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Länderkandidaten

Alinaa Haandugas - Länderkandidatin Kobe-Uppland

Alinaa Haandugas ist eine pummelige, 1.65 große und knapp vierzigjährige Person, die bisher politisch vollkommen unauffällig war. Bei ihrem bisher einzigen Auftritt, der offiziellen Vorstellungen der Länderkandidaten, trug sie einen algefarbenen Hosenanzug und stawische Strumpfschuhe. Ihr Haar war kurz und sie fiel durch ein freundliches Lächeln und Wortkargheit auf.

Alinaa Haandugas - die Gesandte aus Kobe-Uppland
Auszug aus dem Meeresspiegel - Spezial zur Wahl
Der zweite Länderkandidat aus Kobe-Uppland blieb farblos oder vielmehr grün. Abgesehen von einem eher ungewöhnlichen Hosenanzug in eben dieser Farbe, bleibt nichts von Alinaa Haandugas zu berichten. Die Worte ihrer Vorstellung lassen sich in zwei Zeilen wiedergeben: "Mein Name ist Alinaa Haandugas, ich fühle mich sehr geehrt als Landeskandidatin antreten zu dürfen, ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit." Ein Wahlprogramm wurde den Journalisten nicht ausgeteilt.

Erklärte Ziele:
unbekannt

Gerüchteküche:
Die Stawas haben ein Wort für solche Leute: Neuberger. So werden Menschen genannt die nur eine Alibifunktion ausüben. Und Alinaa Haandugas ist so etwas wie die Oberneubergerin. Eine wandelnde Verachtung des Lodtschen Wahlsystems, natürlich nicht rechtlich aber moralisch. Arne Nymo

Die Frau hat vor ihrer Kandidatur als Leiterin des Nahrungsmittelexports in der Kobe-Kuppel gearbeitet, sie scheint fähig gewesen zu sein, fragt sich warum sie abgezogen wurde, um so eine billige Neuberger-Kandidatur anzutreten. Denkt daran, die Kobul unternehmen nichts grundlos und sie sind gefährlich, warnt Lou

Gaja Nandel - Landeskandidatin Stawa

Gaja Nandel ist eine fesche zweiundreissigjährige, die bisher als leitende Buchhalterin der Kirche der heiligen Barbara arbeitete. Kurze blonde Haare, dezenter Schmuck, ein kantiges aber dennoch weibliches Gesicht und eine unglaubliche Auswahl an Kostümen sind die Charakteristika der durchsetzungsfähigen und sehr genau arbeitenden Frau. Durch eine Krebserkrankung verlor sie ihre rechte Brust, was sie allerdings gut kaschiert.

Nichts ist den Tod von Menschen Wert.
Übersicht der Ereignisse in Stawatycze am 21. und 22.04.99 aus dem Meeresspiegel
11.21 Die Versammlung der Parteien wählt Gaja Nandel, die jüngere Schwester des Pulkowniks der Barbaristen Tobias Nandel, als Landeskandidaten und gibt ihr somit vor Nina Seikowitz, der von den Firmen unterstützten Kandidatin, den Vorzug.
11.51 Elaya Donnitz, Vorstandsvorsitzende der SAG, veröffentlicht eine Rede in der sie den Barbaristen Manipulation und ein erneutes Machtstreben vorwirft.
13.02 In den Kneipen an den Kais 8-14, 42, 51 und 52 kommt es zu Prügeleien zwischen Anhängern der Barbaristen und der Danilieten, der eingreifende Werkschutz richtet sich gegen die Barbaristen.
14.14 Gaja Nandel tritt der Verfassung gemäß von allen kirchlichen Ämtern zurück und nimmt die Wahl an.
14.48 Bei Zusammenstößen zwischen Barbaristen und Gegnern erschlägt der eingreifende Werkschutz der SAG Ingalf Ertowitz, einen Pfarrer der Barbaristen.
15.14 Offener Aufruhr in Teilen Stawatyczes, ein Sprecher der Parteienversammlung erklärt den Ausnahmezustand und ruft die Versammlung zusammen um über den Einsatz des Militärs zwecks Befriedung zu beraten.
15.31 Gerüchte kommen auf, dass Elaya Donnitz den Widerstand gegen die Verschwörung von Regierung und Barbaristen erklärt hat.
15.34 Ein Haftbefehl gegen Elaya Donnitz wird erlassen.
18.11 Sonderausgaben der Videozeitungen zeigen Bilder von den Krawallen, spontan gehen 20 000 Menschen zu einer Friedensdemonstration in die Gänge.
18.12Elaya Donnitz stellt sich dem Werkschutz der SAG und wird auf Kaution frei gelassen.
18.22 Elaya Donnitz wird wegen Volksverhetzung angeklagt.
20.14 Die Videozeitungen bringen erste Meldungen von Toten und Verletzten der Krawalle, auf Seiten der Barbaristen seien 31 Menschen gestorben und über 800 verletzt, auf der anderen Seite starben 24 Menschen und es gab ebenfalls über 800 verletzte.
22.11 Ali Kravitsch gibt einen Bericht zur Lage in Stawatycze, er ruft zur Ruhe auf, erklärt das inzwischen über 100 Stawas den Tod gefunden hätten und kündet den Einsatz des Militärs an.
23.01 Tobias Nandel erklärt den Rückzug seiner Schwester vom Amt des Landeskandidaten. "Nichts ist den Tod von Menschen Wert", sagt er in einer ergreifenden Rede, die über Videozeitschriften verbreitet wird.
04.20 Die Unruhen dauern immer noch an, die besseren Viertel werden durch Militärs geschützt.
06.03 Ali Kravitsch lehnt den Rücktritt von Gaja Nandel ab: "Sie ist ein Mitglied der Regierung keines der Barbaristen, damit bin ich ihr Vorgesetzter und nehme ihren Rücktritt nicht an." In der gleichen Rede läßt er alle Anklagen gegen Elaya Donnitz fallen.
07.00 Elaya Donnitz erklärt, dass sie niemals zum Widerstand aufgerufen hat: "Das einzige was uns allen nützt ist Stabilität und Frieden, in Zukunfst sollten wie sehen wer diese Herausforderung am Besten bewältigt."
14.45 Die Unruhen sind beendet, das Militär wird abgezogen. Gaja Nandel ist Landeskandidatin.

