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August 100 sE

Drogenberserker!

"Der Blutrausch - Die Hintergründe"

Drogen sind schuld! Zu diesem eindeutigen Ergebnis kommt das offizielle Obduktionsergebnis der Gefangenenleichen vom Hummerkäfigaufstand (wir berichteten)! Das unserem Blatt zugespielte Dokument enthüllt es glasklar: Die Gefangenen waren wie die Berserker, als sie übereinander herfielen und sich gegenseitig grausig umbrachten. Aber sie waren nicht schuld! Vielmehr hatten sie eine bisher nicht identifizierte Droge im Blut, der Bericht sagt dazu: "Die gefundene Substanz weist Ähnlichkeiten mit (offiziell verbotenen) Kampfdrogen auf, die des öfteren in Verbindung mit dem BFS-Militär gebracht werden!" Städtische Drogen im Essen! Das erklärt doch alles! Die armen Häftlinge, mitten auf dem Weg zu ihrer Resozialisierung wurden ein Opfer eines schändlichen Drogenanschlags. Lod-Express fordert eine sofortige Verschärfung der Trinkwasser- und Speisenkontrollen in ganz Lod! Ein solches Massaker in Lod: Unvorstellbar! Oder etwa doch nicht?

Reportage aus dem Hummerkäfig

„Gutwach!
Ich befinde mich hier im Hummerkäfig, wo sich vor vier Tagen, keine 10 Kilometer vom friedlichen und ahnungslosen Lod entfernt, eine der größten Tragödien der letzten Jahre ereignete. Noch tropft Meerwasser von den blanken Betonwänden, noch immer steht das Wasser in einigen Ebenen kniehoch und die Stahlträger schimmern, stummen Zeugen gleich, feucht im Licht der fahlen Neonlampen.


Es war Montag, als gegen 22 Uhr unter den Häftlingen in Sektor 3 zunächst Unruhe ausbrach, die sich rasch hochzuschaukeln schien und zu einer regelrechten Revolte entwickelte, der drei Aufseher und zahlreiche Insassen zu Opfer fielen. Die Blockaufsicht drohte mit der Flutung, aber die Mahnung blieb unerhört, so dass man sich gezwungen sah, den Sektor zu fluten. Bis zuletzt hatten die Häftlinge nicht aufgehört sich gegenseitig an die Gurgel zu gehen. Um 23:11 Uhr ereignete sich dann eine Explosion an der Außenhülle, so dass Leichen und Gegenstände ins Meer gerissen wurden. Bislang ist nicht geklärt, wie viele Tote vermisst werden.


Neben mir steht nun Ober-Aufseher Uwensen, der sich unmittelbar vor der Flutung noch aus dem Todessektor retten konnte. Herr Uwensen, wie erlebten sie die letzten Minuten vor der Flutung?“

„Das ist korrekt. Gutwach erst einmal!
Ich war gerade dabei, die letzten Häftlinge nach dem Essenfassen in ihre Zellen zu geleiten, als sich unmittelbar hinter mir ein Gefangener auf seinen Nachbarn stürzte. Noch ehe wir reagieren konnten, hatte er sich in seinem rechten Ohr verbissen und riss es ihm einfach aus. Sofort gingen wir mit unseren Elektroschockern dazwischen um die beiden zu trennen, als zwei weitere Gefangene plötzlich meinen Kollegen zu Boden warfen. Der eine hatte sich beim Versuch seine Handfesseln zu sprengen die Hand förmlich abgerissen, der zweite hatte Schaum vorm Mund und zerfleischte meinem Partner förmlich den Kehlkopf. Wie Tiere sag ich ihnen. Ich geriet in Panik und hieb mir fast blind meinen Weg zum Schutzraum. Von dort musste ich mit ansehen, wie Panik in Wut und Tobsucht umschlug und nach und nach jeden Gefangenen vereinnahmte. Anscheinend waren einige noch geistesgegenwärtig genug, ihre Fesseln mit dem Schlüssel der getöteten Aufseher zu öffnen und auch ihre Mithäftlinge aus den Zellen zu befreien. Es war furchtbar. Wir glaubten keine Menschen mehr vor uns zu haben, so kompromisslos brutal gingen sie wahllos gegen Wachpersonal und gegeneinander vor. Schließlich sahen wir uns gezwungen, den Sektor abzuschotten und nachdem Mahnungen ohne Reaktionen blieben, schließlich zu fluten.“

„Stimmt es, dass auch Aufseher den Wassermassen zum Opfer fielen?“

„Wir gehen eher davon aus, dass unsere tapferen Kameraden schon durch die Wahnsinnigen getötet worden waren.“

