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April 100 sE

Der 03. März in Arbiträa - Party-Bericht eines Reisenden

Gutwach, meine lieben Besucher von Lod-Checker, DER Citynet-Seite für Partys in und um Lod!

Ja, ich weiß, dass ich mich mit meinem Bericht der ersten offiziellen 100 sE - Party (03. März in Arbiträa) etwas verspätet habe. Aber hey, ich habe auch noch ein Leben neben den Partys ... obwohl ... eigentlich nicht.

Nun auf jeden Fall mein Bericht der arbiträischen Partys vom 03. März, Motto "Vergangenheit". Ich habe mir gedacht, dieses Mal euch an meinen Erfahrungen in Form eines Tagebuchs teilnehmen zu lassen. Wem´s gefällt, ab ins Forum und lobpreiset mich. Wem nicht ... dahinten ist der Ausgang.

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02. März 100 sE
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Wenn hier noch einer einmal sagt, dass die dritte Klasse bei LodWaters gar nicht so schlimm wäre, dann raste ich aus! Eingepfercht wie die Wolnoscas, Automatensnacks und ein Geruch nach ungewaschenen Arbiträern in der Luft ... einfach klasse. Naja, wenn ich mehr Geld hätte, würde ich auch mit mehr Stil nach Port Principal reisen, aber bei meiner derzeitigen Kassenlage war ich schon froh, dass ich nicht schwimmen musste.

Die 26 Stunden Fahrt (Abfahrt 01. März mittags) kamen mir wie eine Ewigkeit vor und ich habe mich selten so gefreut, aus einem Schiff heraus zu kommen. Wie auch bei meinen früheren Besuchen kann ich wieder einmal nur sagen: der Hafen von Port Principal ist allein eine Reise wert. Diese Mischung aus purem Chaos und Funktion, die vielen Symbole und offen getragenen Selbstverteidigungswaffen ... einfach nur klasse, diese Atmosphäre. Nachdem ich mir den obligatorischen zweiten Pulli übergezogen hatte - meine Fresse, ist das kalt hier - hab ich erstmal mein Hotel klar gemacht. Gut, ein neuer Anstrich, freundlicheres Personal, neue Betten und Matrazen, und noch vieles mehr "neu" würden dem "Exquisite" bestimmt gut tun, aber dafür ist dieses Mini-Hotel in einem Seitengang von Port Principal wenigstens billig. Nach meiner Einschätzung werd ich hier eh kaum Zeit verbringen, schließlich sind Partys, Partys und ... Frauen angesagt!!!

So, jetzt geh ich mich erstmal in Ruhe umschauen, schon mal einen Party-Arbeitsplan für morgen aufstellen und dann früh ins ekelige Bettchen, muss ja morgen fit sein.

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03. März 100 sE
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Bei der letzten Pottwal-Klasse, ist das geil hier! Als ich heute Erstschicht... naja, eher Zweitschicht ... aufgestanden bin, war mir, als ob die Arbiträer über Nacht Port Principal komplett umgebaut hätten. Überall hingen Girlanden, Poster mit Zeichnungen und Bildern vergangener Heldentaten (beispielsweise der Abwehr des Atom-Hammers vor Stawadingsda) und über die Gänge schallte jahrzehntealte Musik, halt die guten, alten Klassiker. Wenn Arbiträer sagen "der 03. März ist der Tag der Vergangenheit", dann machen die echt keine halben Sachen! Fast jeder Zweite lief in Klamotten rum, die man eigentlich nur noch aus dem Geschichtsunterricht kennt (ihr wisst schon, z.B. diese Einteiler, die rund um 50 sE mal in waren). Die "Vergangenheits-Rede" von Patron Juncker hab ich zwar verschlafen, aber dafür bin ich ja auch nicht hier. Sondern für Partyyyyyyyyy!

