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Juli - September 102 sE

Diplomatische Spannungen wachsen

Seit dem Abschuss der DS Stratakow sind deutliche Spannungen im Blut-und-Stahl-Pakt aufgetreten. Prominente Stawaner äußerten sich bestürzt und vorwurfsvoll, und auf der Kundgebung zu Ehren der zu betrauernden Opfer des Unfalles am Tag der großen Klage waren zahlreiche UNL-feindliche Aussagen zu hören.

So fragte beispielsweise der Vorsitzende der Gewerkschaft der Lagerfahrer, dem die meisten der Mannschaftsmitglieder des Schiffes angehört hatten: „Wollen wir unsere hart arbeitenden Jungs und Mädels wirklich immer häufiger den weiten Weg in die UNL schicken, wenn sie es dort nicht nur mit Piraten zu tun bekommen können, sondern sich zudem noch vor einem Militär fürchten müssen, das scharfe Torpedos nicht von harmlosen Leuchttorpedos unterscheiden kann?“

Die URT hat im Auftrag des RDL eine eigene Untersuchung begonnen.

Tag der großen Klage - schrecklicher Unfall

 

Der Tag der großen Klage, mit dem die UNL am 14. September an die Opfer des Erdbebens im Jahr 13 sE gemahnt, wurde in diesem Jahr durch ein schreckliches Unglück überschattet. Traditionellerweise werden zur letzten Schweigeminute des Tages Leuchttorpedos abgeschossen, die das Meer für die um die Kuppeln versammelten Schiffe erhellen. In diesem Jahr waren auch viele stawische Schiffe anwesend, was sich für die DS Stratakow als fatal erwies, denn eines der UNL-Schiffe hatte versehentlich statt Leuchtorpedos scharfe Typ-V geladen. Das Schiff der Comnata-Klasse wurde schwer getroffen und sank, bevor die umgebenden Schiffe zur Hilfe eilen konnten. Alle zwölf an Bord befindlichen Stawaner starben.

Das UNL-Militär spricht von einem „tragischen Unfall“, verweist aber darauf, dass sich das Schiff innerhalb der „Schussgasse“ aufhielt. Experten vermuten einen Sonardefekt als Ursache dafür, dass sich das stawische Schiff in den freizuhaltenden Bereich begeben hat. Die Untersuchungen dauern an.

 

Spielleiter-Info, Abenteueridee: Hinter diesem „Unfall“ steckt eine Gruppe Unionler, die den Blut-und-Stahl-Pakt aufbrechen möchte. Sie unterhalten gute Kontakte zum Militär, die sie genutzt haben, um an scharfe Typ-V-Torpedos zu gelangen (siehe Metaplot-Meldung „Torpedodiebstahl von UNL-Versorgungsschiff“). Außerdem haben sie einen hochrangigen Militär entführt, um Platz für einen „ihrer" Leute zu machen (siehe Metaplot-Meldung „Hochrangiger UNL-Militär entführt“). So waren sie in der Lage, die Leuchttorpedos durch echte zu ersetzen, die auf das erstbeste Schiff mit DS-Kennung programmiert waren. Die DS Stratakow befand sich nicht mal in der Nähe der Schussgasse – damit will das UNL-Militär nur den Kopf aus der Schlinge ziehen.

Aufgabe der Gruppe wird es sein, die Gruppe und ihre Helfer in der Sjofoerrsvar auffliegen zu lassen. Als Ansatz könnten sie vor Ort sein, wenn das Unglück geschieht, Bekannte an Bord der Stratakow gehabt haben oder ein Freund beim UNL-Militär bittet sie, seine Weste reinzuwaschen, denn er hatte an diesem Tag Ladedienst am Torpedorohr.

Mehr zum Pakt und seinen Gegner findet sich im Quellenbuch „Blut und Stahl – UNL und Stawa“

Hochrangiger UNL-Militär entführt

Nach dem Auffinden der gesunkenen SUS Riggersdot, der persönlichen Vakten II des vor wenigen Tagen verschollenen Flottakommandoer Sköre Ignasson besteht nun kein Zweifel mehr daran, dass es sich nicht um einen Unfall handelt. Das Schiff zeigte deutliche Zeichen eines Piratenüberfalls: Beschussspuren sowie das Loch einer Saugnapfschleuse. Die vier begleitenden Soldaten sowie der Pilot des Schiffes wurden tot aufgefunden. Ein Bekennervideo der bisher unbekannten „Union für freie Rede" zeigt den Kommandoer lebend und unversehrt. Forderungen wurden bisher noch nicht gestellt.