Erklärte Ziele:
Frieden, Sicherheit, Wohlstand, Stabilität
Erweiterung des RDL-Rechtes
Erleichterungen für den Mittelstand

Gerüchteküche
Super für Stawa, der eine Kandidat wird von allen außer den Danilieten gehasst und die Kandidation von allen außer den Barbaristen (und der Regierung). Wenn alleine die Ernennung für solche Krawalle gesorgt hat, was wird dann erst ein eventueller Sieg von Gaja Nandel auslösen? Haltet euch von Stawa fern wenn gewählt, rät euch: Lou

Typisch Lou, er erkennt nicht die Dimension der Geschehnisse. Im übrigen kommen mir die Programmpunkte Gaja Nandels sehr bekannt vor.Arne Nymo

Heinrich Rawitsch - Landeskandidat Stawa

Der siebenundfünfzigjährige Heinrich Rawitsch ist eine imposante Gestalt von knapp 190cm. Sein kräftiges Kinn mit dem stehts kurz gehaltenem, silbernen Bart, die strengen Augen, die hohe Stirn und die streng zurückgekämmten, kurzen Haare in denen noch einige schwarze Strähnen zu sehen sind, verstärken noch den mächtigen Eindruck, den er durch seine Kleidung, ein schmuckloses, schwarzes Pastorengewand mit weißem Kragen, zusätzlich unterstreicht. Auch die sicherlich zehn Kilo mehrgewicht passen zu diesem Auftreten und die leichte Fülligkeit geben seinem strenge Gesicht, eine Spur Güte.

Ein Daniliet als Landeskandidat
Aus einem Kommentar von Riwa Neuwasser, Reporterin des Meeresspiegels.
Der Daniliet Heinrich Rawitsch war ursprünglich Chancenlos, der ehrgeizige geistliche wollte die Kandidatur als Landeskandidat nur zum Angeben auf dem Papier. Nach dem unvorhersehbaren Wechsel Kai Buschmüllertz vom Landeskandidaten zum Lodkandidaten, stand er plötzlich als Favorit dar, was sowohl ihn als auch die Versammlung der Parteien, die in Stawa die Kandidaten kürt, vollkommen überraschte. Die Regierung Stawas wollte niemals einen Danieliten, schon gar keinen derart konservativen, mit der Ernennung zum Landeskandidaten sollte nur eine positive Stimmung für Verhandlungen mit Lubaszows über neue Handelsgesetze geschaffen werden. Nach Ansicht der meisten stawischen Parteien verfügen die Danilieten durch ihre Sonderstellung als Kirche mit wirtschaftlichen Rechten und einer praktisch autarken Stadt (Lubaszow) als Hauptquartier, über schon zuviel Einfluss. Rawitschs überwand seine Überraschung schnell, erkannte die Möglichkeiten, sicherte sich die Unterstützung seiner Kirche, stampfte aus dem nichts ein komplettes und komplexes Programm samt Werbekampagne aus dem Boden und präsentiert sich nun als souveräner, väterlicher Vertreter Stawas. Weder die stawische Parteiversammlung, noch die stawischen Firmen, die eine Stärkung der DBG befürchten und schon gar nicht die Barbaristen, stehen hinter dem Kandidaten, bleibt abzuwarten wen sie gegen ihn setzen wollen.

Erklärte Ziele:
- Stärkung der Familie und der familiären Werte
- Stärkung des Mittelstandes
- Stärkung der Moral, vor allem junger Menschen
- Werbeslogan: Stark sein!

Gerüchteküche:
Verdammt noch eins, ich würde es den Stawas gönnen wenn sie diesen Weichspüler trinkenden Hardliner als Vertreter bekommen würden. Vielleicht dienen sie dann als Warnung für andere Länder, die ihren "Zweitkandidaten" nur sehr wenig Gewicht geben und die Wahl oft zu einer Farce werden lassen. Ich wähle ihn! Lou

Theresa Alister - Landeskandidatin Scientias

Theresa Alister ist dieses Jahr zum ersten Mal vom Rat der Weisen als Kandidatin ausgewählt worden, in Lod ist sie bisher völlig unbekannt. Die kleine und zierliche Frau ist in ihrer Heimat eine angesehene Rechtsanwältin. In Lod versucht sie derzeit, mit Hilfe von Werbeflyern auf sich aufmerksam zu machen.

"Für eine gemeinsame Zukunft"
Auszüge aus dem Wahlkampfflyer von Theresa Alister

"... Der Rat ist eine wichtige supranationale Institution, deren liberale Ausrichtung ein wichtiger Garant für das Fortbestehen der internationalen Gesellschaft ist. Ohne Zusammenhalt, ohne Kooperation ist kein Land alleine fähig, zu existieren. Aber der RDL ist schwach geworden, kann sich nicht mehr durchsetzen. Das hat die Abstimmung über die Andockerlaubnis der SUS Folkshämnare, die sehr knapp war, wieder einmal gezeigt. Der Vorfall hätte viel aggressiver angegangen werden müssen. Solche Vorfälle müssen gnadenlos aufgeklärt werden. Sondergänge der einzelnen Staaten in manchen Bereichen können nicht länger geduldet werden..."

