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Lod Kandidaten

Ilsa Groß - Lod-Kandidatin

Ilsa Groß ist bereits seit 11 Jahren für den RDL tätig, als Angestellte im "Amt für Seesicherheit". Die sympathische Vierzigjährige mit der großen Nase kandidiert in diesem Jahr zum ersten Mal und hat die Unterstützung weiter Teile ihrer Behörde. Ihr großes Manko ist, dass sie ihren Wahlkampf aus eigener Tasche bezahlt, was auch beim Gehalt einer leitenden Angestellten des RDL nicht für eine große Medienpräsenz reicht. Sie hofft darauf, dass das stetige Ablehnen aller Wahlspenden ihre Integrität untermauert und so den mangelnden Wahlrummel ausgleicht.

Erklärte Ziele:
- Erhöhtes Budget für die Kuppelsicherheit
- Weitere SNOFUB im Dienste der Unabhängigen Rats-Truppe
- Förderung der Jugend-Bildung
- Kampf gegen den Drogenhandel

Gerüchteküche:
Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber auf mich wirkt die Frau wie ein Sicherheitsrisiko. Es heißt, sie trifft sich regelmäßig mit den Diplomaten anderer Länder und wie oft sie während ihrer Arbeitszeit am Hafen gesehen wird... - Arne Nymo

Und jetzt zählen wir bis drei, schalten das Gehirn ein und erkennen: Das ist der Job des Amtes für Seesicherheit: Marode Schiffe aus dem Verkehr ziehen, Verstöße gegen das Lod-Seerecht überprüfen und so fort. Und dann schämen wir uns, das wir so dumm sind, kleiner Nymo-Mane...
- Lou

Rena Schaul - Landeskandidatin aus Lod

Weiche Gesichtszüge mit kühlen blau-grauen Augen werden umrahmt von langen schwarzen Haaren. Sie scheint Mitte-Ende Dreißig zu sein. Schlanke Statur mit etwa 1,70m Körpergröße. Ihre Vorliebe für Krawatten zu schlichten Business-Kostümen steht in krassen Gegensatz zu ihrer Leidenschaft für verspielten Muschelschmuck an Ohren, Fingern und Handgelenken

Entnommen der "Kurzbeschreibung der Ratsmitglieder" aus dem Ratsbrevier:
Rena Schaul, geborene Metrou, verheiratet mit dem Unternehmersohn Johann Schaul, zwei Söhne Raul und Mika. Abgeschlossenes Studium der Volkswirtschaft und der Ethnologie.
Seit 92 sE engagiert sie sich aktiv in der politischen Szene, 95 sE wurde sie in den Rat der Länder gewählt und vertritt seitdem die sicherheitsbewussten Bürger Lods und forderte schon des Öfteren mehr Einsätze der Unabhängigen Ratstruppe (URT) gegen die RDL-weite Piraterie.

Erklärte Ziele:
- verstärkt Anti-Piraten-Missionen unter URT-Führung
- drakonische Strafen für gestellte Piraten (insbesondere in Arbiträa)
- Ausbau der Handelswege
- Langfristige Planung eines Kommunikationsnetzes mit Knotenpunkt in Lod

Gerüchteküche:
O la la...während der Vitalité-Krise hatte diese Frau geschickt die Anti-Arbiträa-Strömungen ausgenutzt um sich fest in ihren Ratssitz zu pressen. Da will sie wohl so schnell auch nicht wieder weg - oder wieso führt sie in ihrem Wahlprogramm das Alibi "Kommunikationsnetz" auf? -Lou

O la Lou! Da magst du ja in gewisser Hinsicht Recht haben, aber trotz allem ist der Gedanke ein transmares Datennetz zu errichten nicht verkehrt. -Arne Nymo

Nicht verkehrt, aber auch nicht neu! Hab ich dir übrigens schon mal gesagt, dass deine Wortspiele immer schlechter werden - obwohl das kaum mehr möglich war?! -Lou

Sagt mal! Könnt ihr eure privaten Streitigkeiten mal vergessen und euch lieber wieder der Berichterstattung widmen! So wie früher? Wichtiger als das ist doch, dass Rena (angeblich?) ihre Kindheit in Arbiträa verbracht hat...und ihre Eltern (angeblich?) durch einen Piratenangriff verloren hat! Ratet mal in welcher Branche Johann Schaul tätig ist? -Nobody's child

Kapitän a. D. Abel Ittendock - Kandidat aus Lod

Kapitän a. D. Abel Ittendock aus Lod

Der ehemalige Kapitän eines Rochens der LTG nutzt seinen Vorruhestand, in den der 59jährige vor vier Monaten gegangen ist, um sich als Kandidat für die Wahl 99sE aufstellen zu lassen. Neben einer moderaten Stärkung der Rechte Lods im RDL und einer Überarbeitung des Sozialsystems setzt er sich besonders für die Erforschung der Weltmeere ein. Aus erster Hand weiss er, wie wenig über die gigantische Unterwasserlandschaft im und über den RDL hinaus bekannt ist. Hier ein Ausschnitt aus seiner Rede während einer Podiumsdiskussion in Schacherstadt.

(...) Wir beschäftigen uns an unseren Universitäten mit Genom-Forschung, theoretischer Psychologie und der Literatur der Überwasser-Zeitalter, haben aber keine Ahnung, wie genau der Meeresgrund auch nur 50 Kilometer von Lod entfernt aussieht! Genauso dürftig sind unsere Kenntnisse über die Biologie in den Meeren - Speisefische und die gefährlichsten Tiere sind bekannt, aber alles andere ist mehr als unzureichend untersucht. Fakt ist: wir kennen unsere nächste Umgebung kaum: die Meere.
Es wird Zeit, dass wir das ändern, aber dazu benötigen wir eine zentrale Stelle, die all die Informationen sammelt und Anreiz bietet, die Meere zu erforschen. In meinen Augen sind wir Lodter die Einzigen, die so etwas bewerkstelligen können. Also lasst uns unsere Aufgabe wahrnehmen und eine Institution gründen, die genau das tut.
Denn: Der praktischen Nutzen wären unermesslich:
Wir könnten die Piratengefahr ein für alle Mal beseitigen, wenn wir von ihren Basen wüssten.
Wir könnten neue Rohstoffvorkommen, vielleicht sogar in nächster Umgebung, erschließen.
Wir könnten die Fanggebiete für Speisefische optimal wählen und so die Nahrungsversorgung verbessern.
Wir könnten Kontakt zu noch unbekannten Völkern aufnehmen - oder glaubt ihr etwa, dass die Kobul die letzte unbekannte Gruppe da draussen waren?