Ittendock noch immer unter Druck

Die in der letzten Woche aufgeworfenen Beschuldigungen, Abel Ittendock, Vorsitzender des RDL, habe sich an illegal geborgenen ARTefacts bereichert, konnten nicht vollständig entkräftet werden. „Die vom ehrenwerten Vorsitzenden veräußerten Fundstücke“, so die Pressereferentin, „stammen aus einer alten Sammlung, von der sich Herr Ittendock schon lange trennen wollte. Es sind rund einhundert Stücke von teilweise erlesener Qualität. Bedauerlicherweise sind einige schon so lang im Familienbesitz der Ittendocks, dass es nicht mehr für alle eine lückenlose Fund- oder Kaufdokumentation mehr gibt. So muss es wohl zu diesem Missverständnis gekommen sein. Was die Fundberichte angeht, die in unserem Büro eingegangen sind: Die privaten Kartografen sind selbstverständlich berechtigt und verpflichtet, solche Bunde dem Amt für Seefahrt selbst mitzuteilen und eventuelle Bergungsrechte für sich in Anspruch zu nehmen. Das Büro leitet die Berichte unmittelbar an die LUDS weiter.“

Die Staatsanwaltschaft scheint der Aussage Ittendocks glauben zu schenken – das Verfahren wurde eingestellt. Warum allerdings noch nie jemand von der erwähnten Ittendock-Sammlung etwas gehört hat, und wo die über einhundert teilweise sehr gut erhaltenen Stücke gelagert waren, bleibt weiterhin fraglich.

Zweifelhafte Fundstücke

Kapitän a.D. Abel Ittendock, Vorsitzender des Rates der Länder, geriet in den Verdacht, sich neben der Entlohnung für seine politischen Dienste ein kleines Zubrot mit dem illegalen Verkauf von ARTefacts zu verdienen. Grund für diesen Verdacht liefern diverse Fundberichte, die zwar in Ittendocks Büro, nicht aber beim Amt für Seerecht eingegangen sind, so die Staatsanwaltschaft zu Lod, die sich mit diesem Vorwurf befasst. Die Berichte stammten von privaten Kartografen, die Ittendock als erste Speerspitze seines neu angefachten Programms zur Erkundung des Seegrundes ausgesandt hatte.

Aus der Pressestelle Ittendocks hieß es erst einmal: Kein Kommentar.

Torpedodiebstahl von UNL-Versorgungsschiff

Wie heute aus normalerweise gut unterrichteten Quellen bekannt wurde, wurden in der letzten Woche 14 Typ-V-Torpedos aus einem Versorgungsschiff der Sjofoerrsvar (UNL-Seestreitkräfte) entwendet. Von Seiten des Militärs wurde diese Tatsache bisher weder bestätigt noch dementiert. Wie es sein kann, dass aus dem Lagerraum eines in See befindlichen Militärschiffes scharfe Waffen mit erheblicher Feuerkraft verschwinden, bleibt also weiterhin fraglich.

Scientia lädt aus

Jedes Jahr am 4. August feiert Scientia seinen Gründungstag. Das Bankett in der scientianischen Botschaft in Lod steht dabei an spektakulären Aktionen und erlesener Gästeliste dem Heimatland in nichts nach. Doch in diesem Jahr hat man die Gäste vielleicht ein bisschen zu rigide Handverlesen: Weder der Botschafter Arbiträas, noch hochrangige Prominente und Geschäftsleute aus diesem Land wurden eingeladen, und auch bekanntermaßen libertykritische Personen warteten in diesem Jahr vergeblich auf eine bunte elektronische Einladung.

„Wir wären ohnehin nicht gekommen“, verriet ein Mitglied der arbiträischen Botschaft unter der Hand, aber die politischen Spannungen sind bereits jetzt abzusehen.

„Es geht doch nicht an, dass man diese Schwarzgesichter aufrechten Lodt vorzieht! Noch vor ein paar Monaten hätte man sie erschossen, wenn sich diese Kriegstreiber hier hätten blicken lassen“, wetterte der empörte 3M (Mike Mel Milton), der in der Überzeugung einfach erschienen war, er sei sicher eingeladen.

Die Nähe Scientias zu Liberty war nie größer, und so freudig dieser diplomatische Erfolg zu bewerten ist, muss man sich doch fragen, ob nicht die Pflege alter Freundschaften wichtiger wäre.

 

Wer die Wahl hat ...

Wieder einmal nähert sich der Wahltag in Lod, erneut werden die politischen Karten neu gemischt und damit Sie wissen, welches Blatt welchen Wert besitzt, stellen wir Ihnen im Laufe der kommenden Wochen die neuen Kandidaten für den Rat der Länder vor.

Den Anfang machen wir mit Olivia Leutsel, der beliebten Kinderbuchautorin und elffachen Mutter (sechs eigene und fünf adoptierte). Frau Leutsel hat sich bisher vor allem durch ihre beliebte Kinderbuchreihe „Der Fisch hat Gräten - Drei Ermittler auf der Suche nach der Wahrheit" einen Namen gemacht, zu der Allahavet unlängst die Filmrechte erstanden hat. Auch in ihrem Wahlprogramm dreht sich alles um Kinder. So heißt es in ihrer ersten offiziellen Broschüre: „Lod hat seine Kinder vergessen, und in den anderen Ländern sieht es stellenweise noch schlimmer aus. Wo ist die versprochene unbürokratische Hilfe, die man den Waisen und Halbwaisen in Aussicht gestellt hat? Der Krieg hat ihnen die Eltern genommen, aber wir nehmen ihnen das Vertrauen in die Menschheit und die Menschlichkeit. Der RDL braucht spezialisierte Fachleute, die sich ausschließlich um die Kinder und die Familien kümmern. Es reicht nicht, sie in einem Ministerium für Freizeit, Jugend und Familien zu subsumieren. In Lod selbst verhungern Kinder in unmittelbarer Nähe zu Nova-Restaurants, die in ganz Lod täglich mehrere Tonnen überschüssige Nahrungsmittel vernichten. Die wenigen öffentlichen Spielräume, die es gibt, werden nach und nach von nebenliegenden Geschäften aufgekauft. Sind uns unsere Kinder so wenig wert?"