Erklärte Ziele:
- Harmonisierung von Richtlinien innerhalb der Länder
- härteres Vorgehen des RDL

Gerüchteküche:

Wer ist die Frau eigentlich? Scheint mir eine typische Hardlinerin zu sein. Große Worte, nichts dahinter. Vergesst die Frau. Lou

Ausnahmsweise stimme ich dir zu. Sieht aus, als hätte Scientia absichtlich eine recht aussichtslose Zweitkandidaten in das Rennen gegen ihren Favoriten geschickt. Arne Nymo

John McThernan, Landeskandidat Scientia

John McThernan ist ein charismatischer Mann Anfang Vierzig, der viel Wert auf Styling und ein gepflegtes Äußeres legt. Er sitzt bereits die dritte Periode im Rat der Länder und bewirbt sich nun zum vierten Mal. Im Rat hat er den Ruf eines Schlichters, der Streitereien mit viel diplomatischem Feingefühl begegnet.
In der Bevölkerung ist er nicht gänzlich unumstritten, was an seinem PSI-Talent liegt. PSI-Rassismus macht auch vor einem Ratsmitglied nicht halt.


"Man muss die Ruhe bewahren."
Interview mit John McThernan, aus dem Meeresspiegel vom 09. März 99 sE

Meeresspiegel (MS): Vielen Dank, dass Sie sich Zeit für uns nehmen. Lassen Sie uns gleich beginnen...
John McThernan (JMT): Aber gerne doch. Was möchten Sie wissen?
MS: Sie sind bereits seit 9 Jahren Mitglied des Rates. Was hat sich Ihrer Meinung nach in dieser Zeit alles verändert?
JMT: Das zurückliegende Jahrzehnt hat einige bedeutende politische als auch kulturelle Veränderungen gesehen, angefangen von den großen Flüchtlingswellen und dem plötzlichen Eintritt Kobe-Upplands in den RDL bis hin zur Vitalité-Krise. Insgesamt haben sich die Beziehungen der Länder untereinander verbessert, aber ich kann nach wie vor konkreten Handlungsbedarf erkennen.
MS: Sie haben gerade die USA Vitalité angesprochen. Das Thema hat ja wie kein anderes die Gemüter hoch kochen lassen. Wie stehen Sie dazu?
JTM: Natürlich handelte es sich bei dem Abschuss der Vitalité um ein sehr bedauerliches Kapitel der jüngsten Geschichte, und ich kann nur wieder betonen, dass den Hinterbliebenen das Beileid und Mitgefühl meines Landes gilt. Allerdings wurde hier auch über die Medien viel gepusht und der Versuch gestartet, diesen Vorfall politisch auszuschlachten, was ich persönlich nur aufs Schärfste verurteilen kann.
MS: Wie müsste man denn Ihrer Meinung nach mit solchen Vorfällen umgehen?
JTM: Man muss die Ruhe bewahren. Übereilte Reaktionen können ihre geplante Wirkung verfehlen oder gar gegensätzliche Folgen haben und die Situation verschlimmern. Meiner Meinung nach hätte der Vorfall gründlich untersucht werden und die Situation entspannt werden müssen. Durch das Andockverbot für die SUS Folkshämnare haben sich die Fronten jedoch verhärtet.
MS: Harte Fronten sind Sie als bekennender Psioniker ja gewöhnt. Wie gehen Sie mit den immer wieder aufkeimenden Vorwürfen diesbezüglich um?
JMT: Menschen haben und hatten schon immer Angst vor dem, was sie nicht kennen. Aber davon lasse ich mich nicht beeindrucken. Meine Arbeit spricht für mich.
MS: Vielen Dank für dieses Interview.

Erklärte Ziele:
- Stärkung des RDL
- Beziehungen der Länder verbessern

Gerüchteküche:

Ich garantiere euch, wenn Scientia die Wahlcomputer stellen darf, kommt der garantiert wieder rein! Ist ja auch ihre Wunderwaffe im RDL, mit ihm kriegen die doch viele Sachen durch, die sie sonst gar nicht bekommen würden, zum Beispiel die Erlaubnis für ihre neuen Schlachtschiffe. Ist doch klar, dass er die Abstimmungsergebnisse mit seinem sogenannten "Talent" beeinflusst... Lou

Wie immer hast du keine Ahnung, und davon reichlich. McThernan ist ein ernst zu nehmender Kandidat, der oftmals Streitereien geschlichtet hat. Und das liegt sicher nicht an irgendwelchen PSI-Talenten, sondern an seiner ruhigen und charismatischen Art ? also an Dingen, die dir völlig abgehen. Arne Nymo

Karvin Jurteewas - Länderkandidat Kobe-Uppland

Karvin Jurteewas geht stets gebeugt und seit zwei Jahren auf einen Stock gestützt, aufgerichtet währe er 170cm groß. Sein erstaunlich volles, bis über die Schultern wogendes Haupthaar und sein spannlanger Bart, dünn wie ein Bindfaden, sind schlohweiß. Seine Hände und die faltige Stirn mit Altersflecken gezeichnet. Ein ewiges leichtes lächeln, das selbst durch die Baarthaare erkennbar ist, liegt auf seinem Gesicht. Die Augen sind stumpf und er wirkt oft abwesend. Er kleidet sich in Anzüge aus Lod, in denen der schmale Greis zu versinken scheint. Sein Alter ist nicht öffentlich bekannt, wird aber auf über siebzig geschätzt.

