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Wahlkampf

Kai Buschmüllertz - Gefeiert!

Statt Lasershows und Drinks auf Trockeneis gab es am gestrigen Abend im Tubes´n Tones eine QH (question hour) mit Kai Buschmüllertz.

Das hauptsächlich scientianische Publikum applaudierte dem ehemaligem stawischen Ratsmitglied schon bei seinem erscheinen, trotzdem hielt es einige knackige Fragen bereit. Zum Beispiel, ob er das Vorgehen Stawas im Wolnosc-Konflikt für gut befände? "Ich setze mich nicht umsonst für eine Stärkung des RDL-Rechtes ein. Alleingänge einzelner Staaten dürfen nicht die Sicherheit aller gefährden, ein Schuss RDL verordneter scientianischer Besonnenheit täte jedem Land gut."

Welche scientianische Tugend er nicht möge? "Scientianer sind doch etwas paranoid, hinter jedem netten Wort wittern sie gleich strategische Absicht", antwortete Lod-Kandidat Buschmüllertz mit einem Augenzwinkern. "Aber ich weiß, dass sie Köpfchen genug haben, um zu wissen wen sie wählen werden."

Gegen Ende der QH eröffnete Kai Buschmüllertz die neue Lasershow des Tubes´n Tones und lies es sich nicht nehmen, einige Stunden kräftig mitzufeiern. Und feiern konnte er, sicher hat sich der symphatische Mitvierziger noch mehr Stimmen gesichert.

Karvin Jurteewas zum Wahlskandal

Auszug einer Rede vom 14. Oktober 99 sE

Die meisten von Ihnen erwarten, dass ich meine Stellungnahme mit den Worten "Wieder einmal hat sich gezeigt wie unzulänglich Technik in den Händen der Menschen ist" beginne. Ich muss diese Worte nicht mehr sagen, jeder, wirklich jeder konnte sich selber davon überzeugen, was passierte und was beinahe passiert wäre, wäre der Skandal nicht aufgeflogen.

Technik gehört in verantwortungsvolle Hände und in Hände, die die Möglichkeit und den Willen haben, sie vor dem Zugriff Anderer zu schützen.

Ich muss nicht erwähnen, wo diese Hände zu finden sind. Ich muss nicht erwähnen, dass ein unzulänglicher Mensch, und wir alle sind unzulänglich, wie man immer wieder schmerzlich erfährt, mit großer Macht, mehr Schaden anrichten kann, als ein Mensch mit einem natürlichen Machtpotential.

Technik verschafft einen künstlichen Machtgewinn, der weder sicher zu kontrollieren ist, noch wirkliche Vorteile bringt. Die Macht, die wir uns versprechen, übt in Wirklichkeit die Technik über uns aus. Nicht die Technik wird dem Menschen angepasst, sondern der Mensch der Technik. Fragen Sie einen Fließbandarbeiter. Oder fragen Sie einen Kapitän, der jahrelang auf Schulen lernen muss, um der Technik richtig dienen zu können.

Verantwortung ist eine schwere Bürde und es gibt Willige, die einen Teil dieser für uns übernehmen würden und uns frei machen von unseren Zwängen.

Heimspiel für Petersen

Bastian Petersen, seines Zeichens Lod-Kandidat für den RDL, hatte gestern abend ein echtes Heimspiel: er durfte eine neue Grundschule auf Ebene 32 der Schlummerkugel eröffnen. Als ehemaliger Lehrer, mittlerweile im Ruhestand, konnte er sich auf sicherem, da bekanntem Gebiet bewegen.

Petersen, der bisher nur dadurch auffiel, dass er nicht auffiel, nutzte die Gelegenheit, sein Wahlprogramm unter das Volk zu bringen. Mit nur spärlichen Mitteln ausgestattet, beschränkte sich sein bisheriger Wahlkampf auf Händeschütteln und seine Wahlkampf-Citynet-Seite.

Seine Eröffnungsrede, die wir hier auszugsweise präsentieren wollen, handelte vor allem von den angeblichen Versäumnissen der RDL-Regierung im Bildungsbereich:

"Wir dürfen es nicht zulassen, dass unsere Kinder weiterhin der weichgespülten Bildungspolitik von denen da oben ausgesetzt werden. Ohne klare Disziplin, ohne starke Regeln, laufen unsere Kinder bald genauso verzottelt herum, wie die chaotischen Arbiträer. Die aktuellen Lehrpläne gehören ins Meer geschmissen! Wir müssen gemeinsam dafür kämpfen, dass unsere Kinder eine Zukunft bekommen. Und Zukunft kann nur durch eine vernünftige Basis gewährleistet werden. Und wo wird die Basis gelegt? In der Schule und Ausbildung, einen Bereich, den die Herren da oben in den letzten Jahren sträflich vernachlässigt haben! Aber das will und werde ich ändern, mit Ihrer Unterstützung, meine Damen und Herren! Die Kinder sind unsere Zukunft, lassen wir nicht zu, dass sie die Unfähigkeit der Regierung ausbaden müssen!"

Meeresspiegel

Hartes Durchgreifen erforderlich

Auszug aus dem Lod-Express, 18. Oktober 99 sE

Die folgenden Zeilen stammen aus einem "offenen Brief", den die scientianische Ratskandidatin, Theresa Alister, an den Lod Express geschrieben hat.