Ok, dann mal ran an meinen Plan:

15 Uhr: All-you-can-eat-Buffet "Kochpreis-Gewinner-Gerichte der Jahre 49-99 sE". Mehr Kalorien als sonst in einer Woche zu mir genommen, aber hey, its Party-time! Besonders zugesagt haben mir die "Arbiträischen Krebse in Cremesoße", das Gewinner-Menü von 87 sE. War brechend voll hier, aber lecker!

16 Uhr: Das große Joule-Finale in der Arena angeschaut, Thema "Helden der Vergangenheit". Ein Herzanfall (bei Joule wörtlich zu nehmen) später hatten wir sogar einen Gewinner: Marie Devre, die ihre Gegner in Grund und Meer zockte. Sie kann sich jetzt über 5.000.000 Dispés freuen, nicht schlecht würd ich sagen! Die Arena war bis oben hin gefüllt, die Leute saßen sogar auf den Treppen! Die Stimmung war voll angespannter Vorfreude, jeder wusste, dass dieser Tag einfach nur noch geil werden würde. Und sie sollten recht behalten...

18 Uhr: Bin immer noch viel zu voll gefressen vom Buffet, Zwischensnack entfällt. Stattdessen in eine gemütlich-urige Kneipe gesetzt, in der sie die Lieblingscoctails vergangener Jahre kredenzt haben. Name der Kneipe und der Cocktails sind mir entfallen, aber sie schmeckten meist gut und sonst wenigstens ... interessant.

Memo an mich: nächstes Mal etwas mehr zurückhalten, nachdem ich versucht habe zwischen zwei Zwillingen durchzulaufen, die ich für eine Schwips-Dopplung hielt, die aber wirklich Zwillinge waren, wäre ich fast erschlagen worden. Arbiträa halt.

19.30 Uhr: Die Gänge sind zum Bersten gefüllt, allein eine Ebene zu durchqueren schlägt im Moment mit bestenfalls einer halben Stunde zu Buche. Man muss schon genau wissen, wo man hin will, wenn man diesen geilen Tag nicht nur im Menschen-Stau auf den Gängen verbringen will. Hab mir etwas Ruhe gegönnt und auf dem Vorplatz des Rates der Häuser die Theater-Aufführung von "wir, die Welt und sie" angesehen, ein surrealistisches Stück über Arbiträas Platz in der Welt, den Aufstieg der Anarchie zur Regierungsform, aber auch die zahlreichen Probleme, die diese mit sich bringt. In meinen zahlreichen, stets sehr netten Gesprächen (sind alle sehr redselig heute) hab ich eh festgestellt, dass die Arbiträer ihre Vergangenheit nicht nur glorifizieren, sondern größtenteils ehrlich mit ihr umgehen. Sie sehen auch ihre Fehler, beispielsweise die Reaktor-Krise (uns allen ja noch gut in Erinnerung), aber auch die Katastrophen-Wahlen zum Rat der Häuser Anfang der 60er mit den hunderten von Toten ein unrühmliches Kapitel der "all-you-can-hit-Freiheit" Arbiträas. Aber ich spüre, dass die Arbiträer dazu bereit sind, aus ihren Fehlern zu lernen und darauf aufbauend ihre Rolle in der Welt etwas ernsthafter zu sehen, als bisher. Aber wir werden sehen. Auf jeden Fall war das Theater-Stück allein schon die Reise wert, toll gemacht. Apropos: die Theatergruppe plant ein Gastspiel in Lod Ende Oktober, das solltet ihr euch schon mal fett im Kalender markieren!