Karvin Jurteewas - der Gesandte aus Kobe-Uppland
Entnommen der "Kurzbeschreibung der Ratsmitglieder" aus dem Radsbrevier.
Seit zwei Amtsperioden ist Karvin Jurteewas Ratsmitglied des RDL. 93 trat er die Nachfolge von Aarwa Huumbale an, die 89sE als Ratsmitglied eingesetzt wurde, da sich Kobe-Uppland der RDL anschloss und kurz nach den Wahlen 93 an Altersschwäche verstarb. Bei den Wahlen 96 trat Jurteewas gegen Kuurl Jiibar an, ein Landeskandidat der keinen Wahlkampf führte und von dem wenig mehr als der Name bekannt war, und gewann erwartungsgemäß.
Politisch ist Karvin Jurteewas schwer einzuordnen, in seinen beiden Amtszeiten hat er hat sich öfter der Stimme enthalten als alle anderen Kandidaten zusammen, obwohl er (zusammen mit Rena Schaul) die geringsten Fehlzeiten vorzuweisen hat, beide verpassten in der letzten Amtszeit je nur zwei Sitzungen des Rates. Seine politischen Ziele sind eher illusorisch und selten Thema des Ratsalltags. Wenn sich eine feste Linie erkennen läßt, dann die des Bedachtes, niemand fordert eine sorgfältigere Prüfung einzelner Sachverhalte, niemand reflektiert das Vorgehen des Rates so genau und niemand bringt so viele Unterpunkte zu anfallenden Entscheidungen ein, wie Karvin Juurtewas.
Über das Privatleben des über achtzigjährigen ist wenig bekannt. Er lebt in der Kuppel Kobe-Upplands, besucht einige ausgewählte Konzerte, zuletzt ein Benefiz-Konzert zugunsten Krebsleidender und manchmal dieViertel ehemaliger Uppländer in Lod, wo er, nach Angaben seines Pressesprechers, alte Freunde trifft.

Erklärte Ziele:
- Garantierte Grundversorgung mit nötigen Gütern für jeden
- Schutz der Völker vor den negativen sozialen Einflüssen der Technisierung
- Anerkennung der Kobul als göttliche Wesen mit universalen Rechten
- Einsparungen durch Abschaffung der/des URT/LND
- Stärkere Überprüfung der Aktivitäten des Rates

Gerüchteküche:

Was der Radsbrevier unterschlägt: Jurteewas ist sowas wie die Witzfigur des Rates, normalerweise sitzt der Tattergreis teilnahmslos herum, wie ein gestorbener Running Gag. Wenn er mal etwas sagt dringen nur irgendwelche "Technik ist böse, Elektrorasierer gehören unter staatliche Aufsicht" - Floskeln aus seinem Grinsemund und dreimal rastete er wähend einer Ratssitzung aus, schrie und gestikulierte wild herum und besabberte dabei die um ihn sitzenden. Arne Nymo

Witzfigur? Schön wäre es, mein unwissender Freund Arnt Nymals. Insider beschreiben Jurteewas als knallharten Verhandlungspartner der vor Drohungen und Umsetzung derselben nicht zurück schreckt. Ich will gar nicht wissen in wie vielen Firmen der Mann eine stille Position im Aufsichtsrat hat - die Kobul sind überall, seit vorsichtig! Lou

Oleif Vaeskahainen - Landeskandidat der Union

Die Beweggründe des Staatspräsidenten Unter, die ihn dazu brachten, Previkar Vaeskahainen als Kandidaten für den Länderrat zu nominieren, sind vielen ein Rätsel.
Vaeskahainen vertritt in der Union eine liberale Position und versucht, eine freigeistige und offene Geisteshaltung in der Gesellschaft zu fördern. Natürlich führt diese Einstellung dazu, dass er oft mit den gängigen Meinungen und Stimmungen kollidiert und sich wenig Freunde und noch weniger Gönner schafft. Er stammt aus einer mittelständischen Familie, studierte Politik, Kybernetik und Soziologie und promovierte mit seiner Doktorarbeit "Soziale Kybernetik: Das System der Gesellschaft". In seiner Jugend war er als freier Schriftsteller tätig, veröffentlichte zahlreiche wissenschaftliche Streitschriften und betätigte sich stark im sozialen Bereich; unter anderem gründete er eine Stiftung für Hortkinder. Mit 33 ging er als Folksvikar in die Politik und stieg schließlich, nach Bestätigung seines Amtes, zum Previkar auf. Er macht sich vor allem für mehr Außenpolitik und Öffnung des Marktes stark - fährt also direkt entgegengesetzt der allgemeinen, Unabhängigkeit anstrebenden Unionspolitik.

"Mehr Transparenz"
Auszug aus dem Artikel "Grenzen sprengen: Innerstaatliches im Außerstaatlichen", veröffentlicht im Magazin "Politische Mitte"
Die wichtigste Maßnahme zur Besserung der ganz-staatlichen Lage ist eine Erhöhung des Transparenz. Gemeint ist: ein Glashaus Staat zu erschaffen, so dass Vorgänge für das Volk nachvollziehbar und Entscheidungen verstehbar sind. Der einzelne muss eine Position als Teil des Netzes Gesellschaft verstehen, seine Aufgabe erkennen und die Position anderer in diesem Netz begreifen können. Sich selbst als Reflektion der ganzen Gesellschaft wahrnehmen? Dazu muss der Staat verhelfen. Eine Koordinierung brauchen wir - keine Regierung. Alsdann kann dazu übergegangen werden, diese Verstandesgrenzen auch staatenübergreifend aufzulösen. (...) Dass dieser Reform des Geistes und des Selbstverständnisses zuerst Bildungs-, Kultur- und Wirtschaftsreformen vorangehen müssen, bzw. mit dem Prozess hand in Hand gehen müssen, versteht sich.