"... Das ein so wichtiges Ereignis wie die Wahl zum Rat der Länder überschattet wird von einem solch dramatischen Skandel, ist schlichtweg eine Schande. Eine Schande für die Verantwortlichen bei Naxon, aber auch für die zuständigen RDL-Mitarbeiter, die den Auftrag an Naxon gegeben haben und deren Kontrollen der Sicherheitsvorkehrungen schlichtweg mangelhaft waren. (...) Für die Wahlwiederholung entstehen Kosten in Millionenhöhe, die von allen Steuerzahlern des RDL zu begleichen sind. Hier müsste viel härter durchgegriffen werden! Ich fordere vollen Regress auf den ExuB, durch dessen Verschulden diese Kosten überhaupt erst entstehen. (...) In der Vergangenheit hat der RDL viel zu viel toleriert, die Einstellung nach Außen war oftmals nicht völlig geschlossen. Dies sind Fehler, die künftig nicht mehr gemacht werden dürfen! Ich fordere daher alle Bürger Lods auf: Werdet euch eurer Verantwortung als Demokrat bewusst, geht Wählen! Wer mich wählt, wählt Sicherheit und frischen Wind in den RDL!"

Schwere Zeiten für den RDL

Auszug aus dem Lod-Herold, 12. Oktober 99 sE

Eva Ellgen (EE) führte ein Interview mit dem bisherigen Ratsmitglied Scientias, John McThernan (JM), über den bevorstehenden zweiten Wahldurchgang.

EE: Herr McThernan, der zweite Wahlgang für die RDL-Wahlen steht kurz bevor. Was geht Ihnen durch den Kopf, wenn Sie daran denken? Spürt man die gleiche Aufregung wie beim ersten Wahldurchgang?

JM: In gewissem Sinn ist die Spannung sogar größer. Zum einen fragt man sich, welche Differenzen zwischen den neuen und den alten Ergebnissen bestehen werden, zum anderen bin ich persönlich auch sehr auf die Wahlbeteiligung gespannt.

EE: Mit 62,9 % war diese beim ersten Durchgang ja überdurchschnittlich hoch. Erwarten Sie dies auch für den zweiten Durchgang?

JM: Diese Frage ist sehr spannend, und die wahre Antwort werden wir erst nach der Wahl erhalten. Prinzipiell ist alles offen - es könnte weniger Wähler geben, weil das Vertrauen in die Wahlsysteme geschwächt ist. Ein Horrorszenario, das ich lieber nicht erleben möchte, das aber denkbar ist. Vielleicht kommt es aber auch aus Trotz heraus zu einer Vielzahl neuer Wähler, die beim letzten Mal unschlüssig waren oder sich nicht so sehr darum gekümmert haben. Wenn Sie mich fragen: Selbst 63 % halte ich eigentlich für zu wenig.

EE: Aus welchem Grund plädieren Sie für eine höhere Wahlbeteiligung?

JM: Ich kann alle Unentschlossen und Nicht-Wähler nur aufrufen, zur Wahl zu gehen. Auch eine Enthaltung kann über das Schicksal des RDL mitbestimmen - aber bei einer Enthaltung können Sie nicht steuern, in welche Richtung Ihre Entscheidung führen wird. Nur Wählen ist aktives Beteiligen an der Zukunft des RDL.

EE: Worin sehen Sie eigentlich Ihre hauptsächliche Aufgabe im Rat? Warum sollten die Wähler Sie Ihrer Konkurrentin vorziehen?

JM: Miss Alister ist eine beachtenswerte Frau, keine Frage. Aber ich denke, dass in solch krisengeschüttelten Zeiten, wie wir sie derzeit erleben, ein hohes Mass an Routine und Erfahrung nötig ist. Ich sitze ja nun nicht erst seit einer Periode im Rat. Ich denke, meine bisherige Arbeit spricht für mich.

EE: Da Sie gerade diese "schweren Zeiten" ansprechen - was, denken Sie, sollte die Aufgabe der Politik in solchen Zeiten sein?

JM: Das Wichtigste ist Stabilität. Es geht um Vertrauen - Vertrauen der Menschen in die Politik. Vertrauen der Länder untereinander. Vertrauen in die Zukunft. Und Vertrauen braucht Stabilität und Kontinuität, um zu gedeihen.

EE: Vielen Dank, dass Sie sich Zeit genommen für dieses Interview.

+++Vorläufiges Endergebnis+++12h+++

Allgemeine Wahlbeteiligung lag bei 69,2% vergleichsweise hoch

Abitraä
- Anna Marsseaut 38,3%
- Pierre Marchand 51,3%
- Enthaltungen 10,4%

BFS
- Robert Armert 53,3%
- Irina Kantner 41,4%
- Enthaltungen 5,3%

Kobe-Uppland
- Karvin Jurteewas 29,6%
- Alinaa Haandugas 16,5%
- Enthaltungen 53,9%

Lod
(geordnet nach Prozenten, die ersten sechs wären im RDL vertreten)
- Naron Geren 20,2%
- Kai Buschmüllertz 7,0%
- Rene Duk 6,1%
- Rena Schaul 5,7%
- Bastian Petersen 5,5%
- Max Bethisa 5,1%
- Frank Sandler 4,7%
- Kapitän a. D. Abel Ittendock 4,6%
- Eva Luditz 4,5%
- James Detrejevko 4,1%
- Maja Raim-Goren 4,1%
- Miriam Chagall 4,1%
- Ilsa Groß 4,0%
- Mel Mike Milton 3,9%
- Norbert Goldstein 3,8%
- Sarah Mandelbaum 2,3%
- Mika Svenslov 2,2%
- Natscha Rebak 1,5%
- Enthaltungen 6,6%