21 Uhr: So, dann wollen wir mal die Rohre laden und auf in die Party des Jahres! Die Arbiträer haben sich - nach diversen internen Streitigkeiten - darauf geeinigt, alle Partys in der Hauptstadt stattfinden zu lassen, damit ja kein Haus benachteiligt würde (wäre bei Zentralfeiern in Cadenas oder Repêchage auf jeden Fall so gewesen, das sind doch Pottwale bestimmter Häuser, während es in PP gemischter zugeht). Daher hat man die Freizeitebenen der PP-Wohnkuppel zum Feuer frei gegeben und glaubt mir, wer nicht hier gewesen ist, wird es seinen Lebtag bereuen: auf insgesamt fünf Ebenen finden überall - in den Gängen, auf den Plätzen, in Kneipen/Discos/Clubs/..., selbst in Kino-Sälen - Partys aller Couleur statt. Nachdem ich eine Stunde lang mich einfach über die Gänge von Ebene 7 (heutiges Party-Motto: Musik & Kleidung der 80er) hab treiben lassen, nehme ich nun die berühmten Discos auf Ebene 10 in Angriff. Gerüchten zufolge soll "Épine" heute irgendwo dort einen Live-Überraschungs-Gig geben, da muss ich dabei sein.

02 Uhr: Nicht mit Worten zu beschreiben, die Party des Jahrzehnts!!! Bin mittlerweile in der fünften Disco (die haben sich untereinander abgesprochen, jede hat ein etwas anderes Vergangenheits-bezogenes Motto) und hier, im Esperance geht der Strudel auf Schleudergang! Es ist brüllend heiß hier drin - klar bei über 1.000 Feiernden - der Schweiß fließt in Strömen, aber das hält die Massen nicht davon ab, eine absolut ekstatische Party zu feiern. Man stelle sich vor: 1.000 Singles in bester Partylaune, es ist heiß, die eh schon enge Kleidung klebt erotisch am Leib und verhüllt nicht das geringste mehr und der Alkohol fließt in Strömen. Dazu noch bester Old-School-Rock aus den 70ern, auf Flex-Bildschirmen im Musik-Clip-Stil zusammengeschnittene Nachrichtensendungen der letzten Jahrzehnte, die irgendwie eine einzigartige Atmosphäre der Vergangenheit aufleben lassen und jede halbe Stunde schnappt sich irgendeiner aus der Masse das hinein geworfene Mikro und gibt sein ganz persönliches Statement zu der arbiträischen Vergangenheit ab. Dann kurzes Schweigen oder Jubel, je nach Stimmung des Vorgetragenem, und die Party geht wieder von vorne los. Einfach genial! So, diese süße braunhaarige in der hautengen blauen Uniform hat einmal zu oft rübergeschaut, die ist jetzt fällig...

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04. März 100 sE
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10 Uhr: Keine einzige Sekunde geschlafen, jeder Muskel schmerzt, meine Kehle ist rau wie Rost, aber ich fühl mich großartig. Soviel Spaß hatte ich schon lange nicht mehr! Zusätzlich hab ich die Adresse der Kleinen von gestern ... heute nacht ... bekommen und sie ist des öfteren in Lod. Das könnte was werden! Die Nacht war auf jeden Fall ... aber hier wollen wir mal Schluss machen, schließlich lesen bestimmt auch Minderjährige hier mit, nicht wahr?!
Ich mach mich jetzt auf jeden Fall auf den Weg zum Hafen, damit ich rechtzeitig wieder in Lod bin, die Arbeit ruft. War schwer genug, Urlaub zu kriegen, da kann ich mir ein zuspät-kommen nicht erlauben. Egal wie eng es gleich im LW-Orca wird, ich glaub, ich würde auch in einem Torpedorohr pennen. Aber diese Partys waren es wert.

Ich hoffe, ihr hattet euren Spaß an meinem Kurz-Tagebuch der 03.März-Party in Arbiträa und man sieht sich bald wieder in den Tanzpalästen des Sündenpfuhls. Ich kann auf jeden Fall eines sagen: die arbiträischen 100 sE-Partys in Port Principal am 06.06. (Motto: Gegenwart) und am 09.09. (Motto: Zukunft) haben einen fest einzuplandenen Besucher: mich!