Also lasst uns gemeinsam ein Zeitalter der Expeditionen und Expansion einläuten, die uns mittelfristig weiter bringen wird, als wir uns vorstellen können!

Erklärte Ziele:
- Stärkung von Lod als zentrale und dominierende Stadt
- Unterstützung von Gnadenbrot-Stellen für Arme
- Gründung einer Stiftung zur Erforschung und Kartografierung der Meere

Gerüchteküche:
- Ich frage mich, was Kapitän Ittendock auf seinen Fahrten gesehen hat, das ihn so neugierig gemacht hat, dass er diese Kandidatur auf sich nimmt.
Der harte Lou

- Mit der Tatsache, dass ihn die LTG aus offensichtlichen Gründen und auch offensichtlich sponsort, kann ich hier niemanden überraschen.
Arne Nymo

Norbert Goldstein - Landeskandidat Lod

Herr Goldstein ist ein knapp fünfzigjähriger, stämmiger Mann, derseine dunkelgelockte Brust gerne mit offenem Kragen und minderdezenten Goldketten zur schau stellt. Er kleidet sich gerne in helle, unifarbene Anzüge ohne Krawatte. Dank seinem jovialen, freundlichem und erstaunlich leisem auftreten wirkt er trotzdem bescheiden und gediegen.

Auszug aus dem Meerespiegel
...auch Norbert Goldstein. Der Unternehmer aus Lod kanditiert zum ersten mal für einen Ratsposten und setzt sich für ein freiheres Unternehmertum und einen Abbau der RDL-Einschränkungen im Handels-, Kontroll- und Arbeitsrechtbereiches ein, um "durch schlankere und agilere Unternehmen eine sichere Grundlage für die RDL-Wirtschaft zu schaffen". Sein Wahlkampfbuget ist jedoch gering, da bisher nur privatfinanziert und Spender sind nicht in Sicht.

Gerüchteküche
Goldstein hat Anteile an mehreren Gebrauchtschiffhändlern und über Strohmänner gehören ihm zwei Spielhallen in der Goldkuppel, angeblich soll die Finanzpolizei mehrmals (erfolglos) gegen ihn ermittelt haben, doch nichts genaues weiß man nicht. Arne Nymo

Bastian Petersen - Landeskandidat Lod

Bastian Petersen, Lehrer im Ruhestand, war zu früheren Zeiten bestimmt schon vom Aussehen her der Albtraum seiner Schüler: strenges, hartes Gesicht auf einem dürren, in unmodische Kleidung gehüllten Körper. Oberlehrerhaft schaut er auf jene herab, die es sich erdreisten, die Intelligenz seines Wahlprogramms zu unterschätzen.

Auszug des Wahlprogramms auf Petersens Citynet-Seite, die gleichzeitig seine einzige Wahlkampfquelle ist

Wir müssen gegen diese impertinenten, ungebildeten Schnösel im Rat vorgehen, meine Wählerinnen und Wähler. Kaum einer unserer derzeitigen Repräsentanten hat eine pädagogische Ausbildung, und soll dennoch den Massen dienen! Lachhaft, sage ich! Nur wer weiss, wie man eine Menschenmenge führt, und glauben Sie mir, Kinder sind eine solche Menge, kann auch ein Land führen.
(...)
Ich möchte eintreten für eine Politik der offenen Bildung, in der wir unsere Kinder von heute mit strengen Methoden zu gebildeten Weltbürgern von morgen erziehen. Disziplin und Intelligenz müssen in unseren Schulen Hand in Hand gehen, sonst laufen unsere Sprößlinge bald umher wie der letzte Arbiträer! Lod muss die bestausgebildetsten Schüler des gesamten RDL aufweisen, damit wir unseren Führungsanspruch auch noch in den folgenden Generationen halten können. Zieht das Geld aus den anderen Budgets gleichmässig ab und steckt es in die Bildung, dies ist die einzig vernünftige Investition in die Zukunft.

Gerüchteküche: Ich sag nur: einmal Lehrer, immer Lehrer! Arne Nymo

Sarah Mandelbaum - Landeskandidatin Lod

Sarah ist eine junge Frau Mitte zwanzig mit einer langen, blonden und gelockten Haarpracht, die ihresgleichen sucht. Vielen jungen Lodt ist sie ein Begriff als Frontfrau der "Röhrenden Rochen", einer Hard Rock-Band, die beinahe jeden Abend in einer anderen Kneipe auf der Bühne steht. Sie möchte in dem angestaubten Laden RDL mal so richtig aufräumen. Konkrete politische Ziele hat sie keine, doch ihre Fans spornt sie auf jedem Konzert an, sie zu wählen - frei dem Motto: "Wählt mich, dann kommt Leben in die Bude!"
Experten schätzen, dass sie aus der Fanbasis der röhrenden Rochen heraus sicherlich die ein oder andere Stimme erhalten wird. Zumindest war die Schar ihrer Anhänger groß genug, um sie auf die Kandidatenliste zu bringen - das ist aber auch schon der größte Erfolg, den man ihr zutraut.

Gerüchteküche:
Ich glaube, dazu muss man nichts sagen.
Lou

Miriam Chagall - Landeskandidatin Lod

Miriam Chagall ist 37 Jahre alt, hat dunkles Haar und eine zierliche Gestalt. Ihre fast zerbrechlich wirkende Erscheinung täuscht: Miriam ist resolut und hält an einer einmal gefassten Meinung fest.