Scientia
- John McThernan 43,8%
- Theresa Alister 32,7%
- Enthaltungen 23,5%

Stawa
- Heinrich Rawitsch 47,5%
- Gaja Nandel 47,9%
- Enthaltungen 4,6%

UNL
- Kaisa Unter 57,6%
- Oleif Vaeskahainen 36,6%
- Enthaltungen 4,8%

Hey, Leute! Ich hab gehört, zur Stunde ermittelt der LND. Wegen Unregelmäßigkeiten. Oder so.
Euer Lou

+++Vierte Hochrechnung+++3h+++

Allgemeine Wahlbeteiligung lag bei 69,2% vergleichsweise hoch

Abitraä
- Anna Marsseaut 38,1%
- Pierre Marchand 51,4%
- Enthaltungen 10,5%

BFS
- Robert Armert 53,4%
- Irina Kantner 41,3%
- Enthaltungen 5,3%

Kobe-Uppland
- Karvin Jurteewas 29,7%
- Alinaa Haandugas 16,6%
- Enthaltungen 53,7%

Lod
(geordnet nach Prozenten, die ersten sechs wären im RDL vertreten)
- Naron Geren 17,6%
- Kai Buschmüllertz 7,1%
- Rene Duk 6,3%
- Rena Schaul 6,0%
- Bastian Petersen 5,7%
- Max Bethisa 5,2%
- Frank Sandler 4,8%
- Kapitän a. D. Abel Ittendock 4,8%
- Eva Luditz 4,7%
- James Detrejevko 4,3%
- Ilsa Groß 4,1%
- Maja Raim-Goren 4,1%
- Miriam Chagall 4,1%
- Mel Mike Milton 4,1%
- Norbert Goldstein 4,1%
- Sarah Mandelbaum 2,4%
- Mika Svenslov 2,3%
- Natscha Rebak 1,5%
- Enthaltungen 6,8%

Scientia
- John McThernan 43,9%
- Theresa Alister 32,7%
- Enthaltungen 23,4%

Stawa
- Heinrich Rawitsch 47,3%
- Gaja Nandel 47,9%
- Enthaltungen 4,8%

UNL
- Kaisa Unter 57,7%
- Oleif Vaeskahainen 36,7%
- Enthaltungen 4,6%

+++Dritte Hochrechnung+++1h+++

Allgemeine Wahlbeteiligung lag bei 69,2% vergleichsweise hoch

Abitraä
- Anna Marsseaut 38,1%
- Pierre Marchand 51,5%
- Enthaltungen 10,4%

BFS
- Robert Armert 53,2%
- Irina Kantner 41,4%
- Enthaltungen 5,4%

Kobe-Uppland
- Karvin Jurteewas 29,9%
- Alinaa Haandugas 16,5%
- Enthaltungen 53,6%

Lod
(geordnet nach Prozenten, die ersten sechs wären im RDL vertreten)
- Naron Geren 15,8%
- Kai Buschmüllertz 7,2%
- Rene Duk 6,4%
- Rena Schaul 6,2%
- Bastian Petersen 5,9%
- Max Bethisa 5,3%
- Eva Luditz 4,9%
- Kapitän a. D. Abel Ittendock 4,9%
- Frank Sandler 4,8%
- James Detrejevko 4,4%
- Ilsa Groß 4,3%
- Maja Raim-Goren 4,2%
- Mel Mike Milton 4,2%
- Miriam Chagall 4,1%
- Norbert Goldstein 4,1%
- Sarah Mandelbaum 2,5%
- Mika Svenslov 2,4%
- Natscha Rebak 1,4%
- Enthaltungen 7,0%

Scientia
- John McThernan 43,7%
- Theresa Alister 32,7%
- Enthaltungen 23,6%

Stawa
- Heinrich Rawitsch 47,4%
- Gaja Nandel 47,8%
- Enthaltungen 4,8%

UNL
- Kaisa Unter 57,4%
- Oleif Vaeskahainen 36,9%
- Enthaltungen 4,7%

+++Zweite Hochrechnung+++23h+++

Allgemeine Wahlbeteiligung lag bei 69,1% vergleichsweise hoch

Abitraä
- Anna Marsseaut 38,9%
- Pierre Marchand 52,5%
- Enthaltungen 8,6%

BFS
- Robert Armert 53,0%
- Irina Kantner 41,5%
- Enthaltungen 5,5%

Kobe-Uppland
- Karvin Jurteewas 30,7%
- Alinaa Haandugas 16,3%
- Enthaltungen 53,0%

Lod
(geordnet nach Prozenten, die ersten sechs wären im RDL vertreten)
- Naron Geren 12,0%
- Kai Buschmüllertz 7,3%
- Rene Duk 6,6%
- Rena Schaul 6,3%
- Bastian Petersen 6,2%
- Kapitän a. D. Abel Ittendock 5,3%
- Max Bethisa 5,1%
- Eva Luditz 5,0%
- Frank Sandler 5,0%
- James Detrejevko 4,7%
- Ilsa Groß 4,6%
- Maja Raim-Goren 4,5%
- Miriam Chagall 4,4%
- Mel Mike Milton 4,2%
- Norbert Goldstein 4,0%
- Mika Svenslov 2,7%
- Sarah Mandelbaum 2,7%
- Natscha Rebak 1,5%
- Enthaltungen 7,9%