Bis bald und haltet Ohren und sonstige wichtige Organe steif, sagt euer

Matthias "LC" Baldewig

RDL sollte sich und seine Länder feiern

Das größte Fest in der Geschichte des RDL steht vor dem Schott und aus diesem Anlass traf sich unser Reporter Manuel Pauer mit dem Pressesprecher der Stadt Lod Ken Süd zu einem Interview

Lod-Herold: Gutwach Herr Süd! Schön, dass Sie in Ihrem vollen Terminplan noch ein Plätzchen für uns und unsere Leser gefunden haben. Sie scheinen in letzter Zeit der gefragteste Mensch in ganz Lod zu sein?

Ken Süd: (lacht) Ja, der Eindruck kann tatsächlich entstehen, nicht wahr? Ich freue mich, dass es nun ja mit unserem kleinen Plausch doch geklappt hat. Für Sie nehme ich mir natürlich immer ganz besonders gerne Zeit.

L-H: Wir hoffen Sie können uns in Ihrer Position als Pressesprecher der Stadt Lod ein bisschen mehr über die anstehende Jahrhundertfeier verraten. Vielleicht das ein oder andere Gerücht bestätigen oder definitiv widerlegen

K.S.:Sehr gern. Was interessiert Sie denn Besonders?

L-H: Nun zunächst wüßten wir gerne etwas mehr über den groben Abriss der Feierlichkeiten, denn sicherlich sind nicht alle Leser auf dem aktuellen Stand. Wann beginnen die Festtage und in wie weit wird der tatsächliche "Geburtstag" des Rats der Länder am 17. Juni miteinbezogen?

K.S: Die eigentlichen Feierlichkeiten beginnen in Lod bereits am 11. Juni. Aber andere Völker, unsere arbiträischen Freunde zum Beispiel, haben ja unlängst mit dem Feiern begonnen, wie Sie sicher wissen und diesem Beispiel möchte Lod natürlich nicht nachstehen. Auch bei uns wird es schon im Vorfeld das ein oder andere kleine Fest geben. Ab dem 11. geht es dann aber "richtig" los: Jeder Tag der Festwoche bis zum 17. wird einem anderen Land gewidmet. Die Reihenfolge wurde dabei ausgelost, aber für den Abschlusstag der Festivitäten hat man einstimmig unsere Stadt Lod als Thema erkoren.

L-H: Dürfen Sie uns anhand eines exemplarischen Festtags verraten oder zumindest andeuten, was auf uns alle zukommt?

K.S: Aber sicher - für besonders Interessierte möchte ich hier aber auch gleich auf das Citynetkennwort 100SE verweisen. Dort erfährt man praktisch alles, was man rund um das Fest wissen muss und wir halten es mit allem Aktuellen auf dem Laufenden. Nehmen wir als Beispiel den 12. Juni, der ganz unter dem Motto "UNL" stehen wird. An diesem Tag bieten alle Museen den ganzen Tag über freien Eintritt, es wird ein gewaltiges Benefit-Konzert geben, auf dem so illustre Künstler wie Horge Jenssenmesser oder die Band Schokoladentrinktüte auftreten werden. Der Erlös kommt der Roten Schraube zugute. Und Spät wird es dann noch eine zündende Diskussionsrunde geben, über die ich hier aber noch nicht all zu viel verraten mag, weil noch nicht alle Redner feststehen.

L-H: Wo Sie gerade die Citynetseite ansprechen: Mittlerweile kann man dort wirklich einen Großteil der geplanten Programmpunkte erfahren. Bis vor kurzem wurde man dort nur im Allgemeinen über die Festivitäten informiert, außerdem wurde über den historischen Anlass referiert und eine Plattform für Fragen und Glückwünsche geboten. Leider wurde das Forum auch immer wieder für einige üble Scherze genutzt oder sehen Sie in der "Drohung" druch einige "Mitglieder des Netzwerks" eine ernstzunehmende Bedrohung der Veranstaltungen?