Erklärte Ziele:
- mehr Liberalismus
- Defizite abbauen
- Wegbereitung zu einem neuen Verständnis von Staat

Gerüchteküche:
Jetzt mal im Ernst? Das stinkt doch zum Himmel! Der fährt vollen Kollisionskurs zu allem, wofür wir die kranken Hirne der Union lieben! Ich meine, wie kommt Unter dazu, so einen vernünftigen Menschen ernsthaft zu nominieren?
Lou

Weil er ein ehrlicher Staatsmann ist. Weil er dem Willen es Volkes entspricht. Weil er dem Volk die Wahl lässt.
Deshalb.
Nobody's child

Und wer bist du jetzt???
Lou

Seltsam, setsam, Lou - ich dachte, du weißt alles?
Nobody`s child

Kaisa Unter - Landeskandidatin der Union

Als Frau des Präsidenten der Union nordischer Länder war Kaisa Unter in der letzten Zeit sehr medienpräsent, vor allem bedingt durch die Gengäldar-Affäre. Die schwarzhaarige Mitdreißigerin mit dem aristokratischen, hochwangigen Gesicht und den schmalen Lippen hat sich einen Ruf als knallharte Verhandlungspartnerin erkämpft. Ihre Karriere begann beim Lindström-Konzern, wo sie, als promovierte Wirtschaftswissenschaftlerin, schnell ins Management aufstieg und die Leitung über die Lod-Filiale des Konzerns übernahm. Als Lindström von Svorrny Matvarer geschluckt wurde, schlug sie das Angebot einer Anstellungsübernahme aus und begann, mit ihrer Abfindung einen ersten Wahlkampf zu organisieren. Ihre Kampagne brachte sie an die Spitze des Ministeriums für Außenpolitik und, nach einer Amtsperiode voller Engagement und trotz wenig Öffentlichkeitsarbeit, schließlich in den Rat des RDL. Der Doppelbelastung als Ratsmitglied und Ministerialdirektorin opfert sie ihr gesamtes Privatleben ? für sie ist die erste Priorität die Durchsetzung ihrer Ziele zugunsten der Union. Gleich ihrem Mann und dessen Vater Jason Unter, ist sie eine Volksheldin und hoffnungsverheißende Ikone der Unionsbevölkerung.

"Nur Konsequenz bringt Ergebnisse!"
Interview mit Ministerialdirektorin Unter aus dem Lod-Herold vom 9. Januar 99 sE
Lod-Herold: Vielen Dank, dass sie sich Zeit für ein Interview nehmen.
Kaisa Unter: Gerne.
LH: Frau Ministerialdirektorin, in ihrer heutigen Pressesitzung erklärten sie, sie werden sich weiter für die Bekämpfung der Piraterie stark machen? Ob mit oder ohne RDL. Glauben sie, dass diese Radikalität beim Volk Anklang finden wird?
KU: Ja. Nur Konsequenz bringt Ergebnisse.
LH: Auf den Punkt, wie immer. Sie sprachen außerdem über die Einrichtung einer staatenübergreifenden Wirtschaftskooperative mit vereinheitlichten Abläufen und Gesetzen? Nun ist die Union ja aber nicht gerade für ihre Kooperationsbereitschaft bekannt, Stawa einmal ausgenommen...
KU: Wir sind bemüht, dies zu ändern. In den nächsten Jahren wird eine Reihe von Problemen auf den RDL zukommen. Der Bund freier Städte, beispielsweise, ist mit größenwahnsinnigem Eifer dabei, seine Wirtschaft auf Grund zu setzen und eine Bundeskrise würde, gerade in Anbetracht dessen Marktstellung im Lebensmittelbereich, unweigerlich auch zu einer RDL-Krise werden. Ich halte dies für nicht wünschenswert.
LH: Im Rat sind sie als Workaholic bekannt? Kein Wunder, möchte man meinen, denn sie bekleiden sowohl das Amt eines Ratsmitgliedes, als auch einen Ministeriumsposten? Leidet nicht ihr Privatleben darunter?
KU: Ich habe mich, genau wie mein Mann, dafür entschieden, mein Leben bedingungslos in den Dienst des Volkes zu stellen. Das Streben nach Zielen bringt es mit sich, dass andere Aspekte vernachlässigt werden müssen, und wir haben uns damit abgefunden.
LH: Wir danken für dieses Gespräch.

Erklärte Ziele:
-verschärfte Bekämpfung der Piraterie
-Entwurf einer interstaatlichen Wirtschaftkooperative
-Durchsetzung der Ziele der Union

Gerüchteküche:
Strange, was? Wie kommt es nur, dass der Staatspräsident der Union, laut Verfassung (ja, ich war auch überrascht, aber auch die Union hat einen Schrieb, der die Grundrechte regelt) ja dazu berechtigt, die Kandidaten für den Rat zu benennen, nun schon zum zweiten Mal sein ihm angetrautes Eheweib in den Contest schickt?
Lou

Anna Marsseaut - Landeskandidatin Arbiträas

Anna Marsseaut scheint mit ihrer sportlichen Figur (1,65m, durchtrainiert, schwarzer Kurzhaarschnitt) trotz ihrer mittlerweile 46 Jahre nicht wirklich dem archetypischen Erscheinen einer Politikerin angepasst zu sein. Und dennoch kann man sie, neben ihrer Tätigkeit als SPOHA-Trainerin der Leviathans, als Vollblut-Politikerin bezeichnen. Neben ihrer erfolgreichen Tätigkeit als Mitglied des Rates zeichnet sich Anna Marsseaut durch die bei Politikern seltene Fähigkeit aus, die Feste zu feiern, wie sie fallen: sie spricht den Vergnügungen des Sündenpfuhls gerne zu und ist dem feinen Leben vieler Ratskollegen eher abgeneigt. Dennoch hat sie bislang privates und politisches Leben sauber voneinander getrennt und die Belange Arbiträas in der vergangenen Ratsperiode gut vertreten.