„Ist es korrekt, dass auch Eric Munder, der ehemalige Präsident des Bund Freier Städte in dem betroffenen Sektor einsaß? Ist sein Schicksal schon geklärt“

„Die Aufräumarbeiten dauern zum Zeitpunkt noch an und es konnten noch lange nicht alle Körper der Häftlinge zugeordnet werden. Zudem ist zu befürchten, dass einige Leichen ins offene Meer gerissen wurden, als und nachdem die Explosion einen Loch in die Außenhülle der Station riss.“

„Apropos ‚Explosion’, welche Ursache hat ihren Ermittlungen nach die Detonation?“

„Unsere Ermittlungen laufen und die Spezialisten des LND gehen diversen Spuren nach. Mehr kann ich ihnen dazu nicht sagen.“

„Können oder wollen sie nicht mehr dazu sagen?“

„Das können Sie auslegen wie sie wollen!“

„Danke. Wir halten Sie auf dem Laufenden. Eugen Naab - Bildschirmwelle Lod!“

Aufstand der Hummer

Vorgeschichte der verheerenden Explosion im Hummerkäfig

Nach und nach lichtet sich der aufgewirbelte Schlamm um die verheerende Explosion im lodtschen Gefängnis (genannt Hummerkäfig). Unseren Exklusivinformanten zufolge kam es eine halbe Stunde vor der Detonation zu einem massiven Gefangenenaufstand in Sektor 3 des Hummerkäfigs. Wodurch es zu dem überraschenden Aufstand kam ist bisher ebenso unklar wie das Ziel dieser Revolte.

Da die Wachmannschaften des Aufstands nicht Herr werden konnten, wurde die Notflutung des betroffenen Sektors herbeigeführt. Nur Minuten nach der Flutung erschütterte eine Explosion - aus unbekannter Ursache - das Gefängnis und riss ein Loch in die Außenwand des gefluteten Sektors.

Schreckliche Folge der als Standardvorgehensweise geltenden Flutung und der vorhergehenden Aufstandskämpfe: eine bisher ungeklärte Anzahl Verletzter, wahrscheinlich über zweihundert tote Gefangene und ein Dutzend getötete Wachen. (jtk)

Explosion im Hummerkäfig

++ Eilmeldung ++

Aus bislang ungeklärtem Grund ereignete sich heute eine Explosion im Hauptgefängnis vor Lod (Hummerkäfig). Unbestätigten Angaben zufolge soll ein Teil der Außenhülle beschädigt worden sein, wodurch Abschnitte des Gefängnisses mit Meerwasser vollgelaufen sein sollen.

Ob und wie viele Opfer zu beklagen sind – sowohl beim Wachpersonal, als auch bei den Häftlingen – ist zur Stunde noch völlig unklar. (oz)

Ich bin ein Tintenfisch!

Der bekannte uppländische Performancekünstler Naaren Uursa ist von heute an als Oktopuss in einem kleineren Becken im Aquadrom zu bewundern. Der Sechsundzwanzigjährige hat sich in einen mehrarmigen Tintenfischkörper aus Latex einnähen lassen, atmet über Kunstkiemen und ernährt sich von rohem Fisch. Eigenen Aussagen zufolge will der Okto-Mania-Aktivist mit dieser auf sieben Tage angelegten Aktion für die Freiheit der Tintenfische demonstrieren. Warum er das ausgerechnet im einzigen Aquarienkomplex tut, der mit Okto-Pete einen Riesentintenfisch in Gefangenschaft hält, dazu gibt er - zumindest die nächste Woche lang - keine Auskunft. (aw)

Geisterschiffe vor Lod

Seemannsgarn oder Realität?

In den letzten Tagen häuften sich die Berichte von Seeleuten aus der näheren Umgebung von Lod, die immer wieder von Spukerscheinungen und einem „Geisterschiff“ erzählen. Vereinzelt wollen Kapitäne auch Vertreter aus dem Meervolk gesehen haben. „Das übliche Seemansgarn“ möchte der Otto-Normal-Lodt sagen. „Unsinnige Spinnerei“.