K.S: Man muss das differenziert sehen - auf der einen Seite gibt es natürlich immer viele Schreihälse, die sich wichtig machen wollen und das schaffen sie am Leichtesten mit Drohungen, deren Wahrheitsgehalt man einfach überprüfen muss, egal wie offensichtlich es einem erscheint, dass nichts dahinter steckt. Ich kann Sie beruhigen: Die Departements gehen jedem Hinweis auf geplante "Gegenaktionen" nach, egal ob sie vom angeblichen Netzwerk, einer anderen extremen Gruppierungen oder Einzelpersonen ausgehen. Bis heute ist jedoch kein einziger Fall aufgetaucht, in dem mehr als warme Luft dahintersteckte.

L-H: Das klingt natürlich erfreulich. Neben den angedrohten Anschlägen gab es auch diverse Ankündigungen autonomer Gruppen mit Alternativ-Veranstaltungen oder inoffiziellen Angeboten. Wie stehen Sie dazu?

K.S: Nun, ich frage mich ernstlich, was diese Leute wollen. Dem Rest des RDL den Spaß verderben? Sicher gibt es überall Probleme, große sogar, und die geht der RDL an und wird es auch weiterhin tun. Nun aber ein Fest der Gemeinsamkeiten zu nutzen, um egoistische Motivationen zu verfolgen oder mit dem Verweis auf echte oder eingebildete Probleme die Stimmung zu drücken halte ich für sehr dumm. Der RDL sollte sich und seine Länder feiern - vor dem 11. und nach dem 17. ist genug Zeit, um Probleme gemeinsam zu lösen.

L-H: Apropos: "sich und seine Länder". Sie erwähnten es eingangs bereits ganz kurz - es wird nicht nur in Lod gefeiert, wenn wohl auch nirgendwo derart exzessiv und ausgiebig, aber wie werden denn beispielsweise die begleitenden Veranstaltungen in unseren Mitgliedsstaaten aussehen?

K.S: Das nimmt ganz unterschiedliche Formen an. In Arbiträa hat man beispielsweise schlichterdings die Feste der Häuser unter ein neues Motto gestellt, in Scientia feiert man gleich fünf Tage, parallel zum Fest in Lod und der BFS verlost und verkauft Eintrittskarten für eine riesige Party in Las Mares. Aber allen gemein ist, dass man sich auf die Vergangenheit besinnt, in der Gegenwart freut und auf die Zukunft bedacht ist.

L-H: Können Sie als Service an unsere Leserschaft die Reihenfolge der Fest- beziehungsweise Ländertage aufzählen?

K.S: Sicher: am 11. feiern wir Arbiträa, der 12. steht unter dem Zeichen der UNL, am 13 geht es in den BFS, am 14. beschäftigt uns Scientia, das Kobe-Uppland feiert mit uns am 15., der 16. ist Stawa gewidmet und am 17. schließlich beschließt Lod themenseits das Fest.

L-H: Lod als "Austragungsort" und "Geburtstagskind" gebührt also die Abschlußveranstaltung. Darf man schon ein paar Programmpunkte erfahren? Welches Ausmaß wird dieses Feier haben?

K.S: Oh, es wird die größte Feier, die Lod seit Öffnung der Handelszone erlebt hat! Wer an diesem Tag nicht in der Stadt ist, wird sich bis zu 200-Jahr-Feier schwarzärgern (lacht).

L-H: Nicht zuletzt dank dieser "Geheimniskrämerei" um den letzten Tag der Festwoche werden sicherlich zahlreiche Touristen und Besucher in Lod erwartet. Haben Sie eine ungefähre Vorstellung wie groß der Ansturm sein wird und - noch wichtiger - wie man sich von Seiten der Stadt darauf vorbereitet. Was kann der Normal-Lodt dazu beitragen, dass alles reibungslos abläuft?