Scientia
- John McThernan 43,7%
- Theresa Alister 32,7%
- Enthaltungen 23,6%

Stawa
- Heinrich Rawitsch 47,4%
- Gaja Nandel 47,8%
- Enthaltungen 4,8%

UNL
- Kaisa Unter 58,4%
- Oleif Vaeskahainen 37,9%
- Enthaltungen 3,7%

+++Erste Hochrechnung+++21h+++

Allgemeine Wahlbeteiligung lag bei 69,4% vergleichsweise hoch

Abitraä
- Anna Marsseaut 36,2%
- Pierre Marchand 52,7%
- Enthaltungen 11,1%

BFS
- Robert Armert 52,7%
- Irina Kantner 41,4%
- Enthaltungen 5,9%

Kobe-Uppland
- Karvin Jurteewas 30,4%
- Alinaa Haandugas 16,2%
- Enthaltungen 53,4%

Lod
(geordnet nach Prozenten, die ersten sechs wären im RDL vertreten)
- Naron Geren 10,4%
- Kai Buschmüllertz 7,2%
- Rene Duk 6,8%
- Rena Schaul 6,4%
- Bastian Petersen 6,3%
- Frank Sandler 5,3%
- Eva Luditz 5,2%
- Kapitän a. D. Abel Ittendock 5,2%
- Max Bethisa 5,0%
- Ilsa Groß 4,8%
- James Detrejevko 4,8%
- Maja Raim-Goren 4,4%
- Miriam Chagall 4,3%
- Mel Mike Milton 4,1%
- Norbert Goldstein 4,1%
- Mika Svenslov 2,9%
- Sarah Mandelbaum 2,9%
- Natscha Rebak 1,8%
- Enthaltungen 8,1%

Scientia
- John McThernan 43,5%
- Theresa Alister 32,8%
- Enthaltungen 23,7%

Stawa
- Heinrich Rawitsch 47,2%
- Gaja Nandel 47,7%
- Enthaltungen 5,1%

UNL
- Kaisa Unter 58,0%
- Oleif Vaeskahainen 37,8%
- Enthaltungen 4,2%

+++Erste Umfrage-Ergebnisse+++19h+++

Allgemeine Wahlbeteiligung lag mit 68,2% vergleichsweise hoch

Abitraä
- Anna Marsseaut 35,3%
- Pierre Marchand 52,7%
- Enthaltungen 12,0%

BFS
- Robert Armert 54,9%
- Irina Kantner 41,6%
- Enthaltungen 3,5%

Kobe-Uppland
- Karvin Jurteewas 33,1%
- Alinaa Haandugas 17,6%
- Enthaltungen 49,3%

Lod
(geordnet nach Prozenten, die ersten sechs wären im RDL vertreten)
- Kai Buschmüllertz 9,4%
- Rene Duk 7,9%
- Bastian Petersen 6,7%
- Frank Sandler 6,6%
- Rena Schaul 6,2%
- Eva Luditz 5,9%
- Maja Raim-Goren 5,4%
- Kapitän a. D. Abel Ittendock 5,3%
- Max Bethisa 5,2%
- Ilsa Groß 4,7%
- James Detrejevko 4,7%
- Norbert Goldstein 4,3%
- Mel Mike Milton 4,2%
- Miriam Chagall 4,1%
- Sarah Mandelbaum 3,2%
- Mika Svenslov 3,1%
- Naron Geren 2,7%
- Natscha Rebak 1,9%
- Enthaltungen 8,5%

Scientia
- John McThernan 45,8%
- Theresa Alister 30,7%
- Enthaltungen 23,5%

Stawa
- Heinrich Rawitsch 48,3%
- Gaja Nandel 47,4%
- Enthaltungen 4,3%

UNL
- Kaisa Unter 56,0%
- Oleif Vaeskahainen 37,9%
- Enthaltungen 6,1%

Ratskandidatin in Ausnüchterungszelle

Randalierende Rebak von Department aufgegriffen.

Wie bekannt wurde, ist Natscha Rebak (32), Kandidatin für den Rat der Länder, vorgestern von Beamten des Departments 3 in Gewahrsam genommen worden, nachdem sie offenbar betrunken in einer stawischen Bar in Lod3 eine Schlägerei angefangen hatte. "Rattenpack" und "Schmarotzer" haben sie und ihre Begleiter die überwiegend aus Stawa stammenden Kneipengäste genannt. Das seien noch die harmloseren Ausdrücke gewesen, versicherte der Besitzer der Bar. Nachdem der Bluttest auf illegale Substanzen negativ ausfiel, bezahlte Natscha am nächsten Morgen verkatert die ausgesetzte Kaution über 35.000 LEX und durfte das Department verlassen.
Alles in allem ist dies natürlich keine gute Wahlwerbung beim Durchschnittsbürger in Lod. Wohl aber, und das ist zu befürchten, bei den stärkerwerdenden Schwärmen in den sozialen Brennpunkten von Lod5. (oz)

