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Juni 100 sE

Der 06. Juni in Arbiträa - Zweiter Party-Bericht eines Reisenden

Gutwach, meine lieben Besucher von Lod-Checker, DER Citynet-Seite für Partys in und um Lod!

Wenn ich etwas verspreche, dann halte ich das auch, erst recht, wenn es ein Versprechen an mich selbst war! Und wie ihr meinem Partybericht über die arbiträischen 100 sE-Partys vom März entnehmen konntet, war ein Besuch des nächsten Anarcho-Partydurchgangs jetzt Anfang Juni Ehrensache für mich.

Ich spare mir diesmal den Hinweis auf meine Fahrt dritter Klasse nach Port Principal per LodWaters (dessen Abkürzung LW laut einem Scientianer übrigens für "Lieber walken" steht und der Mann muss es als Vielschwimmer wissen), sie war übel wie immer.

Die 100 sE - Party vom 06.06. (statt der sonst üblichen Haus-Feier der Aviatic, die dieses Jahr damit ausfällt) stand unter dem Motto "Gegenwart". Auch wenn das Motto sehr nach "schwammige Oberbegriffsparty" klingt, haben unsere liebgewonnen Chaot ... Arbiträer eine klasse Feier auf die Beine gestellt:


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06. Juni 100 sE
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Nach einer sehr kurzen Nacht habe ich mich schon um 13 Uhr ins Getümmel gestürzt, man muss ja seinem Ruf gerecht werden! Partyyyyyyyyyyy!

Die Arbiträer haben sich mal wieder echt Arbeit gemacht, diesesmal haben sie auf jedem freien Gang Video-Installationen aktuell angesagter Künstler installiert, die jeweils Nachrichtensendungen der letzten Monate, aktuelle Politikeransprachen, Musikclips und Landschaftsaufnahmen rund um Arbiträa miteinander gemixt haben. Zusammen mit den teils psychedelischen Lightshows auf den jeweiligen Ebenen war das ein wilder Mix, aber mal wieder typisch arbiträisch-klasse.

Das doch recht allgemein gehaltene Motto "Gegenwart" haben die Arbiträer wie folgt präzisiert "Das Heute verstehen, die Basis für ein ehrenvolles Morgen legen". Das sah dann im Detail wie folgt aus:

Der Nachmittag war eher ruhig angelegt, dafür aber so nachdenklich, dass selbst UNLer sich hier wohl fühlten ... Scherz beiseite ... es war schon ergreifend-nachdenklich, was hier präsentiert wurde. Da waren zum einen die zahlreichen Diskussionsrunden, auf denen die aktuelle Lage des RDL (die bekanntlich schwierig ist) und Arbiträas besprochen wurde. Weiterhin fanden aber auch zahlreiche kleinere Runden in aller Öffentlichkeit statt, auf denen sich verfeindete Gruppen aussprachen, die Hände zur Versöhnung reichten und dann gemeinsam feiern gingen. Gänsehaaaaaaauuuut! Bei allen Runden - meist professionell moderiert und dadurch für den Zuschauer besonders spannend - wurde stets darauf geachtet, dass beide Gruppen ihr Gesicht wahrten und so ein ehrenvolles Ende der jeweiligen Streitigkeiten für beide Seiten gegeben war.

Nach einem kleinen Snack, bei dem ich mich von den diversen Video-Installationen habe berieseln lassen, habe ich dann den Freizeitebenen einen Besuch abgestattet. Hier stand am spätnachmittag alles unter dem Motto "Kunst der Gegenwart". Neben Auftritten aller aktuell angesagten Bands zeigten auch zahlreiche Künstler ihr jeweils neuestes Werk. So konnte ich unter anderem die gerade erst erkaltete Bronzestatue "Untergang und Auferstehung - Die Wzrost, ihre Opfer und die Freundschaft" des bekannten Künstlers Manuel Dujou bewundern, ein imposantes Werk von 3 mal 3 mal 4 Metern.