K.S: Wie immer, wenn man Gäste aus fremden Ländern erwartet, sollte man bereit sein, ihnen vorurteilslos und freundlich zu begegnen und ihre Besonderheiten zu akzeptieren, zumindest aber zu tolerieren. Ich habe aber keine Bedenken diesbezüglich, da eben dieses Verhalten den Einwohnern Lodts mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangen ist. Dazu kommt, dass die Gäste in diesem Jahr besonders gut informiert sein werden, denn die Werbegemeinschaft Lod hat einen Reiseführer herausgegeben, den man ebenfalls unter dem Citynet-Kennwort 100SE einsehen kann und der in allen Städten des RDL kostenlos verteilt wurde.

L-H: Wie hoch ist die Auflage des Reiseführers? Oder anders gefragt: Von welcher Besucherzahl gehen die offiziellen Gutachten und Schätzungen aus?

K.S: Wir gehen von etwa einer halben Million aus. Der Reiseführer wurde rund 2 Millionen mal gedruckt und etwa dreimal so oft VASK-Magazinen in digitaler Form beigelegt.

L-H: Wird denn die Erweiterung des Nord-Hafens rechtzeitig fertig werden? Man hört zwar, dass Arbeiten an der Vergrößerung des Hafenbekenns gut vorankommen, aber bei einer Maßnahme dieser Größenordnung erscheint dieses Ziel schon bemerkenswert hoch gesteckt?

K.S: Ich kann Ihnen versichern: Bei unserer Bautruppe geht keiner schlafen, bis das Ding fertig ist. Ich habe da persönliche Wetten laufen, und ich wette niemals auf eine unsichere Sache (lacht).

L-H: Gestatten Sie uns noch eine abschließnede Frage. Und zwar hat sich die Stadt Lod mit dem Nova ExuB für einen nicht unumstrittenen Hauptsponsor entschieden. Wie kam es dazu?

K.S: Die Antwort ist leicht: Wenn man ans Feiern denkt, dann denkt man in Lod einfach an Nova. Die anderen Sponsoren sind uns natürlich ebenso wichtig, aber Nova hat einfach das beste Angebot im Sinne einer wertvollen Zusammenarbeit auf "Festbasis" gemacht, wenn Sie mir diesen kleinen Kalauer verzeihen (lächelt)

L-H: Dann danke ich Ihnen auch im Namen unserer Leser herzlichst für das Interview.

K.S: Gern geschehen.

Durchbruch bei den Verhandlungen in Sicht?

Das Staatsoberhaupt von Monarchia Wolnosc, Tide Buug, gab nach den heutigen Verhandlungen mit dem Rat des RDL in einem Interview bekannt, dass sie bei vielen Punkten kurz vor einer Einigung stehen würden. Als Beispiel dafür, nannte Tide Buug ein kurz vor dem Abschluss stehendes Zollabkommen mit dem eine Anerkennung von Wolnosc durch den RDL faktisch erreicht wäre. „Vielleicht werden wir als nächstes schon über einen Zeitrahmen für einen möglichen Beitritt reden.“, offenbarte Tide Buug in dem Interview abschließend. Naja Gandel soll heute bereits vor dem Abschluss der Verhandlungen aus Protest den Raum verlassen haben. Eine Stellungnahme von ihr oder von dem UNL-Ratsmitglied Vaeskahainen zu dem Interview Tide Buugs war leider nicht zu bekommen. (km)

Projekt Ogromny gerät ins Stocken

Nachdem am vergangenen Tag eine Lieferung wichtiger Bauteile aus bisher nicht näher geschilderten Umständen mitsamt Transportschiffen und Besatzung spurlos verschwand, können die Arbeiten an dem neuen Flagschiff Stawas für mehrere Wochen nicht fortgesetzt werden. Die Lieferung enthielt unter anderem speziell gefertigte Stützstreben und Bauteile für die riesige Innenhülle, ohne die die Konstruktion nicht fortgesetzt werden kann. Karell Kosevic, leitender Ingenieur der gigantischen Unternehmung, sprach von einem "Desaster für das Gesamtprojekt Ogromny". Die Ursachen für das Verschwinden der Transportschiffe ist indes ungeklärt. Aus sicherer Quelle erreichten uns jedoch Gerüchte, nach denen radikale Anhänger der Monarchia dafür verantwortlich sein sollen. Sowohl die stawische Regierung als auch die monarchische Regentin hielten sich bisher bedeckt und waren noch nicht zu einer Aussage bereit, würde ein Anschlag durch die Monarchier die laufenden Verhandlungen doch erheblich gefährden. (mb)