Eine gute Frage – wir sind gespannt, wie kinderlieb die Lodt wirklich sind, und ob Leutsel einen Platz im RDL ergattern kann.

Glück im Spiel...

„Pech in der Liebe“ heißt es im Volksmund, und selten hatte er so Recht: Als sich Robert Klein am gestrigen Abend in illustrer Runde als einer von zehn „Normalos“ beim alljährlichen Drei-Schleusen-Benefiz-Turnier von LodWaters mit zehn Promis maß (B-Prominenz und weit, weit abwärts), war er nach eigenen Aussagen sehr überrascht, eine alte Jugendliebe wiederzutreffen, die aufstrebende Jungschauspielerin Julia Ohrmann. Die Funken flogen, das konnte man während der ersten Spielrunden deutlich merken. Doch dann machte Robert einen fatalen Fehler: Er katapultierte die gut spielende Julia mit dem Lodt-Manöver aus dem Spiel und freute sich etwas zu sehr. Julia, für ihr Temperament bekannt und beliebt, stürmte aus dem Turniersaal und ließ einen um 100.000 LEX reicheren, aber noch immer einsamen Robert zurück. Gewonnen hat das Turnier - und damit 250.000 LEX für das Grulmer-Kinderkrankenhaus – der bekannte Händlersohn Norm Koges. Der zufriedene Gewinner sagte uns im Anschluss: „Das war nur eine Übung für das große Bildschirmwelle-Lod-Turnier.“

Auch bei diesem Turnier an Bord der sagenhaften LZS Lucky Starfish werden wir natürlich wieder anwesend sein, um den Zockern über die Schulter zu schauen.

Mehr zum Drei-Schleusen-Turnier erfahrt ihr im kommenden Online-Abenteuer: Boot und Spiele

Für die besondere Familienfeier

In unserem Tipp für Schiffsichter möchten wir Ihnen in dieser Woche ein ganz besonderes Gefährt vorstellen, mit dessen Sonarsignatur oder sogar visueller Sichtungsablichtung Sie mit Sicherheit - um es städtisch zu sagen – der Held der Sichtung an jedem Sichter-Stammtisch sind. Die Rede ist von der LZS Lucky Starfish, einem offiziell als Orca-Klasse deklarierten Schiff, das jedoch nicht mehr viel mit dem schlanken Original gemein hat. Das wegen der beim Bau auftretenden finanziellen Schwierigkeiten lange Zeit ungeliebt als „Senkblei“ bezeichnete Schiff verfügt über die derzeit größte freie Innenfläche seiner Größenklasse (nach der offiziellen Schiffsichter-Tabelle von 101 sE: 10/uPwal). Dieser, durch die Verlegung der Trimm- und Tauchzellen an die Außenseite geschaffene, große Innenraum, genannt „Eventdeck“, wird vor jeder Fahrt der Starfish neu eingerichtet und ist mietbar – Kontaktdaten zur Betreibergesellschaft NGL finden Sie wie immer in der digitalen Signatur dieses Artikels. Lesen Sie die Druckausgabe, schlagen Sie bitte Adresseintrag 14 im Anhang auf. Wenn das kein Ort ist, um die nächste RDL-weite Schiffsichter-Tagung abzuhalten? Genau! Aus dem Grund findet sie dort auch Ende des Jahres statt! Sichern Sie sich jetzt schon Plätze!

 

Schiffsichter sind das, was man heutzutage Train- oder Plane-Spotter nennt: Leute, die Sonarsignaturen und Fotos von außergewöhnlichen Schiffen sammeln und tauschen. (Sonar-)Bilder von Schiffen, die kurz nach der Sichtung abgeschossen oder verschrottet wurden oder solche, die verschollen sind, sind besonders begehrt. Hier lassen sich hervorragende Abenteueransätze entwickeln: Die Gruppe gelangt an brisante Aufnahmen eines militärischen Prototypen; ein Schiff, das offiziell schon verschrottet wurde, fährt doch noch - warum? Ein Schiffsichter wurde ermordet, weil jemand für einen Coup die genaue Sonarsignatur eines Schiffes benötigt.

Die Tagung Ende des Jahres kann als schöne Kulisse für ein Abenteuer dienen: Ein ganzes Schiff voller „Fachleute“, die sich über die Echtheit oder den Wert von verschwommenen Fotos aus dem Bullauge ins Dunkel der Tiefsee streiten.

Mehr zur LZS Lucky Starfish erfahrt ihr in unserem in Kürze erscheinenden Online-Abenteuer: Boot und Spiele.

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