Arbiträa muss für seine Dienste entlohnt werden!
Aus der Lod-Herold-Reihe "Kandidaten heute", März 99 sE
Marsseaut, Anna - arbiträisches Ratsmitglied im RDL, Haus Aviatic. Begann ihre Karriere unter der Leitung von Jean de la Rue, einem erfahrenen Politiker desselben Hauses (Ex-Botschafter im RDL, Mitglied des Rates der Häuser) und arbeitete sich fortan in der arbiträischen Politik hoch. Sie ist seit 96 sE die Vertreterin Arbiträas im RDL und hat hinter den Kulissen für einiges Aufsehen gesorgt. So fädelte sie mehrere wichtige Handelsabkommen ein, holte Großaufträge für Kleinstschiffe nach Arbiträa und bemühte sich stets, allgemein gute Stimmung für ihr Land zu machen. Marsseaut galt bislang als Hintergrundspielerin, zog eher hinter den Kulissen die Fäden statt offen aktiv zu werden. Doch seit circa einem Vierteljahr hat sich ihre Politik dramatisch gewandelt: Anna Marsseaut tritt offen dafür ein, von den Regierungen der RDL-Länder "Schutzabgaben" zu erheben, als Entlohnung Arbiträas für ihre Piratenjagden. Sollten diese nicht gezahlt werden, würde "sich der Schutz dieser Länder gegen Piraten dramatisch verschlechtern", so sagt sie. Ihrer Meinung nach hat die Vitalité-Krise gezeigt, wie wenig Respekt und Ehrerbietung die anderen Länder den Arbiträern für ihre gefährliche Arbeit zollen würden, daher sollten sie nun dafür zahlen, wortwörtlich! Das so erlangte Geld soll Marsseaut zufolge in den Aufbau Arbiträas fliessen und es ihrem Land ermöglichen, eine führende wirtschaftliche Rolle im RDL einzunehmen. Weiterhin macht sie hinter den Kulissen, bei ihren Besuchen in Arbiträa aber auch sehr offen, Stimmung gegen die UNL. Deren Aufrüstungskampagne gefährde die politischen Belange Arbiträas und würde die Piraten eher zum weiteren aufrüsten als zur Aufgabe drängen. Ihr ehemaliger Mentor hat sich offen gegen sie gestellt, eine derart verschärfte Haltung könnte er nicht auf seinen Ruf nehmen, meinte Jean de la Rue. Wie groß allerdings die Zahl ihrer Sympathisanten in Arbiträa und insbesondere im Rat der Häuser ist, bleibt hingegen abzuwarten und könnte bei einer Wiederwahl Marsseauts für eine spannende Legislaturperiode im Verhältnis RDL - Arbiträa sorgen.

Erklärte Ziele:
- Schutzabgaben von anderen Ländern für die Piratenjagden Arbiträas einfordern
- die UNL politisch ins Abseits drängen

Gerüchteküche: Die zeitliche Übereinstimmung ihrer Fanatisierung und der Vitalité-Krise ist schon sehr ... merkwürdig! Ich wundere mich, warum Marsseaut es wagt einen derart offensiven Kurs gegen die UNL zu fahren, diesen Fisch muss ihr einer in die Hand gelegt haben, so etwas traue ich ihr aus eigener Kraft nicht zu.Lou

Und hättest du dich etwas besser umgehört, wüsstest du auch um den Grund ihres Sinneswandel. Aber kann ja halt nicht jeder! Marsseauts Bruder war Steuermann auf der Vitalité! Diesen Fakt muss man sich nur auf der Zunge zergehen lassen und dazu noch wissen, dass sie vor einem Jahr ihr Kind indirekt durch den beständigen Finanzmangel Arbiträas verloren hat: es starb durch Geburtskomplikationen die eigentlich nicht der Rede wert wären, aber ein arbiträischer Stromausfall im unpassendsten Moment und ein mies ausgerüstetetes Krankenhaus waren leider eine fatale Kombination! Marsseaut will dafür kämpfen, die finanzielle Lage Arbiträas zu verbessern und der UNL gibt sie bei jeder Gelegenheit einen mit!Arne Nymo

Pierre Marchand - Landeskandidat Arbiträas

Pierre Marchand ist für sein Alter von 61 Jahren erstaunlich gut in Form, nur seine Halbglatze und das großväterlich wirkende Gesicht zeugen von seinem Alter. Doch sobald man einmal in seine Augen gesehen hat, weiss man, dass es dieser Mann ernst mit seinen Anliegen meint und er keineswegs der nette Märchenonkel ist, für den man ihn hält! Normalerweise kleidet er sich in unauffällige arbiträische Kleidung, getreu der Devise: "Nicht meine Erscheinung soll Sie überzeugen, sondern meine Taten!"
Durch seine jahrzehntelange Tätigkeit als Mediator (Streitschlichter) hat Marchand große Ehre erworben und ist in den höchsten Kreisen Arbiträas bekannt und respektiert, wenn es auch nicht immer ganz einfach ist, mit seiner Art der schonungslosen Offenheit umzugehen.