Auszug aus dem Lod-Meeresspiegel über die Kandidaten
Miriam Chagall ist seit fünf Jahren Chefin der Chagall Transport- und Handels-Gesellschaft (CTHG), die sie von ihrem Vater übernommen hat. Die Gesellschaft weigert sich bisher hartnäckig, der LTG beizutreten und bleibt lieber selbständig. Mit ihrer Firma ist Miriam Herrin über zwei Seehechte und nutzt diese fast ausschließlich für den Eigentransport ihrer Handelsware, die sie aus dem Uppland bezieht. Der Handel mit feinsten Stoffen und Lebensmittelspezialitäten sichert derzeit noch die Existenz des kleinen Familienbetriebes. Tatsächlich ist ihre kleine Gesellschaft vielen Liebhabern ein fester Begriff - bei Kennern gilt ihr kleiner Laden in der Goldkuppel als erste Adresse, wenn es um uppländischen Wein geht. Kaum zu glauben, wenn man bedenkt, dass CTHG noch vor fünf Jahren ein Betrieb kurz an der Schwelle zur Involvenz war. Heute läuft ihr kleines Geschäft. Damit ist Miriam Chagall ein wirtschaftliches Vorbild, das Mut macht.

Diesen Erfolg möchte sie nun auch auf den RDL übertragen. In ihren Flugblättern kreidet sie die "wirtschaftlichen Fehlentscheidungen" des Rates an und fordert, dass endlich Menschen mit Ahnung von Ökonomie einen Platz in diesem Gremium finden, um die finanzielle und wirtschaftliche Zukunft sowohl von Lod als auch des gesamten Rates zu sichern.

Erklärte Ziele:
  • Steuersenkungen
  • Gründung eines Subventionsprogramms für Kleinstbetriebe.
  • Weniger Bürokratismus
  • niedrigere Einfuhrzölle


Gerüchteküche
Miriams wirtschaftlicher Erfolg ist sicherlich keine Folge von guten Entscheidungen. Sie hat nur eine Entscheidung getroffen, die ihren Lebensunterhalt sichert: Sie hat ihre Seele an die Kobul verschachert. Wie sonst kommt sie an solch heiß begehrte Ware? Ich habe gehört, dass sie einen Spottpreis bezahlt im Vergleich zu dem, was andere dafür hinblättern. Und ich kann mir denken, wer ihren Wahlkampf heimlich finanziert und unterstützt. Lasst euch nicht täuschen! Eine weitere Marionette der Kobul, sonst nichts. Ihr werdet es schon sehen, wenn sie nicht nach deren Pfeife tanzt, ist ihre kleine Firma kurz darauf wieder vor dem Aus - diesmal endgültig.
Lou

James Detrejevko - Landeskandidat Lod

James Detrejevko, mittlerweile in den späten 50ern seines Lebens angekommen, sieht aus, wie man sich einen wirklich guten Koch vorstellt: rundlich, glänzend rötliches Gesicht und ein väterliches Lächeln auf den Lippen. Er kleidet sich wie der freundliche Mann von nebenan und dies ist auch sein Konzept: der sympathische Mittelstandspolitiker aus demselben Sektor.

"Zerschlagt die Großkonzerne!"
Interview mit James Detrejevko, Eigentümer des berühmten Restaurants Fünf-Algen, Meeresspiegel vom 13. März 99 sE
Meeresspiegel (MS): Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, mit uns dieses Interview zu führen.
James Detrejevko (JD): Aber natürlich! Ich bin immer froh, auch als eher unbekannter Neu-Politiker eine Plattform geboten zu bekommen, um dem Volk meine Ideen nahe zu bringen.
MS: Das Stichwort schlechthin: Was ist ihr Konzept, warum sollte Max Durchschnitts-Lodt Sie wählen?
JD: Um mit mir gemeinsam die Großkonzerne zu zerschlagen! Wie ein Krebsgeschwür durchziehen sie den RDL, haben die meisten Politiker in ihrer Tasche und ziehen den Familien dieses wundervollen Landes das schwerverdiente Geld aus der Tasche!
MS: Zerschlagung der Großkonzerne?! Ein sehr ... offensives Konzept, könnten Sie bitte etwas in die Details gehen?
JD: Gerne doch. Sehen Sie, warum sind in Lod die Preise für Lebensmittel derart hoch? Aus welchem Grund hat man, wenn man von Lod in ein anderes Land reisen will, nur einen einzigen Großanbieter mit unverschämten Preisen zur Auswahl? Gehen Sie mal in den normalen Modeladen von nebenan: in wievielen Klamotten steht nicht "Made by ExuB"? Die Versorgung der Bevölkerung leidet unter den ganzen Monopolen, die sich in den letzten Jahrzehnten gebildet haben! Jetzt ist die Zeit gekommen, eben diese Großkonzerne zu zerschlagen, den Mittelstand zu stärken und damit auch mehr Beschäftigung entstehen zu lassen.
MS: Einige Wahlbeobachter sprechen Ihnen die Expertise ab, schliesslich sind Sie in ihrem bürgerlichen Leben Eigentümer eines Gourmet-Restaurants. Was sagen Sie dazu?
JD: Ich habe nie geleugnet, dass ich mein Geld mit der stilvollen Bewirtung der oberen Zehntausend verdiene. Aber ich bin stets auf dem Gang geblieben, bin immer noch der typische Mittelstandsmann von nebenan. Auch wenn es verwegen klingt: meiner Meinung nach bin ich besser in der Lage, die Interessen der breiten Bevölkerung zu vertreten, als die alteingesessenen, längst gekauften Ratspolitiker.
MS: Nun denn, wir wünschen Ihnen auf jeden Fall viel Glück. Sie sorgen auf jeden Fall bereits jetzt für einen offensiveren Wahlkampf.