Malheur am Büffet

Ein Kommentar von Rob Sitte, Meeresspiegel
Mel Mike Milton, Inhaber des Unternehmens 4M und Lod-Kandidat für den Rat der Länder, lud zur Pressekonferenz und alle kamen. Das lag wohl vor allem daran, dass Milton in das Hotel Vier Strömungen lud, für viele meiner geschätzten Kollegen sicher der erste Besuch in der Goldkuppel. Drei-M, wie ihn seine Bekannten und vermeintlichen Freunde nennen, hatte mächtig aufgefahren. Spärlich bekleidete Damen und Herren, dem Vernehmen nach direkt aus den Tankbuchten des Paix-Rennsports eingefahren, begrüßten die Presse und scheuten auch den Körperkontakt nicht, so dass manch ein Kollege die Fotografen der Konkurrenz um Abzüge der Bilder von seiner Person mit dem jeweiligen Stück Augenzucker bat. Doch irgendwann waren alle Kollegen in den großen Konferenzsaal geleitet, mit uppländischem Wein und einer Presse-DASK versorgt und auf die jeweils zugewiesenen Plätze verteilt. Ich erwähne ohne Bitterkeit, ja sogar mit einem gewissen Stolz, dass ich weit hinten saß. Hätte ich mir nicht noch nie etwas aus Frauen gemacht, es hätte mich sicher gestört, kam doch nun Milton in Begleitung der fille de Devore höchstpersönlich, Giselle Bertrant, auf die Bühne und zelebrierte seinen Auftritt wie eine Siegesfeier. Viele Kollegen entblödeten sich nicht, den sicherlich bezahlten Claqueuren nachzueifern, der ein oder andere stand sogar auf - meist eben jene, die wenige Stunden später vor lauter Strahlemann nicht mehr stehen konnten.
Drei-M begann seine Ansprache über Zölle und Oktopusse und er war eben bei der medienwirksamen Forderung abgelangt, man müsse Okto-Pete, den längst nicht mehr auswilderungsfähigen Riesentintenfisch im Aquadrom freisetzen, jenen Okto-Pete, der im offenen Meer so fehl am Platze wäre, wie Milton im RDL, als eine seiner Wahlhelferinnen (eine der bekleideten Wahlhelferinnen, um korrekt zu sein) in Ohnmacht fiel.
Der Grund war schnell gefunden, hatte sie ihn doch bei ihrem Sturz mit herabgerissen und badete nun förmlich darin: Niemand hatte scheinbar das Vier Strömungen darauf hingewiesen, dass eine silberne Platte frittierter Tintenfischringe bei einem Auftritt von Drei-M nicht passend war. Und Unpassenheit, das sei mir als Abschlusswort gegönnt, könnte wohl auch das Motto von Miltons Wahlbestrebungen sein.

Attentat vereitelt

Die Abgeordnete Kaisa Unter entging am gestrigen Abend nur knapp einem Anschlag. Die zum wiederholten Male für das Amt als Ratsmitglied Kandidierende verließ gegen 22:30 Uhr in Begleitung einiger Leibwächter und ihres Fahrers die stawische Kuppel, um mit ihrem Elektromobil zu einer kurzfristig anberaumten Tagung des Rates zu fahren. Während die Abgeordnete und die sie umringende Menschentraube aus Presse und Schaulustigen sich in Richtung des Stellplatzes bewegten, tauchte plötzlich ein Mann bei dem noch wenige Meter entfernt stehenden E-Mobil auf. Er zog eine Handfeuerwaffe und feuerte mehrere Schüsse in Richtung der Abgeordneten ab. Dabei wurden drei Menschen getötet und mehrere schwer verletzt. Die Abgeordnete Unter erlitt einen Streifschuss.
Nachdem der Attentäter das Magazin seiner Waffe geleert hatte, zog er ein Messer, um sich auf die Abgeordnete zu stürzen, wurde jedoch rechtzeitig von den Leibwächtern niedergeschossen.
Die Abgeordnete Unter zog sich sofort in die stawische Kuppel zurück, von der aus sie eine Stunde später mit einer Sondereskorte zur Unionskuppel gebracht wurde.
Der Attentäter erlag noch an Ort und Stelle seinen Schussverletzungen. Zur Identität des Mannes gab es seitens des Departments bisher noch keine Stellungnahme, Mutmaßungen sprechen allerdings von arbiträischen Extremisten als Anschlagsurheber.
Die Abgeordnete Unter war bisher nicht bereit, sich zu dem Anschlag zu äußern. Sie stellte jedoch unbestätigten Gerüchten zufolge einen Antrag an den Rat, die Schutztruppen der Unionskuppel durch weitere Einheiten der Sjofoersvar verstärken zu dürfen.