"Nur Zusammenarbeit bringt uns alle weiter!"
Interview mit Pierre Marchand aus dem Hause Matuk, Meeresspiegel vom 19. April 99 sE
Meeresspiegel (MS): Es ist uns eine Ehre, dieses Interview mit Ihnen führen zu dürfen.
Pierre Marchand (PM): Ich sehe dies als Selbstverständlichkeit an, schließlich wollen die Wähler in Lod doch wissen, warum ich die Nominierung durch den Rat der Häuser angenommen habe und damit gegen die verehrte Frau Marsseaut antrete.
MS: Und das ist genau das Stichwort. Worin genau besteht ihr Wahlprogramm, was möchten Sie im Rat der Länder für eine Politik durchsetzen?
PM: Nun, als oberste Priorität möchte ich mich für den Beginn echter Zusammenarbeit zwischen den Völkern einsetzen. Und natürlich...
MS: Entschuldigen Sie die Unterbrechung, aber was meinen Sie mit "Zusammenarbeit". Die Länder des RDL haben sich doch in eben diesem Bund zusammen geschlossen und unterhalten intensive Handelsbeziehungen!
PM: Aber das kann doch nicht alles sein! Sehen Sie, wir haben mit dem RDL die einzigartige Möglichkeit, die Schwächen eines jeden Volkes in der Gemeinschaft auszugleichen. Reden wir doch mal Klartext: Fast jedes Volk bräuchte dringend Hilfe ...
MS: Könnten Sie etwas konkreter werden?
PM: Wenn Sie Jungspund mich ausreden ließen, würde ich das sogar sehr gerne tun! Also: Nehmen wir als Beispiel auch gerne mein Heimatland Arbiträa um zu verdeutlichen, was ich meine. Arbiträa leidet seit Jahren unter Energie- und Rohstoffknappheit, unser Turbinenfeld ist bestenfalls veraltet zu schimpfen und die Berge in der Nachbarschaft sind durchhöhlter als Stawatycze. Wir müssen immer weiter raus fahren um Rohstoffe zu finden und dünnen damit unsere Nachschublinien beständig aus. Und nicht nur wir haben Sorgen. Die UNL könnte Scientias Hilfe und die der Kobul bei der Bekämpfung der genetischen Schädigungen dringend gebrauchen. Mit den ständigen Spannungen zwischen dem BFS und der UNL kann es so nicht weiter gehen, wir stehen ständig vor einem landesweiten Krieg. Während Stawa auf Rohstoffen nur so sitzt...
MS: Ja, ich glaube unsere Leser haben verstanden, worum es Ihnen geht. Die Länder sollen enger zusammen arbeiten um ihre Schwächen und Stärken miteinander auszugleichen.
PM: Genau! Wir sollten endlich über den Fehlern der Vergangenheit stehen und die Zukunft des RDL planen und anpacken. Arbiträa ist vor über 50 Jahren dem RDL beigetreten und außer einigen Handelsabkommen und einem wackeligen Frieden hat der RDL bisher nicht viel mehr zustande gebracht. Es ist einfach Zeit die Ärmel hochzukrempeln, Millionen Menschen dort draußen warten darauf und wir Politiker dürfen sie nicht enttäuschen!
MS: Wir bedanken uns für dieses aufschlussreiche Interview!

Erklärte Ziele:
- Zusammenarbeit der Länder stärken
- Handel und Warenaustausch zum Wohle aller weiter ausbauen
- den RDL in seinen Funktionen weiter entwickeln

Gerüchteküche: Hehre Ziele, aber lasst ihn nur mal 3 Monate im Haifischbecken Rat schwimmen. Dann werdet ihr schon sehen, was davon überbleibt! Der wird genauso von den ExuBs und anderen Lobbyisten aufgekauft wie jeder andere Politiker! Arne Nymo

Marchand ist einer der wenigen Lichtblicke, ich habe ihn mal bei einer Streitschlichtung zwischen zwei arbiträischen Unternehmen erlebt. Es war beeindruckend wie ruhig er die ganze Zeit geblieben ist! Aber ich habe gehört, dass man eine mit ihm getroffene Vereinbarung besser einhalten sollte! Durch seine weitreichenden Kontakte hat es bisher noch jeder bereut, auf seiner schwarzen Liste der Wortbrecher gelandet zu sein. Lou

Robert Armert - Landeskandidat des BFS

Robert Armert ist ein korpulenter, großer Mann, den man ob seiner massigen Muskeln auf den ersten Blick für einen Stawa halten könnte. Trotz seiner 52 Jahre ist er sehr gut in Form. Sein rundes Gesicht wird von einem dünnen Bart nur am Kinn verunziert, der dafür in breite Kotletten übergeht. Er trägt die einfache blauschwarze Uniform eines Kapitäns des BFS und an seiner Brust prangen der "Stolz und Ehre"-Orden erster Klasse, der Tapferkeitsorden, der Sternorden am roten Band und der Ruhmesorden zweiter Klasse.