Militäraufstand im BFS

Gestern, 20:00 Uhr, Mariannen im Bund Freier Städte. Der Hafenmeister trinkt in Ruhe einen Kaffee, da kracht es! Explosion, Trümmer fliegen - der Rumpf der SBS Strebsamkeit, einem Beschützer, wird von einer im Inneren gezündeten Bombe aufgerissen und einer seiner Rümpfe läuft voll. Im selben Moment verlässt die SBS Redlichkeit, das Schwesternschiff des leckgeschlagenen Schiffes, die Stadt. Erst Stunden später, als die Redlichkeit längst außer Reichweite der zur Hilfe gerufenen Verstärkung ist, wird klar: Robert Amert, erfolgloser BFS-Kandidat für den RDL, was an Bord. Der treue Munderjünger hat offensichtlich eine Hand voll zu allem entschlossener Militärs um sich versammelt. Wo er sich jetzt befindet, ist ungewiss. Laut offizieller Aussage ist davon auszugehen, dass die Aufständischen sich noch im BFS befinden, denn sie sind von der Bojenkette nicht geortet worden. Aber es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis das bis zu den Zähnen bewaffnete Schiff, dass unseren Informationen zufolge auch einen Höllenhai an Bord hat, vor Lod auftauchen wird, um Munder freizupressen. (wa)

Pressefreiheit wird nicht eingeschränkt

Ein Sprecher der RDL erklärte Gestern, dass die Pressefreiheit durch den Rat der Länder nicht eingeschränkt wird. "Es bestand nie, es besteht nicht und es wird nie eine Absicht bestehen die Presse einzuschränken, die als ein wichtiger Pfeiler der RDL gesehen wird. Der RDL kann dies nur für Lod garantieren, für andere Regierungen der RDL können wir nicht sprechen."

Pressefreiheit darf nicht Opfer des Krieges werden

(Ganzseitige Anzeige auf der zweiten Seite des Lod-Express)

Pressefreiheit darf nicht Opfer des Krieges werden

(Ganzseitige Anzeige auf der zweiten Seite des Lod-Herold)

BFS nimmt Zollboje in Betrieb

Im Kreis geladener Gäste aus dem In- und Ausland nahm heute das Board offiziell die im Rahmen der "Offensive Öffnung" errichtete Zollboje an der Haupthandelsroute von Lod nach Las Mares in Betrieb. Auf der 50 Meter durchmessenden Konstruktionen leben und arbeiten 60 Zöllner und Piloten, die mit Makrelen zu ein- und ausfahrenden Schiffen übersetzen und sie einer Zoll- und Sicherheitsinspektion unterziehen. Die Strecke von der Bojenkette nach Las Mares wird von gleich drei Beschützern rund um die Uhr überwacht. Der Verkehr in die so genannte "Vergnügungsstadt" war sprunghaft angestiegen, seit das Genehmigungsverfahren für einen Besuch sowohl von innerhalb des BFS als auch von außerhalb stark vereinfacht wurde und machte so eine vorgelagerte Kontrolle sinnvoll. Schiffe ohne Sondergenehmigung mit dem Ziel Las Mares dürfen die Bojenkette nur an der vorgesehenen Stelle passieren. (aw)

