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Auf dem Heimweg

Auf dem Heimweg

(Eine LodlanD-Kurzgeschichte von David Grade)

Kolja hatte Sardis in der Tasche. An diese Tatsache schloss sich ein Problem an, dass ihm weitgehend unbekannt war. Wohin mit den Sardis? In seiner Tasche waren sie denkbar nutzlos. Sie lagen da und taten nichts außer einen Gedankenwirbel in Koljas Kopf auszulösen. Zu den Huren tragen hätte Koljas Vater gesagt. Die heilige Barbara habe ihn Selig. Aber bei den Huren konnte man sich Krankheiten holen, die einem den Hujo abfaulen ließen. Kein Problem, für einen guten Fick würde Kolja das riskieren. Aber die Kollegen auf der Arbeit würden ihn auslachen, wenn er mit abgefaultem Hujo duschte. Es war denkbar blöd die Sardis für Hohn und Spott auszugeben. Das konnte er billiger haben. Die Sardis gegen Chichawoda einzutauschen war Koljas nächste Idee. Sich richtig besaufen war toll. Aber Saufen machte nur mit Freunden Spaß und Freunde würden fragen woher er die Sardis hatte. Das war nicht gut, gar nicht gut. Und seine Frau würde auch fragen und die konnte er noch weniger belügen. Kolja hielt an. Er war auf dem Weg Nachhause. Von der Arbeit und von der Kneipe fand er den Weg nach Hause, wie der Pilz den Fuß – mit tödlicher Sicherheit und immer wieder. Warum nicht das Geld einfach zurücklegen? Umdrehen, zur Arbeit, die nächste Schicht war längst in der Fertigungshalle und die Umkleiden leer. Und wen einer etwas Vergessen hatte, einer ihn sah? Und außerdem war die Latzhose aus der er die Sardis genommen hatte längst an ihrem Besitzer und auf dem Weg zu einem Zuhause oder zu einer Kneipe. Oder auf dem Weg zum Werkschutz. Vielleicht auswandern. Dafür waren es zuwenig Sardis vollkommen blöde Idee, Wenn Kolja sich heiße Arbiträa von dem Geld holte, hätte er keinen Hunger mehr. Das gab dann Streit Zuhause. Ich koche den ganzen Tag und du? Sei ein Vorbild für die Kinder und so weiter und so fort. Wenn Kolja das Geld einfach verstecken würde, klaute es bestimmt jemand und er würde sich ärgern. Bestimmt dachte er, Kolja, die ganze Nacht darüber nach was mit den Sardis anzufangen war. Dann hätte er einen geradezu genialen Einfall. Ab zum Sardiversteck und Zack... Nichts mehr da. Nein die Enttäuschung konnte Kolja nicht gebrauchen. Lieber ein schnelles Ende. Kolja zog die Sardis aus der Tasche und stopfte sie in eine Sammelbüchse. Der dazugehörige Barbarist bedankte sich artig. Kolja ging Nachhause er freute sich darauf, was seine Frau gekocht hatte.

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