"Die UNL muss gestoppt werden"
Interview mit Kapitän Armert aus dem Lod-Herold vom 4. Januar 99 sE
Lod-Herold: Vielen Dank, dass Sie sich Zeit für uns nehmen.
Kapitän Armert: Gerne - für unsere Freunde aus Lod stehe ich immer zur Verfügung.
Lod-Herold: Sie werden in wenigen Stunden mit Ihrem Schiff der Beschützerklasse, der "SBS Treusorge", in See stechen, um die Grenze zu patrouillieren. Tun sie das heute mit anderen Gefühlen?
Kapitän Armert: Sie meinen, wegen der "Vitalité?"
Lod-Herold: Ja.
Kapitän Armert: Sicher! Was glauben Sie denn? Die UNL hat mal wieder bewiesen, dass ihre hitzköpfige, verquere Art und ihr übersteigertes Geltungsbewusstsein nur Ärger bringt.
Lod-Herold: Sie glauben also nicht, dass die "Vitalité" ein Piratenschiff war?
Kapitän Armert: Unfug! Mir tun die armen Familien der Crew leid! Piratenjagd ist auch eine Frage des Instinktes - und der stimmt beim Unionler an sich schon selten, aber dieser Gengäldar-Befehlshaber ist nun wirklich eine besonders traurige Imitation eines Kapitäns. Die UNL muss gestoppt werden!
Lod-Herold: Was werden Sie tun, wenn die "SUS Folkshämnare" grenznahes Gebiet patrouilliert?
Kapitän Armert: Nichts - solange er auf seiner Seite der Grenze bleibt.
Lod-Herold: Und sonst?
Kapitän Armert: Sollte die UNL schon mal auf einen neuen Prototypen sparen.
Lod-Herold: Wir danken für dieses Gespräch.

Erklärte Ziele:
- Zucht und Ordnung
- Einschränkung der unbotmäßigen Aufrüstung anderer Länder, speziell der UNL
- Sicherung steuerlicher Vorteile für das Unternehmen Grundinger
- Sieg in der Spoha-Liga

Gerüchteküche: Moment, Moment, Moment! Kapitän Armert? Der gleiche Kapitän Armert, dessen Schwester mit Admiral Mendez verheiratet ist? Warum hat Munder den denn bitte schön als Landeskandidat zugelassen? Arne Nymo

Ach Nymo... Du wirst alt! Warum ist Armert denn wohl trotz dem ganzen Plunder an seiner Brust immer noch Kapitän, und nicht schon längst Flottenadmiral? Seine Schwester mag mit dem Admiral "Torpedorohr laden" spielen, aber Armert steckt so tief in Munders Allerwertestem, dass er zum Mund wieder rausschauen kann. Lou

Irina Kantner - Landeskandidatin des BFS

Irina Kantner ist eine Frau, die den gängigen Schönheitsidealen der Hochglanzmagazine und Bildschirmprogramme des BFS voll und ganz entspricht: volle Lippen, langes, dunkles Haar, üppige Brüste, eine schmale Hüfte und lange Beine. Ihr Gesicht wirkt jugendlich, obwohl sie bereits Anfang Vierzig ist. Ihre häufig fotografierte Gestalt hüllt sie ausschließlich in die verwegeneren Modelle der Garhelmer deluxe-Serie.

Aus der Garderobe in den Rat
Bericht der "Las Mares Perle" vom 8.3.99 sE
Las Mares hat sie bei voller Fahrt genommen, nun wird unsere wunderschöne Irina womöglich schon in wenigen Wochen auch Lod für sich einnehmen können. Mit Tränen der Freude in den Augen teilte Sie einem untertänigen Freund und Bewunderer - dem Autor dieses Artikels - mit, dass sie vom Board zur Landeskandidatin in Lod berufen wurde. Wie uppländische Seide hingegossen, den berückenden Leib in einen Hauch von halbdurchsichtigem Stoff gehüllt, sagte die Atemberaubende: "Es liegt mir am Herzen, dass die Lodt neben meiner Singstimme und meinem guten Aussehen auch meine Intelligenz schätzen lernen. Das Board hat weitreichende Pläne in der Handelsstadt, und ich werde Erics (sprachs, und meinte den Herrn Boardvorsitzenden, Anm. des Journalisten Erwartungen in meine Person nicht enttäuschen."
Oh Irina Perlenglanz, Lodt wird dich sicherlich mit offenen Armen empfangen.

Erklärte Ziele:
- Steigerung des Exports städtischer Kunst
- Lockerung der Lebensmittelgesetze des RDL
- Gleichberechtigung der Frau in allen Staaten des RDL

Gerüchteküche: Ich bin es mal wieder, der Pottwal der Wahrheit, euer Lou. Es ist doch wohl sonnenklar, was da abgegangen ist, oder? Die Alte hat sich auf den dicken Munder gelegt, und dafür wird sie jetzt nach Lod geschickt. Aber Munder mag seinen kleinen Schleimwurm denken lassen, aber er würde trotzdem niemanden nach Lod schicken, der nicht seine Interessen durchsetzen könnte. Lou

Na, da hat jemand aber seine Hausaufgaben nicht gemacht... Wie immer! Irina Kantner hat den Rang eines Polizeileutnants zweiter Klasse inne und ist leitende Agentin beim GeSiDi. Trink niemals etwas, das sie Dir anbietet. Oder, wenn ich drüber nachdenke: Greif zu Lou! Prost! Mein Name tut wie immer nichts zur Sache! Arne Nymo

Hey, ich hab gehört, es gäbe... ihr wisst schon... Filme mit Irina Kantner. Also nicht diese Propagandakacke, sondern. Naja... solche Filme. Jan Ingmund

Hier eine erschöpfende Liste der Filme, in denen Frau Kantner mehr oder weniger bekleidet gespielt hat - die Alterfreigabe des GeSiDi in Klammern. Solche Filme sind nicht dabei, Du glitschige Qualle!
- Der GeSiDi, mein Freund und Helfer (ab 4)
- Auf, Städter, sauber heißt die Parole (ab 12)
- Das einsame Leben der Arbiträaer (ab 16)
- Schön und fit - mach mit! (ab 16)
- UNL - die schonungslose Wahrheit (ab 18)
- Das Kälbchen Kurt (ohne Beschränkung)
Marla Grieb
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