Erklärte Ziele:
- Großkonzerne zerschlagen
- Mittelstand stärken
- Arbeit für die Massen im ganzen RDL schaffen/erhalten

Gerüchteküche: Folgende Wette wage ich aufzustellen: spätestens nach diesem Interview wird es mit seinem feinen Fresstempel steil die Strömung herunter gehen! Man sollte nicht die Hand beissen, die einen füttert. Arne Nymo

Kaum! Du vergisst, wie so oft, hinter die Kulissen zu blicken! Meinst du ernsthaft, der gute James weiss nicht genau, dass er mit seinem Wahlkampf null chance hat, in den RDL einzuziehen? Vielmehr ist dies die perfekte Werbekampagne für die FastFoodkette "MaximumPleasure", die er kurz nach der Wahl eröffnen will. Billigere, die Massen besser erreichende Werbung kann er gar nicht haben! Lou

Naron Geren - Länderkandidat Lod

Naron befindet sich in seinem 41. Lebensjahr und seiner mittlerweile 3. Amtsperiode. Der Stress des politischen Alltags hat sich genauso in seinem Gesicht verewigt wie das üppige Leben eines Ratmitglieds in seiner Leibesfülle. Er trägt stets gut sitzende Anzüge nach konservativem Schnitt. Sein graumeliertes Haar (ehemals braun) trägt er militärisch kurz geschoren, obwohl er nie bei der URT war. Ein eher feistes Gesicht, dominiert von zwei kleinen Knopfäuglein, die ständig in Bewegung auf die nächste Gelegenheit lauern, in der er sich hervortun kann.

"Zugast bei ... - heute: Naron Geren"
(Sendung des Bildschirmprogramms Lod-Blitz vom 17. Februar 99 sE)

Lod-Blitz:Herr Geren! Schön haben sie es hier!

Naron Geren [schmunzelt]:Danke, ich gebe mir Mühe!

LB: Vielen Dank, dass sie sich Zeit für uns genommen haben!

NG [gönnerhaft]:Kein Thema! Als Ratsmitglied steht meine Tür jederzeit offen für das Volk, dass ich vertrete.

LB: Da sprechen Sie ja gleich einen interessanten Punkt an. Denn böse Zungen behaupten ja, dass bei ihnen nur die Vertreter der Konzern ein und aus gehen würden.

NG [lächelt]: Das ist doch bloß eine lächerliche Kampagne verzweifelter Gegner aus der Politik. Jeder vernunftbegabte Bürger weiß, dass die Ratsmitglieder nicht von Firmen, sondern von den braven Bewohnern Lods gewählt werden.

LB [überrascht]: Sie bestreiten also die Bekanntschaft der führenden Wirtschaftsbosse?

NG: Auf keinen Fall! Aber jeder von denen hat schließlich auch nur eine Stimme, nicht war?!

LB: Zweifellos. Aber unseren Informationen zufolge finanzierte der Naxon ExuB beispielsweise ihre Wahlwerbespots und Promotion-Aktionen zur Wahl 97.

NG [zögert]:Ich denke dazu werde ich mich nicht äußern.

LB [betont]:Also bestreiten sie es nicht?

NG [erregt]: Was wollen sie eigentlich von mir? Berichterstattung oder Skandalhascherei?

LB: Nun, wenn ich mir ihren nagelneuen Naxon Homepride MKL33+ so betrachte und bedenke, dass er erst nächsten Monat auf den Markt kommen solll...dann überlasse ich das Denken lieber unsern geschätzten Zuschauern.

NG[empört]: Ja hören sie mal! Wenn sie ihren Presseausweis nur als Vorwand benutzen, um mich vorzuführen, dann bitte ich sie nun meine Wohnung zu verlassen!!

LB: Stimmt es denn nicht, dass sie sich diese Jahr erst zu Wiederwahl gestellt haben, nachdem Naxon ihnen monatlich 250.000 LEX versprochen hat?

NG läuft rot an]: Eine Unverschämtheit! Verlassen sie auf der Stelle mein Quartier.

LB [triumphierend]: Und was ist mit den Vorwürfen sie hätten die Erweiterung der RDL nur auf Drängen des Naxon ExuBs zwecks Erschließung neuer Rohstoffgebiete im Rat vorgebracht?

NG: Machen sie auf der Stelle die Kamera aus! Raus! RAUS! [schlägt nach der Kamera, diese fällt zu Boden, die Übertragung endet]

Erklärte Ziele:
- Erhalt und Ausbau der wirtschaftlichen Bedingungen für ExuBs
- Erhöhung der Arbeitszeit um 4 Stunden pro Woche.
- Erforschung der Grenzen des RDL & Erschließung neuer (Rohstoff-)Gebiete

Gerüchteküche:
Arne Nymo: Toll! Endlich mal wieder jemand, der klar zu seinen Motivationen steht:
Machterhalt um jeden Preis und nur bestechlich durch ExuB-itante Summen!Ich sag nur Naxon...
Mein Tipp: Einfach das Kreuz woanders machen! Mein Name tut wie immer nix zur Sache, Euer Arne Nymo.

Lou: Was soll ich da noch groß ergänzen?

Max Bethisa - Länderkandidat Lod

Max Bethisa saß bereits die Amtsperiode 97 bis 99 sE für Lod im Rat der Länder und stellt sich diese September zur Wiederwahl.

Erklärte Ziele:
-Erhalt der "Weißen Flecken"

Wahlslogan: "Wer Bethisa wählt, wählt Freiheit!"

Pressespiegel:
Lod Express: "Mr. Nobody mit den tausend Gesichtern!"

Meeresspiegel: "..., aber über keinen zweiten ist so wenig bekannt wie Max Bethisa!"

Gerüchteküche:
Arne Nymo: Ein Kandidat undurchsichtig und marionettenhaft wie kaum ein anderer! Ihr müsst es ja wissen!

Lou: Ja klar mein arnonymer Freund, aber wer geschickt ist, wird seinerseits aus ihm einen Nutzen ziehen können.

Mika Svenslov - Landeskandidat Lod

Mika Svenslov ist ein großer, schmaler, junger Mann mit langen, schwarzen Haaren. Seine geduckte Haltung, kombiniert mit seinem traurigen Gesichtausdruck und seinen depressiven Gedichten machten ihn zu einem Symbol für eine Generation von Jugendlichen, die von Zukunftsängsten geplagt wird. Der sechsundzwanzigjährige Autor ist vor 5 Jahren aus der UNL geflohen. Er war dort für seine politischen Anspielungen in seinen Gedichten bekannt und nach eigenen Aussagen musste er deshalb nach Lod fliehen. Er prangerte in seinen Werken unter anderem die Wandlung der Seuchenschutzkommission in einen Überwachungsapparat an.
Svenslov ist gegen Überwachung und Bevormundung der Bürger durch den Rat und will mehr basisdemokratische Verfahren einführen. Er hat sehr viele junge Anhänger, die meistens auch Fans seiner Gedichte sind.