-Klar, Mann ? arbiträische Extremisten! Man sollte doch die Grenze zwischen einem aufgeheizten Mob unter Führung einer um Dominanz protzenden Frau ? und einem ANSCHLAG kennen!
Ich sag euch was anderes. Wenn ihr mich fragt, ist in Lod derzeit die Kacke ganz schön am dampfen. Was glaubt ihr, was alles hinter den fadenscheinig grinsenden Fassaden aus Wahlplakaten, Reden und -Stupidus maximus ? Fischverkäufen vor sich geht?
>> Arne Nymo

-Komm mal wieder runter, du paranoide Siffbirne! Geh mal mehr unter Leute, anstatt dir Drogen rein zu pfeifen, um dann die Leser aus der Einsamkeit deiner lecken Miniklitsche von Quartier mit Wahnvorstellungen deines schrägen Hirnes voll zu sülzen. Wahrscheinlich war es sogar einer vom eigenen Volk ? wenn dem so ist, hat er vorher bestimmt eine philosophische Abhandlung oder ein Gedicht drüber geschrieben ? "Ministerialdirektorin ? Ade!"
>> Lou

Fisch fürs Volk!

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+++ Lod in Kürze +++
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Mil Mike Melton (RDL-Kandidat, 34) wird übermorgen in Schacherstadt von 8.00 bis 16.00 Uhr am Marktstand seiner Firma 4M Fisch verkaufen. "Ich bin ein Mann aus dem einfachen und ehrlich arbeitenden Volk und ich will ihr Vertreter im Rat werden."
Der quirlige Selfmademan sagt dazu weiter: "Ich will, dass die Bürger nicht denken, sie wählen die Firma 4M, Mil Mike Melton Meerestransporte, in den Rat, sondern die anderen 4M. Nämlich den Menschen Mil Mike Melton."

Plakataktion von Max Bethisa

Im Zuge der großangelegten Wahlaktion kann man in Lod zur Zeit fast an jeder Ecke und in vielen PTIS-Zügen den Plakaten von Max Bethisa begegnen.

Kinderglück

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Auszug aus der Citynet-Seite
Kirche des Meeres/Kirchenblatt 08/99
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Der "Seestern" lebt wieder!

Gestern Mittag wurde die Kindertagesstätte "Seestern" in Lod5-77 nach fast viermonatigen Renovierarbeiten wieder eröffnet. Der Großbrand am 19. April diesen Jahres hatte unter anderem auch die Einrichtung der Kirche des Meeres in stark Mitleidenschaft gezogen. Niemand anderes als die liebreizende Maja Raim-Goren, bekannt für ihr soziales Engagement, wurde die Ehre zuteil, die Schleife zu zerschneiden. Sie nutzte die Gelegenheit um in einer kurzen Rede auf die bestehenden sozialen Missstände unserer Gesellschaft hinzuweisen und zu bekräftigen, dass sie nach dem 25. September auch weiterhin für die sozial Schwachen einstehen wird, "ob nun mit oder ohne Ratsmitgliedschaft".

Nach der Pflicht folgte dann die Kür: Unwimmelt von zahlreichen glücklichen Kindern, die spielend und tobend die neuen Räumlichkeiten einweihten, trafen wir Frau Raim-Goren für das folgende Interview an:

Kirchenblatt: Frau Raim-Goren, schön dass wir sie zu diesem erfreulichen Anlass sprechen dürfen.

Maja Raim-Goren: Ach, nennen sie mich doch bitte Maja, ich komme mir sonst so alt vor. (Kind auf dem Arm)

KB: Nun, sofern Sie im September bei der Wahl erfolgreich abschneiden, werden Sie sich daran gewöhnen müssen, im Rat sogar mit "Hohe Frau" angeredet zu werden.

MRG: Das wäre eine Unannehmlichkeit, die ich dann gerne bereit wäre, zu akzeptieren. (lächelt)

KB: Wie sehen Sie denn ihre Chancen, dass Sie sich das gefallen lassen müssen?

MRG: Der Weg ist das Ziel! Wenn ich mit meiner Kandidatur auf Dinge aufmerksam machen kann, die einfach ungerecht sind, dann wären wir damit schon einen großen Schritt weiter. Sollte ich dann sogar noch gewählt werden, geht damit ein Traum in Erfüllung, von dem ich bis vor kurzem nicht mal dachte, dass er zum Greifen nahe sein könnte.

KB: Wie das so aussieht, bestünde kein Zweifel mehr an Ihrem Erfolg, wenn diese Kinder hier wählen dürften?!

MRG: In den Kindern liegt unsere Zukunft, wissen sie. Die verknöcherten, alten Geldsäcke wollen von uns keine Ratschläge mehr annehmen. Aber diesen Kindern können wir beibringen, dass unser Leben ein beiderseitiges Abhängigkeitsverhältnis zwischen dem göttlichen Meer und uns ist.

KB: Und diese Kinder haben ja auch noch wahlberechtigte Eltern, nicht wahr?

MRG: Ja...(zögerlich)

KB: Und die könnten doch überzeugt werden, Sie zu wählen!

MRG: So weit will ich gar nicht gehen. Ich möchte auf keinen Fall meinen Einsatz für die Kinder zu Wahlkampfzwecken nutzen. Ich war schon immer sozial in der Kirche des Meeres aktiv und werde es weiterhin sein. Und ich wäre auch ohne Kandidatur heute hier gewesen. Punkt!

KB: Ein klarer Standpunkt. Ebenso deutlich haben sie ja auch den Konzernen, allen voran den ExuBs, den Kampf angesagt.

MRG: Ich bin nicht dumm genug, zu glauben, dass wir ohne sie besser dran wären. Unsere heutige Gesellschaft wäre wohl gar nicht mehr fähig, sich ohne sie zu ernähren. Ich bin stattdessen dafür, dass man deutlicheren Einblick in ihre Machenschaften erhält. Ihnen gewisse Auflagen, beispielsweise bei Schmutzemissionen auferlegt und sie zu mehr Umweltbewusstsein bewegt.