Keine Anklage gegen Meerespiegel

Der Durchsuchung durch das Department folgt keine Anklage gegen den Meeresspiegel oder einen seiner Journalisten. Die Staatsanwaltschaft erklärte, dass keine Ermittlung gegen den Meerespiegel läuft und kein Verschleierungsverdacht gegeben ist. Die Durchsuchung des Meeresspiegels erfolgte im Zuge einer anderen Untersuchung. Zeitgleich forderte die Staatsanwaltschaft den Meerespiegel auf, beim Erhalt weiterer, offensichtlich geheimer Informationen vor der Veröffentlichung den LND hinzuzuziehen. Der Meerespiegel lehnte dies ab. Die Pressefreiheit darf nicht Opfer des Krieges werden. (gd)

Zähe Verhandlungen

Die gestrigen RDL-Verhandlungen mit der Wolnosc-Regentin Tide Buug dauerten bis in die heutigen Frühstunden an. Nachdem die Sitzung wieder einmal unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfanden, was wir erneut kritisiert wissen wollen, konnten wir eine zwar müde aber wohl offensichtlich sehr erfreute Tide Buug beim Verlassen des Ratssaals ausmachen. Auf der anderen Seite verließen die Vertreter der UNL (Vaeskahainen) und Stawa (Gandel), von Boulevard-Magazinen unlängst als "Blut-Stahl-Pärchen" tituliert, mit deutlichem Abstand zum restlichen Rat den Saal und gaben sich schweigsam. Wie wir von Ratsfrau Chagall erfahren konnten, stünden nun zwei Drittel des Rates "überraschend offen den Petitionen der Frau Gesandten Buug gegenüber". Auf die Frage, was diese Petitionen beinhalten und wie weit die Forderungen darin gingen, wurden wir auf die noch ausstehende Pressekonferenz verwiesen. Aus Kreisen des Rates konnten wir jedoch erfahren, dass einige Abgeordnete (offensichtlich Vertreter Lods) von ihrem harten Kurs gegenüber den "freien Quartieren Monarchia Wolnosc" abgewichen sind, und nun eine zwei Drittel Mehrheit in Aussicht steht, die diesen Bund wohl akzeptieren oder zumindest dulden würde. Damit bleibt die politische Lage im Innern weiter angespannt. (so)

Verräter beim Meeresspiegel?

Offensichtlich hat der Meeresspiegel Verbindung zu Subjekten, die keine Skrupel kennen und kriegswichtige Daten, wie strategische Einzelheiten über die Pottwalklasse, stehlen. Solche Leute hätten sicherlich auch kein Problem, weitere Details preiszugeben, möglicherweise an die Aggressoren aus Liberty. Das der Meeresspiegel seine Flossen tief in solche Angelegenheiten versenkt hat, beweist die Durchsuchung der Redaktionsräume durch das Department. Die Journalisten des Meeresspiegel scheinen sich keiner Schuld bewusst zu sein und Arbeiten einfach weiter. Darf eine Zeitung die Sicherheit der RDL gefährden? Der Lod-Express sagt NEIN. (dg)

Department durchsucht Meerespiegel

Beamte des Departments 2 durchsuchten gestern die Redaktionsräume des Meerespiegels, sowie drei private Wohnungen von beim Meeresspiegel angestellten Journalisten. Zahlreiches Datenmaterial wurde beschlagnahmt. Der Durchsuchungsbefehl sprach von "Verschleierung kriegswichtiger Informationen". Redakteure des Meerespiegels vermuten einen anderen Hintergrund. Die Beamten suchten wahrscheinlich nach der Quelle der Informationen zum Wrozstbericht. Es gehört zu den Grundsätzen des Meerespiegels (und unserer Zeitung) seine Quellen zu schützen. Zur Zeit untersuchen Anwälte, ob bei der Durchsuchung von Privat- und Geschäftsräumen ein Verstoß gegen die Pressefreiheit vorliegt. "Die Beamten haben sich korrekt verhalten, wir haben Sicherheitskopien von allem Datenmaterial, das Erscheinen des Meerespiegels ist sichergestellt", sagte ein Sprecher der Zeitung. (dg)
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