Maja Raim-Goren - Landeskandidatin Lod

Die dreiundzwanzigjährige Maja Raim-Goren wirkt mit ihren kurzen, feuerroten Haaren, ihrem schmalen, schönen Gesicht und ihrer modischen Kleidung nicht wie eine typische Sozialarbeiterin der "Kirche des Meeres". Aus einfachen Verhältnissen in den unteren Ebenen von Lod stammend, ist sie innerhalb der Kirche als engagierte und hartnäckige Kämpferin für die gerechte Verteilung des Reichtums bekannt. Sie hat dort viele Anhänger, aber auch Gegner, die ihre zum Teil sehr emotionalen und unkonventionellen Methoden im Umgang mit Vertretern der politischen und gesellschaftlichen Oberschicht von Lod kritisieren. Obwohl Frau Raim-Goren offiziell den radikalen Aktionen aus ihrer Vergangenheit abgeschworen hat, besteht der größte Teil ihrer Anhänger immer noch aus jungen Menschen aus den unteren Ebenen von Lod, die mit ihrem rebellischen Verhalten offen die Missstände in Lod anprangern wollen.

Auszug aus dem Artikel "Unruhe bei der Tagung der Nahrungsmittelkonzerne", Meeresspiegel 4. Februar 96sE: "Das Essen während der Tagung wurde plötzlich durch das Eindringen einer Gruppe von jungen Menschen gestört, die stinkende Algengrundmasse und Fischabfälle auf das Buffet des Restaurants warfen. Die Anführerin der Gruppe, eine umstrittene Anhängerin der "Kirche des Meeres" mit Namen Maja Raim-Goren, trat an das Rednerpult und verkündete den verblüfften Anwesenden, dass sie ihre "als Armenspeisung getarnte Lebensmittelabfallentsorgung" selber essen sollten. Kurz darauf gelang es den anwesenden Sicherheitskräften die junge Frau und ihre Anhänger aus dem Konferenzsaal zu entfernen."

Zitat aus einem Flugzettel von Maja Raim-Goren: "Das Meer ist nicht nur Gott, sondern auch unser Vater und unsere Mutter und kein vernünftiger Mensch will seine Eltern vergiften, oder?"

Erklärte Ziele:
- Höhere Abgaben für Reiche
- mehr soziale Einrichtungen für Arme
- Einschränkung der Rechte von ExuBs
- Förderung des Umweltschutzes

Gerüchteküche:
Oh, mein Gott! Oder sollte ich lieber "Oh, mein Meer" sagen? Diese naive Weltverbesserin hat Lod ja gerade noch gefehlt. Was sollen wir mit dieser Träumerin mit radikaler Vergangenheit? Lou

Diese Frau steht zu ihren Idealen und ihre Ziele sind zwar zum Teil nicht umsetzbar, aber warum so hart ins Gericht gehen mit einer Frau, die wenigstens offen ihre Meinung sagt? Gut, in ihrer Vergangenheit gab es ein paar zu radikale Aktionen, aber zumindest steht hinter dieser Kandidatin mit Sicherheit kein Konzern. Arne Nymo

Frank Sandler - Landeskandidat Lod

Frank Sandler ist ein Mann mittleren Alters, mit bereits vollständig ergrauten Haaren und einem ebenfalls grauen Schnurrbart, der von den allgegenwärtigen Wahlplakaten in Lod freundlich auf den Betrachter blickt. Er ist ein wohlhabender und selbstständiger Händler, dessen Eltern angeblich aus dem BFS geflohen sein sollen. Dies wird von ihm weder bestätigt noch dementiert. Er ist stolz darauf ein gebürtiger Lod zu sein, wie er bereits öfters in seinen Interviews und Wahlreden erwähnte. Er hat viele Anhänger in Lod und dies nicht nur im Verein der unabhängigen Händler Lods, in dem er schon seit Jahren der amtierende Vorsitzende ist. Viele halten große Stücke auf sein Organisationstalent und seine Durchsetzungsfähigkeit, wohingegen andere seine sture und engstirnige Sichtweise bezüglich der Arbeitslosensituation in Lod kritisieren. Für einen Lodt ist seine Vorgehensweise wenig tolerant und diplomatisch, obwohl ihn viele jüngere Lodt gerade dafür schätzen.

Auszug aus einem Flugblatt von Frank Sandler:
?Schluss mit den faulen Sauerstoff- und Trinkwasserverschwendern in den unteren Ebenen. Soziale Tätigkeiten in einem geregeltem Arbeitsprogramm sind das einzige, was man gegen diese gesellschaftliche Krankheit unternehmen kann. Jeder soll seinen Anteil an der Arbeit ableisten, damit das sorglose Überleben eines jeden Lodt gesichert ist.?

Erklärte Ziele:
- Einführung von Zwangsarbeitsprogrammen für Arbeitslose
- mehr Ordnungshüter in Lod
- wirtschaftlicher Erfolg für Selbstständige muss sich mehr lohnen
- Verschärfung der Gesetze für wiederholte Straftäter

Gerüchteküche:
Mann, wenn der nicht vom GeSiDi ist, dann fress ich einen lebendigen Zitteraal. Die Ansichten dieses Mannes stinken ja regelrecht nach gleichgeschaltetem und total überwachten BFS-Größenwahn. Wer den wählt, soll doch am besten gleich Munder an die Spitze des Rates setzen. Lou

Auch wenn mir dieser Sandler nicht unbedingt sympathisch ist, so beweist er doch zumindest Führungsqualität und Durchsetzungsvermögen. Außerdem halte ich das mit den GeSiDi-Gerüchten eher für eine politische Intrige seiner Gegner. Jeder der Kandidaten wird immerhin genaustens auf seine Vergangenheit und seinen Hintergrund überprüft, bevor er zugelassen wird. Ich glaube eher, dass dieser Sandler einen typischen Karrierepolitiker unserer Zeit darstellt. Immer bereit dem lauten Teil des Volkes nach dem Mund zu reden und somit im Fahrwasser der politischen Stammtischrunde mit zu schwimmen. Arne Nymo

