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LodlanD taucht auf
moderiert von:

Foren Index  »  LodlanD taucht auf   »  Lebensmittel und Agrarproduktion       
Beiträge: 10
Autor Beitrag
Karasuk
am
17.09.2006 02:02


Spielleiter
Hallo zusammen!

Ich habe ein paar Fragen, was die Produktion von Nahrungsmitteln angeht. Wie mir scheint gibt es drei wesentliche Ernährungsquellen.

Nummer Eins: Soja. Sojabohnen enthalten reichlich Proteine und Fette, sind also als Nährstofflieferanten spitze - aus ihnen werden Sojamilch und andere Milchprodukte, Tofu und Ersatzfleisch produziert. Sie benötigen allerdings Luft und Licht um zu gedeihen - also eine Kuppel.

Nummer Zwei: Algen. Gegenwärtig kennen wir um die 160 essbare Algenarten, insbesondere Seetang. Algen enthalten reichlich Proteine und Kohlehydrate, aber kaum Fette und sind für zahlreiche Anwendungen, vom Trockenriegel bis zu frischem Gemüse gut. Der hohe Jodanteil stellt ein gewisses Problem dar, dass aber lösbar sein sollte. Mein Problem: alle diese Algen benötigen Licht zur Photosynthese und die meisten auch gewisse Temperaturen und gedeihen daher nur im flachen Wasser, etwa bis 50 Meter Wassertiefe. Die Anbauflächen des RDL liegen nahezu alle um 300 Meter, wo es zu dunkel und zu kalt ist. Nahe der Oberfläche stellen Dauerfrost und Stürme ein Problem dar. Also sollten die bekannten Algen auch nur innerhalb von Kuppeln bei entsprechenden Licht-, Wärme- und Druckverhältnissen gedeihen können. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass entsprechend gentechnisch präparierte Algen im Schein künstlichen Lichtes auch außerhalb gedeihen.

Nummer Drei: Fisch. Oder allgemeiner: Meerestiere, denn Muscheln, Krebse und Garnelen subsummiere. Die meisten heutigen Speisefische leben auch eher oberflächennah, die typischen RDL-Städte sind schon etwas tief. Aber mit Käfigen wie beim BFS und kuppelinterner Zucht dürfte das funktionieren. Findet darüber hinaus noch Fischfang im Epipelagial statt? Mit eigens ausgestatteten Fangflotten zum Beispiel? Und in wie weit spielt eigentlich Aqualeder/Fischleder in der Bekleidung und Mode eine Rolle. Nicht Lachen, das gibt es schon, hat sich bislang aber kaum durchgesetzt. Ich würd mir Fischleder-Stiefel oder einen Fischledermantel kaufen, wenn ich wüsste wo, und wenn die Preise vertretbar wären. Hat nicht jeder.

Was sind weitere Pflanzen und Produkte, die agrarisch und ernährungstechnisch eine wesentliche Rolle spielen?

- Bei der Fleischproduktion sind namentlich Maden und Ratten genannt, die wenig Platz benötigen. Aus anderer Science-Fiction sind mir unter ähnlich beengten Verhältnissen noch die umfangreiche Zucht von Hühnern und Kaninchen bekannt. Beide würden mir auch für LodlanD passend erscheinen.

- Aus einer Studie zur Nahrungsgewinnung auf Langstreckenraumflügen habe ich in Erinnerung, dass die Kartoffel wegen ihres Stärke- und Nährstoffgehaltes sowie seiner Fähigkeit sogar in Nährlösungen in Schwerelosigkeit exzellent zu gedeihen, die Topfavoritin. Sie kann vielfältig verarbeitet werden - unter anderem auch zu Wodka... . Gerade für Stawa fände ich Kartoffeln sehr passend. Bei LodlanD taucht sie nicht auf, oder? Im gleichen Artikel wurde übrigens auch geschrieben, dass man aus gewissen Algen sogar heute schon einen Schokoladenersatz herstellen kann.

- Zuckerrüben könnte ich mir als ähnlich günstiges Anbauprodukt vorstellen, außerdem manche Gemüsesorten wie Zwiebeln, Mohrrüben, aber auch Tomaten oder Paprika.

- Tabak wird wohl in Uppland in höherem Maße angebaut, ebenso der schnell wachsende Bambus. Beides sind allerdings deutliche Luxusprodukte.

- Wal- und Haifang spielt wohl auch eine gewisse Rolle. Insbesondere Walfleisch ist wegen des sauerstoffreichen Blutes aber extrem verderblich und nur schwer zu konservieren.

- in sehr kleinem Umfang werden auch verschiedene Früchte und Beeren angebaut, die dann auch noch zu einem großen Anteil in der Produktion von ebenso luxuriösen Alkoholika landen.

Was spielt sonst noch eine größere Rolle in der Ernährung? Was wird in größerem Umfang angebaut? Habe ich schwere Denkfehler?