KB: Dafür wünschen wir Ihnen von Herzen alles Gute und viel Erfolg.

MRG: Danke.

Marsseaut verursacht Spannungen

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04. August 99 sE, 12 Uhr
Blitz am Mittag - Ihre informierte Mittagspause
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"Skandal in Lod - Marsseaut blockiert UNL-Kuppel"

Der gestrige Abend begann ruhig: Das Benefiz-Spiel der Leviathans gegen die Sportfreunde Sündenpfuhl zugunsten der Hilfsorganisation "Rote Schraube", endete mit einem knappen 2:1-Sieg für die Leviathans. Nach dem ersten Satz, den sie desaströs verloren (5 Abschüsse in unter 3 Minuten), rafften sich die arbiträischen Spieler zusammen und drehten das Spiel. Nach dieser hochspannenden und sportlich-fairen Auseinandersetzung folgten allerdings Szenen, wie sie wohl keiner vermutet hätte.

Um 23.30 Uhr sammelte die Trainerin der Leviathans und RDL-Kandidatin, Anna Marsseaut, ein gutes Dutzend Fans um sich und skandierte auf den Straßen von Lod-3 laute Haß-Rufe gegen die UNL, langsam nach Lod-2 vorrückend. Dabei sammelte sie beständig weitere Demonstranten um sich, bis dieser unangemeldete Aufmarsch schätzungsweise Hundert-Mann-Stärke erreicht hatte.

Haß-Rufe wie "UNL - Zukunft ohne Hand und Fuß" waren dabei noch vergleichsweise harmlos. Jedenfalls verglichen mit Marsseauts späterer Brandrede, gehalten im Sitzstreik vor dem Zugang der UNL-Kuppel in Lod-2. In ihr forderte sie einen Ausschluss der UNL vom RDL, da dieses Land offenkundig unfähig sei, zwischen Freund und Feind zu unterscheiden. Die jahrelange Aufbauhilfe sei an die Falschen geflossen. Die UNL habe mit den Geldern nur ihre wahnwitzigen Aufrüstungsbestrebungen unterfüttert. RDL-subventionierte Torpedos seien es gewesen, die die Vitalité in Stücke gerissen hätten. Zum Fazit ihrer tief-emotional vorgetragenen Rede machte Marsseaut, dass die UNL keine Bereicherung, sondern Strafe für den RDL sei und daher ausgeschlossen werden müsse.

Sie und ihre lautstark zustimmenden Mit-Demonstranten blockierten während der gesamten Zeit von über einer Stunde den Zugang zur UNL-Kuppel. Anschliessend sorgte unser Departement-2 für die Auflösung der Demonstration. Kleinere Prügeleien mit Polizisten brachten 12 Demonstranten in die Verwahrzellen, gegen die Anführerin der unangemeldeten Demonstration, Anna Marsseaut, wurde ein Ordnungsgeld von 100.000 LEX verhängt.

Die Delegierte der UNL im Rat der Länder, Kaisa Unter, verurteilte noch in der gestrigen Nacht die Vorgehensweise von Marsseaut: "Würde der Rat der Häuser sich bemühen, endlich Licht in die mysteriöse und letztlich tragische Fahrt der "Vitalitè" zu bringen, könnten solchen Entgleisungen des gesunden Menschenverstandes von
vorneherein der Wind aus den Segeln genommen werden. Zum Ende des Monats erwarte ich einen umfassenden Bericht zu den Umständen der Zerstörung der "Vitalitè" - so umfassend, wie es unsererseits investigativ möglich ist. Dann wird man sehen."

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04. August sE, 14 Uhr
Blitz am Mittag, Sondermeldung
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Entschuldigung des arbiträischen Patrons

Der arbiträische Patron Juncker weilt derzeit mit einigen Rat-der-Häuser-Kollegen in Lod, zu wirtschaftlichen Verhandlungen mit diversen Unternehmen. Aufgrund der gestrigen Ereignisse hat er vor wenigen Minuten folgende Pressemitteilung veröffentlicht:

"Geehrtes Volk der UNL, geehrte Bürger Lods,

mit tiefer Scham blickt unser ehrenhaftes Volk auf das Verhalten einiger Weniger, die sich am gestrigen Abend so un-arbiträisch verhalten haben. Ganz Arbiträa spricht der UNL seine ernst gemeinte Entschuldigung aus! Unser Volk ist stolz auf die lange Tradition der Freundschaft zwischen unseren Ländern und halten daran ebenso fest, wie an unserer Hochachtung für die Erfolge der UNL.

Nach Beratungen mit anderen arbiträischen Angehörigen des Rates der Häuser haben wir entschieden, Frau Marsseauts Kandidatur für die bevorstehende RDL-Wahl aufrecht zu erhalten. Sie hat in der Vergangenheit ihrem Land gut gedient. Nun aber muss sie durch Taten zeigen, dass sie nach der gestrigen Befleckung ihrer Ehre wieder auf den Weg der Würde zurückfindet, den dieses Amt gebietet."

Frau Marsseaut ist bisher zu keiner Stellungnahme bereit, wir halten Sie natürlich auf dem Laufenden. Damit zurück zu "Fischmaul - Talk am Mittag"...