Rene Duk - Kandidat aus Lod

Rene Duk, seines Zeichens Professor für Geschichte an der LUDS, hat vor einer Woche seine
Kandidatur für einen Sitz im Rat der Länder als Abgesandter der Stadt Lod eingereicht, samt den nötigen 5.000 Unterschriften. In seinem Falle waren es fast ausnahmslos Studenten, die unterschrieben haben. Der graumelierte gebürtige Lodt genießt bei seinen Schülern ob seines verständnisvollen Wesens und seinem feinen Sinn für Humor großes Ansehen. Wenn man einen 63jährigen in Begleitung eines Schwarms junger Studenten lustig, aber nie übertreibend durch Lod3 ziehen sieht, kann man sicher sein, Prof. Duk begegnet zu sein. Abgesehen von solchen eher kurzweiligen Vergnügen widmet er seine Zeit der Konflikt-Forschung. Besonders interessieren ihn die Auslöser von Konflikten und Kriege, sowie deren Wandel im Laufe der Auseinandersetzung. Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass er einer Interessensgruppe um den Unionler Prof. Njolmar angehört, die für ein friedliches Koexistieren der Menschen unter Wasser sind.


Ein Auszug aus einem Thesenpapier von Prof. Duk:

"So ist es evident, dass jeglicher Konflikt um so schädigender Natur ist, je näher die
Konfliktparteien schon ohne Konflikt bedroht sind. Genau das ist in unserem Falle gegeben:
der Mensch lebt nun gezwungenermaßen in einem Lebensraum, der nicht für ihn geeignet ist.
Durch eine komplexe Vernetzung von Technik, menschlicher Arbeit und gegenseitiger
Unterstützung ist es uns gelungen, für den Augenblick dem Meer einen Raum für Menschen
abzutrotzen. Wie störanfällig diese Vernetzung ist, zeigt jedoch schon der letzte Stromausfall
in Arbitäa: in überirdischen Zeitaltern waren Stromausfälle keine besonders große Gefahr, aber in
unserer jetzigen Situation hat dieser Zwischenfall mehreren Menschen das Leben gekostet.
Aber auch in kleineren Maßstäben, in zwischenmenschlichen Beziehungen sind wir heute
gefährdeter denn je. In vergangenen Zeiten konnte man um einer Person, mit der man uneins
war, um einiges leichter aus dem Weg gehen und so Entspannung in den Konflikt bringen. In
unserer Situation ist dies durch die erzwungene Enge nicht mehr ohne weiteres möglich, der
Konflikt baut sich mit all seinen psychologischen und sozialen Folgen weiter auf.
(....)
Ergo sollte unser primäres Ziel sein, den Menschen - uns selbst - friedlicher zu gestalten, mit
Rücksicht auf unsere Existenz besser zusammenarbeiten. Das gilt für die staatliche bis
hinunter zur ganz persönlichen Ebene! Mehr Zusammenarbeit und damit eine grundlegende
Veränderung der menschlichen Natur sollte unser Ziel für die Zukunft sein. Wir haben
unglaubliche Mittel - die Psychologie, PSI und tiefgehende Erkenntnisse in allen
Wissenschaftsbereichen - zur Hand, lasst sie uns nutzen, um den Menschen auf eine neue
Stufe zu heben!"

Politische Ziele:
-Frieden und mehr Zusammenarbeit im RDL
-den Einsatz von moderner Psychologie und PSI, um den Menschen langfristig zu einem
kooperativeren Wesen zu machen
-kurzfristig eine Umstellung der Schulpolitik, um schon jungen Menschen eine erhöhte
Kooperationsbereitschaft ans Herz zu legen.

Gerüchteküche
Lasst mal die Fremdwörter beiseite! Der Mann will eine neue Rasse des Menschen
heranziehen, psychologisch maßgeschneidert und mit Drogen in die geistige Form gegossen,
die ihm vorschwebt. Und über dem ganzen Volk soll eine Art PSI-Überseele schweben.
Seid gewarnt, meine Freunde! Es mag ganz vernünftig klingen, was dieser Mann in der
Öffentlichkeit redet. Aber wen man seine Werke gelesen hat, sieht man ein, was für ein
radikaler Spinner das ist! Lou

Und wer hat denn für dich seine Bücher gelesen? Wer weiß, vielleicht ist dieser Mann ein
Spinner - vielleicht aber auch ein Visionär. Seine Methoden sind fragwürdig, aber seine Ideen
auf jeden Fall eine Diskussion wert! Arne Nymo

Natscha Rebak - Kandidatin aus Lod

Die hochgewachsene, feminine Natscha wäre hübsch zu nennen, hätte sie nicht einen Kabinenbrand an Bord eines Wittlings durchgestanden. So zeichnen rote Brandnarben ihr Gesicht und ihren Körper. Sie hat sich von Unten hochgearbeitet und das darf man durchaus wörtlich verstehen, sie kommt aus Lod5. Schon seit frühester Jugend hielt sie sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser, kaum einer kennt die Seele des Lodschen Volkes wie sie. Über eine wie auch immer geartete Bildung verfügt die 32jährige nicht, nur über Erfahrung: als Wartungstechnikerin, als Mitarbeiterin bei Morquard Duties, als Croupess im "Chez Dé" und anschließend als Insassin im "Hummerkäfig" wegen versuchten Betrugs und Diebstahls. Nun versucht sie ein Amt als Ratsmitglied zu erreichen.