Karasuk
walkir
am
17.09.2006 09:47


Abo-Service, Spielleiter
Kaninchen (bzw. Hasen?) gibt es im Uppland.
Was die Fangflotten angeht gibt es die standardmässig zur Jagd ausgelegte Makrelenklasse ebenso wie ein VAAP-Harpunengeschütz für doch recht kleines Geld - zumal es Kategorie L ist. Netztorpedos/-CM gingen wohl zur Not auch noch, wären aber ein wirtschaftlicher Totalschaden...

Kartoffeln gibt es: Sie werden als Beispiel im Kompedium für die Nahrungsstufe "Luxus I" erwähnt.

(Auch ;) ) in Cadenas gibt es Kanarienvögel, die zwar wenig Fleisch hergeben aber sicher auch gegessen werden. Im dortigen botanischen Garten wären Bienen gut... Aber die haben es wohl kaum unter Wasser geschafft.
 

www.LodlanD.de - optimiert für Flüssigtauchanzüge

Dead-Eye Flint
am
17.09.2006 11:55


Spielleiter, Abo-Service
Nun, vergiss die Binen. Die Nasa hat herausgefunden, dass man in Beengten umgebungen Raumschiffen/Habitaten besser Hummeln benutzt. Sie sind bei nur geringfügig geringerer Arbeitsleistung stressstabieler, krakheitsresistenter und weniger Agressiv.

Was die Algen angeht, liegen einige Felder über Hundert Meter Tiefe, was für manche Algen reicht (man hat welche bis 500m gefunden, aber ich weiß nicht wie schnell die Wachsen und ob di essbar waren) Ansonsten ist glaube ich beim Uppland erwähnt, das die Felder Künstlich beleuchtet werden, was bei entsprechender Technik (sonnenlichtlampen - Das was eh nicht ankommt) sicher einigen erfolg verspricht. Ansonsten werden sie (z.B. im BFS) innerhalb der Kuppeln gezüchtet.

Was die Kartoffeln angeht, ist die Resitenz gegen Schwerelosigkeit unerheblich, und es kommt auf den Ertrag an, den sie Liefern, da dürfte Soja und Algen ein besseres ergebnis liefern.

Was Wahle angeht, scheinen sie zwar eine Nährstoffquelle zu sein, aber auch nicht so häufig, das man damit ganze Völker ernähren könnte.

Bei Fischen scheit es Fischer zu geben (in Teikoku explizit erwähnt). Diese können dan auch in Oberflächengewässern Fischen. Was das Leder angeht, so dürfte das trotzt allem teurer sein als Syntetik (ich glaube die verarbeitung ist nicht alzu einfach) und dann sicherlich etwas teurere Kleidung darstelen (oder von Uppländern getragen werden).

Und eine weitere Grundlegende Nahrungsquelle wurde vergessen: Pilze! Gerade in elendsgebieten wie dem Scherbennest und den Quartieren, stellen sie einen wichtigen beitrag zur Ernährung, und scheinen auch sonst als Beilage bliebt. Ihre zucht ist denkbar einfach, da sie nur Nährstoffe (Dung), feuchte und evt wenig Licht brauchen.
 

G2 "Reißer"-Geschosse?!? Ist ja niedlich. Meine Sizzler, die haut rein!!

Ahab
am
17.09.2006 13:28


Spielleiter, Abo-Service
In Liberty gibt es außerdem Truthähne, die im NewSalem-Agrargebiet gezüchtet werden, die dürften aber auch ziemlicher Luxus sein und hauptsächlich zu festlichen Anlässen, wie ThanksGive, gegessen werden.
Wer genug Geld hat kann sich quasi (fast alles) leisten, von der Erdbeere über echten Kaffee bis zum Kalbsschnitzel. Aber das ist dann schon größter Luxus.
Hailederkleidung wird öfters erwähnt, wobei das denke ich auch keine alltägliche Sache ist.
Als weitere sehr eiweißreiche Nahrungsgrundlage könnte ich mir Krill vorstellen, der in kalten Gewässern gut gedeit und zu Proteinriegeln oder ähnlichem verarbeitet werden könnte.
 

"Und die See wird allen neue Hoffnung bringen, so wie der Schlaf die Träume bringt." - Chr. Kolumbus

Der Beitrag wurde 2 Mal geändert, zuletzt am 17.09.2006 21:28 von Ahab
Dead-Eye Flint
am
17.09.2006 18:05


Spielleiter, Abo-Service
Ich meine mich zu erinnern etwas von Krill-Korn als Pop-Korn Ersatz gelesen zu haben. Aber inwieweit hir der Krill als Nahrungsmittel verwendet wird...
 

G2 "Reißer"-Geschosse?!? Ist ja niedlich. Meine Sizzler, die haut rein!!