Interview mit Naron Geren

Naron Geren, Abgeordneter des Rates der Länder für Lod, stand uns anlässlich der Nominierung der Landeskandidaten Arbiträas Rede und Antwort. Das Gespräch führte Lex O. Pert.

Lod-Herold: Sehr geehrter Herr Geren, ein Mann wie Sie ist sicher vielbeschäftigt, lassen Sie uns direkt medias in res gehen. Unsere piratenjagenden Nachbarn haben unlängst ihre Kandidaten bekannt gegeben. Nun kann jeder sehen, dass Frau Marsseaut eine ganz ansehnliche Figur abgibt. Wie steht nun ein, verzeihen Sie, Insider zu ihr, zu ihren Ideen, ihren Zielen?
Geren: Diese... Frau ist eine Zumutung! Gibt uns hier ein paar Jahre lang den Hai in der Seehechthaut und dann gibt es mal ein kleines Maleur, und sie verfällt in einen Fressrausch. Jetzt zeigt sie ihre wahre Kennung! Egoistisch und gierig. Mein Land, meine Leute, blabla! Was ist aus dem Wir des RDL geworden?
Lod-Herold: Dieses Wir hält Marsseauts Konkurrent aus den eigenen Reihen sehr deutlich und weit sichtbar hoch. Favorisieren Sie also Marchand? Und damit das große Wir des RDL?
Geren: Ich habe ja keine Stimme - das müssen die Wähler entscheiden. Aber wenn Sie mich fragen: Es kann uns nichts Schlimmeres passieren, als die Arbiträer für ihre ohnehin nicht wirklich zufriedenstellende Arbeit auch noch über die Almo... die Unterstützung hinaus zu entlohnen, die sie sowieso von allen Seiten kriegen. Die großen Konzerne werden doch trotzdem immer wieder überfallen und jetzt will die Gute auch noch die UNL abstrafen, die endlich wirklich mal etwas tut? Erst letzte Woche hat ein Gengäldar eine wertvolle Fracht des Konzerns Naxon in letzter Minute vor Piraten gerettet. Stehen die jetzt etwa auf der Matte und wollen Geld sehen? Nein! Denn sie wissen, das Ganze nützt ihnen so sehr wie dem Rest des RDL.
Lod-Herold: Schamlose Zungen könnten hier eine Gleichung der Art Wohl der Konzerne = Wohl des RDL ableiten. In diesem Falle wäre die Variable Naxon. Mit dem Zuschlag für die Ausschreibung A-13 hat Naxon hier einen ziemlich dicken Kalmar aus der Tiefe gezogen, zum Wohl des RDL, versteht sich. Würden Sie das unterschreiben?
Geren: Hundertprozentig! Und wieso schamlose Zungen? Wenn es den Konzernen gut geht, geht es dem RDL gut. Das hat die Vergangenheit gezeigt. Ohne die ExuBs, allen voran Naxon, wo wären wir denn da? Ich bin ohnehin der Meinung, dass die Maßnahmen der letzten Jahre fast geschäftsschädigend und damit in direktem Maße sozial unverträglich sind!
Lod-Herold: Können Sie das ein wenig erläutern? Sie sprechen damit einen Punkt an, der sicherlich vieldiskutiert ist, der die Leser interessiert.
Geren: Nehmen wir zum Beispiel den Wahlcomputer. Naxon hat hier ein rühmlich preiswertes, fast schon spottbilliges Angebot gemacht. Das vorgesehene Budget, das darf ich hier verraten, lag weit über dem Geld, das Naxon nun bekommt. Und was geschieht? Statt beherzt zuzugreifen, wird kleinlich geschachert. Easylife war lange Zeit im Gespräch und sogar NICEL sollte bedacht werden... ich bitte Sie! Wir wollen keine bunten Holo-Knöpfe und auch keine Metallhebel in den Wahlkabinen. Solide, saubere, preiswerte Arbeit soll es sein, und dafür steht nun einmal Naxon. Wäre ich nicht gewesen, hätte man nachher noch die Scientianer beauftragt. Man kann sagen, dass meine Stimme die entscheidende war!
Lod-Herold: Also ist es durchaus Ihr Verdienst, dass die diesjährige Wahl reibungslos ablaufen wird!
Geren: Wenn Sie es so sagen wollen, werde ich Ihnen nicht wiedersprechen! (Lacht)
Lod-Herold: Verraten Sie mir noch, wie sie das wieder gedeichselt haben? (lächelt)
Geren: Wollen Sie mir unterstellen, da wäre etwas nicht mit rechten Dingen zugegangen?
Lod-Herold: Ich bitte Sie! Ich meinte eher, dass man, um im Haifischbecken des Rates tauchen zu können, bisweilen geschickter sein muss als ein SPOHA-Kapitän. Sie werden mir zugestehen, dass ein mehr als rudimentäres taktisches Talent gefordert ist, um bestehen zu können. Das meinte ich, Herr Geren.
Geren: Ach so... da haben Sie Recht. Aber in diesem Fall hat der Rat ausnahmsweise beinahe von allein das Richtige getan! Und das sehen Sie bitte als Schlusswort!
Lod-Herold: Ich danke Ihnen vielmals für Ihre Großzügigkeit im Umgang mit Ihrer Zeit.
Geren: Gern geschehen.
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