Doch dann betrat Captain P.J. (Name von der Redation geändert) unsere Redaktionsräume und bekräftigte seine Erzählungen mit den Daten aus seinem Schiffscomputer. Laut eigener Aussage war seine Rochenklasse keine Stunde von Lodt entfernt, hatte die Sicherheitszone um den Hummerkäfig gerade umrundet und wollte Kurs gen Zmigrod (Stawa) nehmen, als er am Rande seines Sonarbereichs einen undeutlichen Kontakt ausmachte. „Grad als ich die Kursänderung vorgenommen hab, ist das Objekt wohl von meinem Sonar gestriffen worden. Ehe ich es näher orten konnte, wars auch schon wieder weg. Weiß auch nicht mehr warum, aber es ging ne Anziehung von dem Ding aus, dass ich unbedingt wissen wollte was das war. Hab dann also die alte Richtung wieder aufgenommen und da war es dann wieder. Zwar wieder nur undeutlich aber ich kam ihm näher. Nach nem knappen Kilometer konnte ich dann Ausmaße ausmachen. Ich sag ma, so 30 auf 10 auf 6 Meter. Aber weder ich noch der Bordcomputer konnten die Maße nem Schiffstyp zuordnen. Da bin ich natürlich erst recht misstrauisch geworden, seit dem verdammten Krieg. Vielleicht so n schwarzer Spion.“
Im Folgenden habe er sich dem merkwürdigen Objekt weiter angenähert. Als er dann auf etwa 2.000 Meter heran war, sei Bewegung in das ominöse Schiff gekommen.

„Noch immer war auf den Schirmen nichts Konkretes zu erkennen, aber plötzlich erhob es sich vom Meeresgrund. Zunächst dachte ich, jetzt gibt das Ding Schraube und ist weg. Aber nix da! Das kam auf mich zu. Erst vom Kurs nur grob meine Richtung, dann frontal auf Kollisionskurs. Ich hab dann den Bug was angehoben und als es so nah dran war, dass meine Scheinwerfer es erfassen konnten sah es gar nicht mehr wie ein Boot aus. Eher fast wie ein gigantisches pockige Untier. Ne Mischung aus Bestie und Maschine. Nicht so groß wie ein Wal, aber auf eine andere Art doch beängstigend. Ich leite also eine Wende ein, um das Vieh nicht aus den Augen zu verlieren. Das letzt was ich von dem Ding gesehen hab, war wie es dirket auf den felsigen Untergrund lenkte. Aber das ist nicht zerschellt oder explodiert oder so. Ist einfach darin eingetaucht. Verschmolzen geradezu. Ich hab den Mund kaum grad zu, da tastet meine visuelle Ortung über die Kontur von einer ganzen Schar Meermenschen. Ja, richtig. Ich hab auch erst gedacht ‚Jetzt spinn nicht rum, komm mal klar’. Aber es waren wirklich ein halbes Dutzend menschenähnlicher Wesen. Im Wasser - völlig frei. Man sagt ja im allgemeinen, wer so Meermenschen sieht, ist ein Glückskind. War bei mir aber nicht so.

Denn kaum, dass der Rochen knapp über ihnen durchs Wasser rauschte, dem merkwürdigen Objekt hinterher, da hörte der Captain ein Klopfen von außen.
„Jau, da hab ich erst mal nen gehörigen Schreck bekommen, wie da das Klopfen durch die Schiffswand hallte. Ich denk mir ‚Jetzt bist du dran, jetzt holen dich die verfluchten Viecher.’ Und plötzlich gehen alle Lichter aus. Alles Systeme aus. Nix geht mehr. Totenstille im ganzen Boot!“
Und genauso wurde das Transportschiff schließlich Stunden später von einem Patrouillenboot des Hummerkäfigs gefunden. Antriebslos, ohne Ortung - in der Sicherheitszone um den lodtsche Gefängnis.
„Die haben mir gesagt, dass die mich zunächst abschießen wollten, nachdem ich nicht auf deren Aufforderung mich zu identifizieren reagiert hab. Aber die haben dann doch erst mal nach dem Rechten gesehen und mich dann letztendlich bis zum Innehafen Lod4-2 abgeschleppt.“

Die Daten aus Captain P.J.’s Bordcomputer wurden von uns zu einem Fachmann gegeben, der sie auf Echtheit untersuchen wird und hoffentlich im Stande sen wird, weitere Details auszuwerten.
Um was es sich bei dem Objekt handelt – Geisterschiff oder Untier? – und wie das angebliche Meervolk mit dem Spuk im Schiffsystem zusammenhängt, wird sich dann hoffentlich ein Stück weit klären.
„Ich glaub jedenfalls nicht mehr an den Quatsch, dass Meervolk Glück bringt. Es sei denn es stellt sich raus, dass es doch die Seelen des Geisterschiffs waren. Dann mach ich mir allerdings erst recht ernsthaft Sorgen, womit wir armen Händler von Lod so was verdient haben. Dann wären die Gewässer im direkten Umfeld nicht mehr sicher.

Wir bitten alle Seeleute, die ähnliche Beobachtungen gemacht haben sich an uns zu wenden. Entweder persönlich in unserer Lod-Redaktion (L4-S1-23-#68) oder per Citynet-Kennwort: LIBERDOM. (zo)

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