Emsige Helfer sorgten dann am frühen Abend dafür, dass die Freizeitebenen flugs von der Kunst "befreit" wurden, auf dass die Partys am Abend problemlos über die Bühne gehen können sollten. Doch erstmal war am Abend die Rede von Patron Juncker (20 Uhr, Platz vor dem Rat der Häuser) angesagt, letztes Mal hatte ich diese ja ausfallen lassen. Eigentlich habe ich es ja nicht so mit Politikerreden, aber ein, zwei Sätze aus der Rede möchte ich euch nicht vorenthalten, da ich sie - neben allen Feierlichkeiten des Tages - im Gedächtnis behalten werde:

"Eine enorme Last liegt auf unser aller Schultern, der RDL durchfährt zur Zeit schwierige Strömungen. Umso wichtiger ist es, dass sich jeder Einzelne seiner Bedeutung für den RDL-Frieden bewusst ist. Weniger als volles Engagement für den Frieden lasse ich keinem Arbiträer durchgehen, das sind wir unserer Ehre - im Bewusstsein von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft - und dem RDL einfach schuldig! Wir waren schon oft das Zünglein an der Waage, lasst sie uns diesmal gen Frieden und Wohlstand ausschlagen lassen. Für Arbiträa, für die Welt!"

Klare Worte, würd´ ich sagen.

Etwas nachdenklich machte ich mich auf den Weg zu den diversen Partys des heutigen Tages. Aber glaubt mir, bei der jetzt aufkommenden arbiträisch-genialen Stimmung war jede Nachdenklichkeit in zwei Sekunden ...ähemm... Cocktails weggewischt und nur noch der feiernde Moment zählte:

In farbige Girlanden waren die Freizeitebenen von Port Principal getaucht, wummernde Bässe ließen den Magen schon drei Ebenen höher im Aufzug vor Freude hüpfen und es versprach, die Party des Monats zu werden. Jede Ebene des Freizeitbereichs hatte sich einem eigenen Motto verschrieben. Von "Hart und schnell" über "Kuschelig und weich" bis hin zu "Immer mal was neues" war alles als Obermotto dabei. Passend zu diesem Themen fanden dann in den Kneipen, Clubs, Diskos und Kinos lustig, feucht-fröhliche Veranstaltungen statt. Wetttrinken um den Titel "Meister der Gegenwart", Acte d´Autorité-Partys, bei denen man pro abgelegtem Kleidungsstück ein Freigetränk bekam, Schnell-Hochzeiten mit anschließendem Fischwettwerfen auf den Bräutigam, ... alles war möglich und wurde angeboten. Die Partyebenen waren bis zum Brechen gefüllt und ein fünfzehnminütiger Ausfall der Belüftungsanlage machte die Enge nicht gerade ertragbarer, aber mit sowas muss man in Arbiträa halt rechnen.
Mein Highlight des Abends: der Cocktail-Club "à tout moment" (Jederzeit) auf Ebene 9 hatte sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen, um den Abend "zu einem unvergesslichen Moment de Gegenwart" zu machen, wie sie es nannten. Jeder Besucher erhielt am Eingang eine Nummer und jede Viertelstunde wurde von einer leichtbekleideten Ansagerin eine dieser Nummern aus einer Lostrommel gezogen. Der oder die Glückliche war anschließend für 15 Minuten die Cocktailmixerin vom Dienst. Es durfte nur getrunken werden, was sie zusammen mixte, alle abweichenden Bestellungen wurden ignoriert. Und da einige der Ausgelosten wohl eh hoffnungslos verloren waren, waren ihre Mischungen die Alkoholhölle auf Erden. Von Null auf Schotten-dicht in unter einer Stunde, kann ich nur sagen. Aber hey, für gerade mal 700 Dispes "soviel du trinken kannst"-Eintritt hat es sich gelohnt...
Ehrlich gesagt hab ich durch einen Filmriss den Rest der Nacht vergessen, aber da ich alleine aufgewacht bin, kann es ja soooo schlimm nicht gewesen sein. Ob ich trotzdem besser wegen der Bissspuren zum Arzt gehen sollte...?

Um es kurz zu machen:
Arbiträa: war wieder eine Reise wert gewesen, der 09.09 (letzte 100 sE-Feier in Arbiträa, Motto "Zukunft) hat einen zugesagten Besucher mehr
Rückfahrt: mies
Lod: schön, dich wiederzusehen, insbesondere, da du mein Bett beherbergst.

Damit verabschiede ich mich von euch treuen Lesern und schließe wie üblich: haltet Ohren und sonstige wichtige Organe steif, sagt euer


Matthias "LC" Baldewig
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