Interview, gesendet über "Citynet Welle 3 (CNW3)":

Welle 3:
Frau Rebak, Sie haben vor kurzem ihre Kandidatur als Ratsmitglied bekanntgegeben, was einige konservative Politiker ... sagen wir: unangenehm überrascht hat. Was ich...
Natscha: (unterbricht) Mädel, du kannst mich ruhig duzen, ich tu´s auch. Wenn du mit dem Gelaber meinst, dass einige fette Geldsäcke vor mir erschrocken sind, dann hast du Recht.
W: Was ich fragen wollte: wie kommt deine Entscheidung zustande? Willst du uns deine Gründe offen legen?
N: Ist doch klar: wir Lodt brauchen mal wieder jemand, der ein paar handfeste Entscheidungen trifft. Und schau dir doch den ganzen Rest an: von denen kannst du nichts erwarten. Also mach ich´s.
W: Und um welche Entscheidungen geht es dir genau?
N: Mal wieder ein paar Rechte für die Stadt aus dem RDL rauskitzeln. Ich mein´, wir reißen uns hier den Arsch auf, und was an Zöllen `rüberkommt, ist ein Witz. Nur Ärger ham wir durch die schöne Freihandelszone: Besoffene Arbiträer, Stawaner und so weiter torkeln durch Lod5 und sin? eigentlich nur auf Ärger aus. Wir sollten selbstbewusster auftreten und endlich holen, was uns gehört: die Zölle könnte man locker verdoppeln, ohne dass es den Händlern groß auffallen würde. Sin´ ja niedrig genug.
W: Aber...
N: (unterbricht) Die Ausländer sollten dann auch in ihre Schranken gewiesen werden: sie haben doch hier ihre Kuppeln, warum bleiben sie dann nicht drin? So brauchen wir weniger Polizei, mit dem übrigen Geld könnten wir endlich mal ein paar dringende Probleme lösen: Lod5 braucht schon seit ich denken kann eine Generalüberholung des Belüftungssystems, und auch einige andere Reparaturen stehen dringend an.
W: ...äh, diese Lösungen scheinen mir doch etwas ... einfach gestrickt zu sein?
N: Einfach ? und genau deshalb gut! Wählt mich, Jungs und Mädels aus Lod! Bei mir wisst ihr, was ihr habt! Und ich schau dann schon, dass wir im RDL auch mal die Oberseite der Alge sehen!

Politische Ziele:
-Mehr Rechte für die Stadt Lod im RDL
-höhere Handelszölle in Lod
-Ausgangsbeschränkung für Ausländer in Lod
-mehr Geld für Lod5 und andere Problemstellen

Gerüchteküche:
"Man sollte es nicht glauben: Bei der Kandidatin mit dem meisten Dreck am Anker habe ich am wenigsten zu tun. Schließlich kennt jeder ihre dunklen Flecken auf ihrer Weste." Lou

"Liegt auch daran, dass du keine Ahnung hast. Schon mal darüber nachgedacht, woher sie das Geld für den Wahlkampf nimmt? Hast du nicht, klar. Für den Rest: von der Lod Transport Gesellschaft. Wenn Natscha ihre Zölle durchbringen würde, würde es bestimmt eine Klausel geben: "...ausgenommen Händler aus Lod". Damit wäre die LTG in Lod preislich nicht zu unterbieten." Arne Nymo

Kai Buschmüllertz - Kandidat aus Lod

Nicht zuletzt wegen seinen Aussehens ist Kai Burgmüllertz der Liebling der Lod-Medien. Der knapp 180 cm große Mann mit dem breiten, bartlosen Gesicht, dem die ersten Falten zusammen mit dem breiten Mund und den offenen Augen nur noch mehr Charakter verleihen hat kurze, modisch frisierte dunkle Haare und tritt entweder im dunkleblauen Anzug oder in lockerer aber immer noch edler Freizeitkleidung auf.
Der Liebling der Lod-Medien, ist mittlerweile sechsunddreißig Jahre alt und immer noch Single, obwohl der durchtrainierte, dunkelhaarige Stawa, mit dem breiten Gesicht auf dem immer wieder das unverwechselbar warme Schwiegersohn-Lächeln erstrahlt, zu einem der begehrtesten Partien der Kuppel zählt, wie zumindest regelmäßig in "Frau in Lod" behauptet wird. Bereits mit achtzehn begann Kai Buschmüllertz seine politische Karriere in der stawischen SVS (Städte Verbund Stawa), neun Jahre später wurde er vom stawischen Parlament als Landeskandidat vorgeschlagen, und gewann knapp. Die folgenden zwei Wahlen gewann er deutlich und vertritt demzufolge seit annähernd neun Jahren die Interessen Stawas in der RDL. Jeder ging von einem erneuten Antritt für Stawa aus doch Kai Buschmüllertz, sorgte für die größte politische Überraschung der letzten Jahre ? er trug sich auf die Liste der Lod-Kandidaten ein.


"Schon lange Verstand ich mich mehr als Interessenvertreter der RDL."
Zusammenschnitt aus einem Interview mit Kai Buschmüllertz (KB), Meeresspiegel (MS) vom 17. Februar 99 sE
MS:Herr Buschmüllertz, wir freuen uns das Sie sich zu diesem Interview bereit erklärt haben. Wie kommt es das Sie als Lod-Kandidat antreten und nicht als Landeskandidat für Stawa?
KB (grinst schelmisch): Sehr einfach, ich habe über 5.000 Unterschriften gesammelt und konnte Nachweisen, das ich seit über fünf Jahren über einen festen Wohnsitz in Lod1 verfüge. Nach den Gesetzen der RDL, kann ich mich damit zur Wahl als Lod-Kandidat zur Verfügung stellen.
MS: Mit Verlaub Herr Buschmüllerz, das ist uns bekannt, obwohl eine Gesetzesprüfung ob dieses Vorganges läuft. Uns interessieren eher Ihre Beweggründe.
KB: Erlauben Sie mir erst einige Worte zu der Gesetzesprüfung, die von dem von mir sehr geschätzten Mike Rossert ausgegangen ist. Ich bin ein Kenner des RDL-Rechtes, an vielen Gesetzen habe ich selbst mitgewirkt und ich bin mir sicher rechtmäßig gehandelt zu haben, trotzdem ist es natürlich Mike´s Recht und seine Pflicht bei so einem, zugegebenermaßen ungewöhnlichem Vorgang, eine Prüfung durchführen zu lassen.
MS: Nun zu Ihren Beweggründen.
KB: Natürlich, die sind schnell erklärt. Schon lange Verstand ich mich mehr als Interessenvertreter der RDL, als als Vertreter Stawas. Ich bin fest davon überzeugt, dass eine Stärkung des RDL-Rechts, auch gegenüber Ländergesetzen, zu mehr Stabilität und damit mehr Sicherheit und mehr Wohlstand führen wird ? für alle Länder und nicht nur für Stawa. Damit ich mich dieser Aufgabe unbeeinflußt widmen kann habe ich mich, nach Beratung mit meinem langjährigen Freund Pierre Marchand, entschieden als Lod-Kandidat anzutreten. Denn der Gedanke eines einigen Ländergefüges, wie er von den Einwohnern Lods formuliert wurde, ist für mich ein guter und überzeugender.
MS: Wir danken Ihnen für dieses Gespräch und Wünschen Ihnen viel Erfolg.
KB: Danke sehr, ich hoffe, dass mir die Bürger Lods auch weiterhin gewogen bleiben, vor allem da mich Ihre Ideen und Ihre Lebensweise in meinem Beschluß bestärkt haben. Vielen Dank dafür.