Ahab
am
17.09.2006 21:24


Spielleiter, Abo-Service
Krill gibt es halt in großen Mengen und braucht kaltes Wasser, wäre als vermutlich verfügbar. Heute gibts auch schon Überlegungen (oder vielleicht ist es sogar schon umgesetzt) Krill als Tierfutter und Proteinquelle auch für den Menschen zu nutzen. Bei Shadowrun sind Krillkekse einen Art Nortration für Leute die sich nicht gescheites zu essen leisten können (oder die einfach keine Lust oder Möglichkeit haben sich ein matschiges Fertiggericht aufzuwärmen). Zumindest wär es ne Alternative zu aromatisierter Algengrundmasse. ;-)
 

"Und die See wird allen neue Hoffnung bringen, so wie der Schlaf die Träume bringt." - Chr. Kolumbus

Karasuk
am
19.09.2006 15:49


Spielleiter
Meines Wissens ist es sogar bereits umgesetzt. Speziell die Japaner sind in dem Bereich (wie immer wenn es um Fischfang geht) vorne mit dabei.

Was Kartoffeln angeht: auf die Fläche und den Arbeitsaufwand angeht, dürfte der Ertrag mit dem von Soja durchaus mithalten können. Immerhin liegt der bei ungefähr 3-4 Kilogramm pro Quadratmeter (einer ne Ahnung wie es bei Soja ist), was sich bei guter gentechnischer Aufrüstung, Zucht in Nährlösung statt in Erde, etc. sicher noch deutlich steigern ließe. Und sie sind nunmal ein optimales Lebensmittel.
Der Beitrag wurde 1 Mal geändert, zuletzt am 19.09.2006 16:07 von Karasuk
Karasuk
am
20.07.2009 16:47


Spielleiter
So, ich wärme diesen Thread mal wieder auf...

Ich habe mal ein kleines bisschen im Internet recherchiert und bin zum Thema Kartoffeln, Soja und Fischzucht zu folgenden Ergebnissen gekommen.

Kartoffeln haben im Subtropischen Bereich einen Ertrag von 25-35 t pro Hektar. Bei einer Vegetationsperiode von 120 Tagen für frühe Kartoffelsorten sind drei Ernten im Jahr möglich. Soja hat lediglich einen Ertrag von 2,5-4 t pro Hektar, unter den Bedingungen wie sie in Kuppeln gelten sollten auch hier drei Ernten im Jahr möglich sein. Damit liegt der Ertrag von Kartoffeln beim zehnfachen dessen von Soja. Da in den Kuppeln eher Volumen als Fläche interessant ist, muss auch betrachtet werden, wie tief entsprechende Felder sein müssten. Hierbei ergibt sich, dass Soja ein ausgeprägter Pfahlwurzler ist, dessen Wurzel bis 1,5 m ins Erdreich reicht. Die Ackertiefe bleibt sich also gleich.
Soja liefert vor allem Fett und Protein, Kartoffeln vor allem Stärke/Kohlehydrate. Zumindest das Protein lässt sich aus Algen ebenfalls (und wahrscheinlich Platzeffizienter) gewinnen. Kartoffeln sollten daher eigentlich erheblich häufiger in der Ernährung auftauchen als Sojaprodukte, ihr Anbau ist effizienter.

Was die Fischzucht anbelangt müssen diese Fische ja auch irgendwie ernährt werden. Ein großer Teil der Speisefische (etwa Lachs, Thunfisch, Dorsch) sind Raubfische, brauchen also tierische Kost. Diese wird in heutigen Fischfarmen aus im Meer gefangenen Fischen (Fischmehl) gewonnen, v.a. solchen, die im Lebensmittelbereich nicht selbst vermarktet werden. Andere Fische werden mit Getreide gemästet. So oder so beträgt das Verhältnis an Futtermittel zu fertigem Produkt etwa 4:1 (also 4 kg verfütterter Fisch für 1 Kilo Zuchtfisch). Tatsächlich handelt es sich dabei um eine ökologische Katastrophe, da Fischzucht die Überfischung der Meere begünstigt. Bei den Zuchtfischen bei Lodland gehe ich davon aus, dass es immer noch ähnlich läuft, zusätzlich aber auch ein größerer Teil der Fütterung der Zuchtfische durch Proteinpellets auf Algenbasis erfolgt. Diese Algenmasse fehlt aber wieder bei der Ernährung der Menschen. Dennoch dürfte Fisch das am günstigsten zu erzeugende tierische Protein bleiben, da bei der Erzeugung aller anderen Nutztiere der Platzbedarf innerhalb der Kuppeln zu Buche schlägt.
Der Beitrag wurde 1 Mal geändert, zuletzt am 20.07.2009 18:26 von Karasuk
Tassilo
am
24.07.2009 11:14


Spielleiter, Abo-Service
Interessant, das mit den Kartoffeln und dem Soja war mir komplett neu, ich dachte bisher es wäre andersrum *g* - so kann man sich irren
pascal
am
29.07.2009 13:30


Abo-Service, Spielleiter
Anmerkung zu sehr weit oben...:

Wie wir seit N&T wissen, gibt es im Uppland Bienen (in Honingraat).

(Dabei könnte es sich natürlich auch um Hummeln handeln, die man Bienen nennt, weil die Unterscheidung hinfällig geworden ist. Und der Honig könnte irgendein Hummelnektar sein, den man Honig nennt; aus dem gleichen Grund.)
 

Dieser Satz kein Verb.

  

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