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Wissenschaft

Auf diesen Seiten werden wir Ihnen die wissenschaftlichen und technischen Überlegungen und Entwicklungen vorstellen, auf denen LodlanD basiert.

Wie die Kälte kam...

Aufgrund des zunehmenden antrophogenen (menschenverursachten) Treibhauseffekts und der dadurch bedingten Klimaerwärmung zu Beginn des 21. Jahrhunderts wurde nach einem Gegenmittel gesucht, welches den Treibhauseffekt abschwächen würde.

Auf Basis einer kälteresistenten Cyanobakterie (Blaualge) designte man einen gentechnisch stark veränderten Einzeller, der als Aerosol in der Atmosphäre überleben konnte und durch Photosynthese Kohlenstoffdioxid (wichtiges Treibhausgas) in organische Verbindungen umwandelt. Gleichzeitig wirkt er als Kondensationskeim für Wolken, so dass auch Wasserdampf (ebenfalls ein Treibhausgas) verstärkt abregnet. Die organischen Verbindungen sollten vom Plankton der Meere aufgenommen und so gebunden werden. Man nahm an, dass die Cyanobakterie sich nicht in der Atmosphäre halten könne und deshalb ständig nachgeführt werden müsse ? dadurch wollte man die Kontrolle über den Einzeller haben. So, dachte man, könnte man einen Teil der Treibhausgase aus der Atmosphäre entfernen und das Klima wieder auf frühere, angenehm kühlere Temperaturen senken.

Aus ungeklärten Umständen - Einfluss von UV-Strahlung in der großen Höhe oder von Radikalstartern (Zerfallsprodukte von FCKWs) in der Atmosphäre - mutierte die Cyanobakterie jedoch und begann sich so stark zu vermehren, dass sie den Ausfall durch Abregnen mehr als ausgleichen konnte. Sie blieb also permanent in der Atmosphäre.
Die Bindung der organischen Verbindungen durch Plankton verlief auch um einiges stärker als geplant:
Das pflanzliche Plankton begann sich aufgrund der Überernährung unkontrolliert auszubreiten und dann wegen der Überpopulation abzusterben. Das tote Plankton sank zum Teil in die Tiefsee, zum Teil schwamm es als Schaumteppich auf den Weltmeeren.
Dieser Schaum reflektierte das Sonnenlicht stärker als die Meeresoberfläche, erhöhte den sogenannten Albedo-Faktor und trug, genauso wie die verstärkte Wolkenbildung durch das Cyanobakterium, zur schnellen Auskühlung der Erde bei.

Nachdem der Kohlendioxid- und Wassergehalt der Atmosphäre stark abgesunken war, begannen sowohl die Cyanobakterie als auch der Plankton-Schaum zu verschwinden. Aber es war zu spät: der natürliche Treibhauseffekt war schon beinahe zum Erliegen gekommen und die zunehmende Vereisung der Erdoberfläche reflektierte das Sonnenlicht genauso gut wie vorher der Plankton-Schaum. Wärmende Meeresströmungen brachen zusammen und ganze Ökosysteme starben aus

Eine neue, menschengemachte Eiszeit zog herauf.
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