Erklärte Ziele:
- Stärkung und Ausbau des RDL-Rechtes
- Stabilität, Frieden, Sicherheit, Wohlstand
- Engere Vernetzung der Wirtschaft

Gerüchteküche:
Das war ein verdammter Schock für die politische Landschaft, die Abgeordneten Lods befürchten ein Machtungleichgewicht zugunsten Stawas, wenn Kai Buschmüllertz in den Rat gewählt wird, aber anscheinend war selbst der Präsident Stawas Ali Kravitsch von der Entscheidung überrascht. Anscheinend hat Buschmüllertz tatsächlich einen Alleingang hingelegt. Arne Nymo

Na klar ? Alleingang. Was glaubt ihr wer Buschmüllertz Wahlkampf finanzieren wird? Ich sage es euch es gibt da geheime Absprachen mit Elaya Donnitz die Vorstandsvorsitzende der SAG, die der stawischen Regierung eins auswischen will. Fragt sich nur noch warum sich Pierre Marchand mit dieser Bagage einläßt. Lou

Eva Luditz - Kandidatin aus Lod

Eva Luditz ist eine in Ehren ergraute Spoha-Spielerin, die ihrerzeit für die "Nomint Nordens" gespielt hat, bevor der Hauptsponsor Haribert Nomint verstarb und das Team aufgelöst werden musste. Mittlerweile ist die resolute Dame weit über 60 und besitzt einen der wenigen privaten Spoha-Bottiche in Lod, den sie gegen Gebühr gegen Profiteams vermietet.
Frau Luditz hält es für ausreichend zu verkünden, dass sie zur Wahl des großen Rates antritt und dass es für jeden Spoha-Fan von Vorteil wäre, sie und damit ihre "Vereinigung der Spoha-Freunde" zu wählen. Ihr Wahlprogramm ist voll und ganz auf die Förderung der Sportart ausgerichtet und klammert alle anderen politischen Fragen aus.

Mel Mike Milton - Kandidat aus Lod

Mel Mike Milton ist ein kleiner, dünner Lodt Mitte Dreißig, der sein dunkles Haar auf dem Kopf geschoren hat, dafür aber einen breiten Schnurbart und ein Ziegenbärtchen am Kinn trägt. Sein Erkennungszeichen sind enge, rot-gelbe Kleidung und ein rotes Barett. Er redet sehr schnell und erweckt den Eindruck, stets in Eile zu sein.

4M für Lod?
Ein Kommentar aus dem Lod-Meeresspiegel von Rita Beck
4M - ebenso klein wie unübersehbar prangt das rot-gelbe Firmenlogo auf jeder Pressemitteilung und jedem - auch persönlichen - Brief von Mel Mike Milton, der wenig überraschend angekündigt hat, auch bei diesem Wahldurchgang wieder für den großen Rat zu kandidieren. Bei der letzten Wahl im Jahr 95 sE kam er immerhin unter die ersten 20, und dieses Jahr, so ist er sich sicher, wird er die Schwelle zu den ersten sechs überschreiten und in den RDL einziehen.
Das Geld für den sicherlich wieder ebenso protzigen, wie provokant-pamphletischen Wahkampf stammt aus dem erfolgreichen Transportunternehmen Mel Mike Miltons Meerestransporte, oder kurz: 4M. Milton hat es als einer der wenigen unabhängigen Unternehmer geschafft, dem Druck der LTG nicht nur zu widerstehen, sondern durch geschicktes Nischenmanagement und maßgeschneiderte Angebote großzügige Gewinne einzufahren - Geschäftssinn hat er, das muss ihm der Argwohn lassen.
Doch es stellt sich trotzdem die Frage, ob ein mehrfach Vorbestrafter die richtige Wahl für einen Sitz im RDL ist. Milton schaut - nicht ohne offensichtlichen Stolz - auf zurzeit 6 Verwarnungen, 2 Geld- und 2 Gefängnisstrafen wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses, Ruhestörung und Vandalismus zurück, die meisten davon verhängt aufgrund seiner aktiven Mitgliedschaft in der Vereinigung "Oktomania", einer teils Gewaltbereiten Truppe von Oktopus-Freunden, die eine Befreiung des im Aquadrom ausgestellten "Okto-Pete" erreichen wollen. Milton hat sich zwar mittlerweile offiziell aus der Organisation zurückgezogen, aber es darf als gesichert gelten, dass er sie weiter finanziell unterstützt. Eine Anklage wegen Schmuggels musste aus Mangel an Beweisen fallen gelassen werden.
Wir sollten uns also fragen: So amüsant und sympathisch Herr Milton auch erscheint - ist er der richtige, um unsere Interessen zu vertreten?

Erklärte Ziele:
- Fangverbot für Oktopusse
- Auswilderung von Okto-Pete
- Förderung der Freizeitangebote
- Lockerung der Zollgesetze

Gerüchteküche: Aus Mangel an Beweisen freigesprochen, ja sicher! Aus Überfluss an LEX, würde ich eher vermuten - Richter wie-hieß-er-noch-gleich ist doch dermaßen korrupt! Arne Nymo

Mag ja sein, dass er ein Schmuggler ist. Auf jeden Fall würde er den Rat mal so richtig aufmischen und diesen verknöcherten Muscheln da oben Beine machen! Lou
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